Powerfrauen!! – 8. März – Internationaler Weltfrauentag

Sie brauchen Stunden im Bad, sind verrückt nach Shoppingtouren und Schokolade. Sie können nicht einparken, hören nicht auf zu quasseln, wissen nicht, wo links und rechts ist, lästern für ihr Leben gern und fangen mitten im Kino an, laut zu schluchzen. Ja, Frauen können ganz schön anstrengend sein. Und gleichzeitig sind sie mitfühlend, geheimnisvoll und heißblütig. Sie schaffen es, aus der dunkelsten Bruchbude ein gemütliches Heim zu kreieren und können gleichzeitig einen Schokokuchen backen, Fenster putzen, Mathehausaufgaben korrigieren, den Liebeskummer der besten Freundin stillen und online Schuhe kaufen. Multitasking auf höchstem Niveau! Deshalb nicht vergessen: Am 8. März ist Weltfrauentag. Ein Tag, an dem Männer besonders nett zum schönen Geschlecht sein sollten. Und Frauen mal so richtig stolz auf sich sein dürfen.

8. März Weltfrauentag
Der Internationale Frauentag wird jedes Jahr am 8. März von Frauenorganisationen weltweit initiiert. Das erste Mal fand er in der Zeit um den ersten Weltkrieg statt. Die Idee, einen Tag im Jahr den Rechten der Frau zu widmen, kam ursprünglich aus Amerika. 1920, bei der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen, schlug die deutsche Sozialistin Clara Zetkin vor, es den Amerikanerinnen gleichzutun und einen Internationalen Frauentag einzuführen. Damals ging es vor allem um die Durchsetzung des Wahlrechts. Außerdem kämpfte die Frauenbewegung damals um einheitliche Löhne und bessere Bildungsmöglichkeiten. Der erste Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz statt. Seit 1921 liegt der Internationale Frauentag auf dem 8. März und ist in vielen Ländern sogar ein gesetzlicher Feiertag. In China bekommen die Frauen an diesem Tag den Nachmittag frei.

Wahltag

Wenn im September Bundestagswahl in Deutschland ist… dürfen alle hingehen! Männlein und Weiblein. Ganz normal? Leider nein! Die Frauenbewegung hat hart dafür gekämpft, bis man den Frauen ihr Stimmrecht zugestand. Am 19.11.1918 war es dann so weit: Das freie Wahlrecht für Frauen und Männer ab 20 Jahren wurde endlich eingeführt. Und zwar gleichzeitig in Deutschland, Ungarn, Rumänien und Irland. Der Bundesstaat Wyoming war übrigens Vorreiter, was die politische Emanzipation angeht: 1870 wurde hier das Frauenwahlrecht eingeführt. Auf Bundesebene zogen USA und Kanada erst 1920 nach. Leider gab es auch Spätzünder wie Portugal (1974) oder die Schweiz, die das uneingeschränkte Wahlrecht für Frauen erst 1990 einführte. In Kuwait sind sie immer noch nicht soweit: 2001 hat das kuwaitische Verfassungsgericht eine Klage auf Einführung des Frauenwahlrechts endgültig zurückgewiesen. Von weltweiter Gleichberechtigung kann also noch lange keine Rede sein. Auch daran soll der Weltfrauentag mindestens einmal im Jahr erinnern.

Made by women!
Das schöne Geschlecht hin oder her: Frauen haben im Laufe der Geschichte schon so richtig Köpfchen bewiesen: Zum Beispiel Bette Graham, die das TippEx erfunden hat, Marion Donovan, die die erste Wegwerfwindel entwickelte, Melitta Bentz mit dem ersten Kaffeefilter und Josephine Cochrane, die die Spülmaschine erfunden hat. Die vermeintlich „männliche“ Scheibenwischanlage wurde von Mary Anderson entwickelt und Hedy Lamarr hat das Frequenzspreizverfahren erfunden: Eine Technologie für drahtlose Datenübertragung, die zum Beispiel bei der Bluetooth-Übertragung verwendet wird. Ganz schön helle, die XX-Chromosomen.

Quasselstrippen und Finanzprofis

Wir finden: Die Frauenwelt hat ihren Ehrentag verdient. Denn einige Dinge können die Damen einfach besser. Zum Beispiel Sprachen lernen: Schon dreijährige Mädchen drücken sich in Fremdsprachen doppelt so gut aus wie gleichaltrige Jungen. Reden generell gehört zu den weiblichen Stärken. Denn sie haben das größere Sprachzentrum. Frauen bringen im Schnitt 2.300 Wörter am Tag raus, Männer gerade mal 1.200. Außerdem leben Frauen im Durchschnitt fünf bis 10 Jahre länger. Und 85 Prozent der Menschen über 100 Jahre sind natürlich auch, wer hätte das gedacht, weiblich. Außerdem sind die Damen wohl entscheidungsfreudiger und unabhängiger als gedacht: Rund 56 Prozent aller Scheidungen werden nämlich von Frauen eingereicht. Und eine feine Nase haben Sie – vor allem für’s große Geld! Sie wissen besser wie man Geld gut anlegt und bevorzugen Immobilienbesitz vor dem Zocken an der Börse.  Dass Frauen schlechter Auto fahren als Männer ist übrigens nur ein Gerücht: Lediglich 21 Prozent der Punkte in Flensburg gehen an Frauen, dafür werden aber zwei Drittel der Unfälle mit Personenschaden von Männern verursacht. Hoffentlich haben die eine gute Versicherung. Auf Klischees ist eben kein Verlass. Heute wissen die Frauen wie man eine Autoversicherung abschließt, dass man eine Herstellerschlüsselnummer braucht und eine Typschlüsselnummer. Frauen wissen wie gespart wird. Sie holen sich jetzt Infos im web und finden in den Suchmaschinen die günstige wgv Autoversicherung: http://wgv-versicherungen-esslingen.de

Wir wünschen allen Damen da draußen einen schönen Weltfrauentag!

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Einbruchsaison

In Deutschland wird immer häufiger eingebrochen:
151.000 Einbrüche gab es allein im vergangenen Jahr – rund 40% mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die eigenen vier Wände effektiv abzusichern.

Lieblingstechnik: aufhebeln
Bei Einfamilienhäusern steigen die Diebe in vier von zehn Fällen über Fenster oder Fenstertüren ein, denn die am häufigsten verwendete Technik ist das Aufhebeln. In 40% der Fälle scheitern Einbrecher an vorhandenen Sicherungen. Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich also – und zwar, bevor es zu spät ist. Mit dem Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster machen Immobilienbesitzer in Sachen Sicherheit alles richtig. Auch das Nachrüsten von älteren Fenstern und Türen ist immer möglich. Ein innen angebrachtes Querriegelschloss schiebt Einbrechern im buchstäblichen Sinne einen Riegel vor. Für Fenster sind abschließbare Griffe und einbruchsichere Beschläge sinnvoll. Wichtig dabei ist, dass alle Sicherheitselemente bei der Montage aufeinander abgestimmt werden. Weitere effektive Maßnahmen sind Weitwinkel-Spione, Außenbeleuchtung und Türsprechanlagen, eventuell mit integrierter Videokamera. Wer neu baut, umbaut oder renoviert, sollte also die technischen Sicherungsmaßnahmen auf keinen Fall außer Acht lassen. Natürlich gibt es auch bei Einbruchsicherungen große Qualitätsunterschiede. Wer vergleichen möchte, wird bei Stiftung Warentest fündig: Hier werden regelmäßig Alarmanlagen, Tür- und Fenstersicherungen, Tresore usw. getestet.

Fehlalarm und Einstiegshilfe
Eine Alarmanlage bietet zusätzlichen Schutz und wirkt abschreckend – jedoch nur, wenn sie richtig funktioniert. Mehrmaliger Falschalarm führt zu einem Gewöhnungseffekt und könnte bewirken, dass im Ernstfall niemand reagiert. Greifbare Gartenmöbel und Leitern sind Hauptgewinne für Einbrecher. Derartige Aufstiegshilfen gehören gut verstaut und verschlossen – genauso wie Wertgegenstände im Haus: Offen herumliegende Wertsachen sind ein gefundenes Fressen. Am sichersten ist es, Wertgegenstände in einem Schließfach im Geldinstitut oder zu Hause in einem versteckten und fest verankerten Tresor aufzubewahren. Noch mehr Info zum Schutz gegen Einbrecher und hilfreiche Sicherheitstipps finden sie auf http://www.k-einbruch.de .

Gute Karten mit der Hausrat
Sollte es trotz allem zu einem Einbruch kommen, haben Opfer gute Karten, wenn sie hausratversichert sind. Eine Hausratversicherung bietet umfassenden Schutz für kleines Geld und springt nicht nur bei Einbruch, sondern auch nach einem Brand oder Wasserschaden ein. Mehr Infos zur wgv Hausratversicherung.

Bei Fragen zur Hausratversicherung rufen Sie einfach wgv Berater Helmut Halt an: 0711 317667

„Süßes oder Saures?“

Grusel-Halloween!

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In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es wieder soweit: Schaurige Gestalten gehen von Tür zu Tür, Häuser und Gärten sind mit gruselig geschnitzten Kürbissen geschmückt. Doch wie ist Halloween eigentlich entstanden? Warum verkleiden sich weltweit immer mehr von uns als Hexen, Geister und Dämonen? Und woher kommt der Brauch, Kürbisköpfe zu schnitzen?
Wir haben für euch die Fragen beantwortet:
Was genau ist Halloween? Der Name Halloween leitet sich von All Hallows Evening, dem Abend vor Allerheiligen am 1. November, ab. Der Halloween-Brauch reicht auf das keltische Fest Samhain zurück. Die Kelten lebten vor vielen Jahrhunderten in Irland, Schottland und weiteren Gebieten Europas und feierten am 1. November eines jeden Jahres dieses Totenfest. Samhain bedeutet etwa Ende des Sommers. Denn für die Kelten war dies der Tag, an dem der Winter und gleichzeitig auch ein neues Jahr anfingen. Man glaubte, dass der Sommer die Zeit des Lebens und der Winter die Zeit des Todes sei. Am 1. November sollen diese zwei Welten aufeinandertreffen und es möglich machen, dass sich die Pforten der Hölle öffnen. Die Verstorbenen können sich nun unter die Lebenden mischen, um ihr Unwesen zu treiben.
Ursprünglich feierten nur die britischen Inseln Halloween. Doch durch zahlreiche irische Auswanderer im 19. Jahrhundert kam der Brauch des Gruselfestes auch in die USA und nach Europa.
Warum diese schaurigen Verkleidungen? Der Glaube der Kelten war, dass die Verstorbenen, die am 1.November durch die Pforte der Hölle in die Welt der Lebenden kamen, von der Seele eines Lebenden Besitz ergreifen wollen. Um sich vor den Toten zu tarnen und diese abzuschrecken, verkleideten sich die Menschen in den schaurigsten Kostümen und zogen laut durch die Straßen. So schafften sie es, dass die Geister von ihnen fern blieben.
Was hat es mit dem Brauch, Kürbisköpfe zu schnitzen, auf sich?
Der Brauch, Kürbisse an Halloween zu schnitzen und aufzustellen, führt auf eine irische Legende von Jack O’Lantern zurück. Jack O’Lantern war ein Betrüger, der nur böse Taten beabsichtigte. Durch eine List soll er den Teufel auf einen Baum gelockt und gefangen gehalten haben. Nachdem er später starb, hatte er aufgrund seiner zahlreichen bösen Taten keinen Zutritt zum Himmel und auch in die Hölle konnte er nicht gehen, da er den Teufel damals überlistet hatte. So gab man ihm eine ausgehöhlte Rübe, in der sich eine glühende Kohle befand, damit er in der Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle umherwandern konnte. Die Legende von Jack O’Lantern und seiner ausgehöhlten Rübe wurde in Amerika zum Halloween-Brauch: Die Menschen höhlten Kürbisse aus und schnitzten gruselige Fratzen hinein, um die Geister von ihrem Zuhause abzuschrecken.
Grusel Spaß wünscht wgv Berater Helmut Halt

Strassenkampf, Krawall-brennende Autos-wer haftet?

Verwüstete Straßen, Gebäude und Fahrzeuge. Die Bilder
sind uns noch allgegenwärtig und erschrecken uns. Wie sicher sind unsere Städte noch? Und wer kommt für eventuelle Schäden auf?


Es gilt: Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dafür haften.
Leider ist bei großen Ausschreitungen in den seltensten Fällen der oder die Täter
ausfindig zu machen. Grundsätzlich hängt es auch von der Art der Beschädigung ab.
Im Fall der G20-Krawalle gab es seitens der Politik die Information, dass geprüft
wird, wie Opfer von Gewalt bei der Beseitigung der entstandenen Schäden geholfen
werden kann. Doch was, wenn es Schäden gibt und die Stadt oder die Bundesregierung
nicht eingreifen?
Thematik „Innere Unruhen“:
Die meisten Versicherungsbedingungen sehen vor, dass Schäden durch sogenannte
„Innere Unruhen“ vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.
Innere Unruhen liegen vor, wenn erhebliche Bevölkerungsteile in einer die öffentliche
Ruhe und Ordnung störenden Weise in Bewegung geraten und Gewalttätigkeiten
gegen Personen und Sachen begehen. Sie stehen in einer engen Beziehung zum
Tatbestand des Landfriedensbruchs (vgl. § 125 StGB). Schäden durch Innere Unruhen
sind in der Mehrzahl der Sachversicherungen bedingungsgemäß ausgeschlossen
(Quelle: versicherungsmagazin.de).
Ob ein bestimmter Krawall bereits als Innere Unruhen bezeichnet werden kann, ist
im Einzelfall zu beurteilen.
Angezündete Fahrzeuge:
Geht z.B. ein Auto in Flammen auf, ist das ein Fall für die Teilkaskoversicherung,
da hier Brand- und Explosion versichert sind. Folgen für den Schadenfreiheitsrabatt
hat dies nicht.
Vandalismus am Fahrzeug:
Wird allerdings das Fahrzeug durch Steinewerfen beschädigt, spricht man von
mut- oder böswilliger Handlung, welche über die Vollkaskoversicherung abgedeckt
ist. Sollte keine Vollkaskoversicherung bestehen, deckt die Teilkaskoversicherung
Glasbruchschäden wie z.B. beschädigte Windschutzscheiben, Außenspiegel oder
Scheinwerfer. Ist nur eine Haftpflichtversicherung vorhanden, leistet diese nur für
Schäden, die der Versicherte selbst verursacht hat.
Schäden an Häusern:
Gebäude- und Hausratversicherung decken in der Regel Brandschäden, egal ob diese
vorsätzlich oder mutwillig entstanden sind. Bei der Gebäudeversicherung muss dafür
allerdings „die Gefahr Feuer“ beinhaltet sein. In der Hausratversicherung ist „die Gefahr
Feuer“ grundsätzlich enthalten.
Als vorbeugende Maßnahme kann man nur empfehlen, Fahrzeuge weiträumig aus den
angekündigten Gefahrenzonen rechtzeitig zu entfernen.
Wenn du Fragen hast rufe einfach wgv Berater Helmut Halt an: 0711317667

ABC der Kfz-versicherung

Fachspezifische Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung

Kennen Sie wirklich alle Bedeutungen der fachspezifischen Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung? Hier bekommen Sie alle wichtigen Fachbegriffe übersichtlich erklärt:

Haftpflichtversicherung
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Halter eines Fahrzeugs eine Haftpflichtversicherung vorweisen muss. Ist dies nicht der Fall, begeht er eine Straftat. Eine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung dient dazu, Schadensersatz für mögliche Opfer begleichen zu können.
Deckungskarte
Dabei handelt es sich um die so genannte “Versicherungsbestätigung”, die für das Zulassen eines Kraftfahrzeuges erforderlich ist. Die Deckungskarte ist der Beleg für eine bestehende Autoversicherung, die im laut §29 der StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) verpflichtend ist. Vor März 2008 wurde diese Bestätigung noch unter dem Begriff „Doppelkarte“ geführt. Der Name kam daher, weil ein Durchschlag der von der KFZ-Zulassungsstelle ausgefüllten Karte an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet werden musste. Inzwischen erhält der Versicherungsnehmer anstelle dieser Doppelkarte eine 7stellige Versicherungsbestätigungsnummer (VB-Nummer) oder die inzwischen allgemein weit verbreitete elektronische Versicherungsbestätigung (eVB).

Erstprämienverzug
Der Versicherungsnehmer bekommt nach einem KFZ-Versicherungsabschluss sowohl den Versicherungsschein (Police) als auch die Erstbeitragsrechnung zugesendet. Diese Rechnung muss unverzüglich beglichen werden, da ansonsten der Erstprämienverzug eintritt. Das bedeutet, dass keine Deckung bei einem möglichen Unfall besteht. Die weiteren Rechnungen müssen dann an deren Fälligkeitstag spätestens bezahlt sein.

Kfz- und Zubehörteile
KFZ-Zubehörteile sind im Rahmen einer KFZ-Kasko-Versicherung nur bis zu einer bestimmten Höhe versichert. Genaueres erfahren Sie über Ihre Versicherungsgesellschaft. In der Regel beträgt die Grenze hier in etwa 2000 Euro für Radio usw. Sollte Ihr KFZ umfangreicheres und wertvolleres Zubehör beinhalten, sollten Sie dringend bei Ihrer Versicherung nachfragen, zu welchem Zuschlag diese Dinge mitversichert werden können.

Geltungsbereich
In welchen Ländern bin ich versichert? Ihre Autoversicherung ist gültig für Europa. Das gilt auch für Länder, die zu Europa zählen, aber geographisch außerhalb liegen, wie z. B. die Kanaren, die Azoren oder Madeira. In manchen Fällen empfiehlt es sich, bei der Versicherung nachzufragen oder das Kleingedruckte der Police zu studieren. Bei einigen Versicherungsgesellschaften könnten einzelne Länder ausgeschlossen sein.

Kündigung
Normalerweise beträgt die Laufzeit von KFZ-Versicherungen ein Jahr, und verlängert sich automatisch wieder um 12 Monate. Wer „ordentlich“ kündigen will, muss dies mit einer 1monatigen Frist zum Vertragsablaufdatum tun. Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht mit einer 1monatigen Kündigungsfrist, wenn der Beitrag erhöht wird bzw. nach Regulierungsabschluss eines Schadensfalls. Die Kündigung ist sofort wirksam, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

Leasing
Für ein Fahrzeugleasing wird in der Regel eine KFZ-Vollkasko-Versicherung vorausgesetzt.

Mallorcapolice
Bei einer so genannten Mallorcapolice handelt es sich um einen Zusatz in der Police für Mietfahrzeuge im Ausland, die zusätzlich haftpflichtversichert werden. Dieser Versicherungsbestandteil wird dann aktiv, wenn die regulär für das Mietfahrzeug abgeschlossene Haftpflicht bei einem Schadensfall nicht ausreicht.

Neupreisentschädigung
Je nach Versicherungsgesellschaft wird bei einem Diebstahl oder bei einem Totalschaden der Neupreis des KFZ’s erstattet, sofern sich der Vorfall in einem bestimmten Zeitraum ereignet hat. In der Regel darf das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt höchstens 3-18 Monate alt sein.

Ombudsmann
Bei einem Ombudsmann handelt es sich um eine Schiedsperson der Versicherungswirtschaft, der in Streitangelegenheiten zwischen den Versicherungen und den Versicherungsnehmern vermittelt. Der Ombudsmann verhandelt Vorfälle mit einem Streitwert unter 10.000 Euro und vermeidet somit unnötige Gänge zum Gericht.

Police
Ob Police oder Versicherungsschein, die Namen sind je nach Versicherungsgesellschaft verschieden. Es handelt sich dabei in jedem Fall um eine Urkunde über den abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Darin werden alle notwendigen Informationen wie, z. B. Versicherungs-/Vertragsbeginn, Rahmen des Versicherungsschutzes, Daten zum Fahrzeug, Beitragshöhe sowie sonstige Beziehungen zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung aufgeführt.

Rabattretter
Ein Rabattretter erlaubt einen Versicherungsschaden, ohne danach in teurere Schadensfreiheitsklassen eingestuft zu werden. Denn für jedes schadensfreie Jahr erhält der Versicherte eine bessere Schadensfreiheitsklasse.
Lange Zeit galten gab es nur Schadenfreiheitsklasse bis SF10, aber inzwischen reicht die Spange bis SF35/SF36. Durch die Erweiterung dieser Klassen haben einige Versicherungsgesellschaften den Rabattretter durch den wahlweisen Rabattschutz ersetzt. Allerdings ist der Rabattschutz kostenpflichtig.

Schadenfreiheitsklasse
Die SF-Klasse wird über die Jahre ermittelt, in denen der Fahrer schadensfrei gefahren ist. Es ist also der Rabatt, bzw. die Prozente, die einem unfallfreien Versicherungsnehmer zustehen. Die Staffel reicht bis SF35/SF36. Sie können Ihre Schadensfreiheitsklasse auf Ihrem Versicherungsschein oder auf Ihrer Beitragsrechnung finden. Die Höhe des Versicherungsbeitrags für ein und dieselbe SF-Klasse kann je nach Versicherung sehr unterschiedlich ausfallen.

Typschlüsselnummer
Jedes Fahrzeugmodell bzw. jeder Fahrzeugtyp ist über eine eindeutige Nummer zu identifizieren. Diese besteht aus Herstellerschlüssel und Typschlüssel. Beide Nummern dienen zur Einstufung bei der Versicherung. In einigen Internetportalen können bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug bereits im Angebot diese Schlüsselnummern ersichtlich sein und dienen als ideales Werkzeug zur Einschätzung der Versicherungskosten vor dem Kauf.

Versicherungswechsel
Wird eine KFZ-Versicherung zu einem anderen Versicherungsanbieter gewechselt, muss die vorherige Versicherung dem neuen Versicherer Daten, wie z. B. Schäden, Vertragsdauer usw. übermitteln. Diese Angaben sind in der VWB (Versicherungswechselbestätigung) dokumentiert und müssen auch der KFZ-Zulassungsstelle vorgelegt werden.

Wiederbeschaffungswert
Unter dem Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeuges versteht man den Kaufpreis, den man berappen muss, um ein Fahrzeug(teil) gegen ein gleichwertiges, intaktes und unbeschädigtes ersetzen zu können. Die Kasko begleicht Kosten nur bis zur Wiederbeschaffungswert-Höhe.

Zahlungsweise
Je nach Versicherung gibt es die Möglichkeiten der monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen Zahlungsweise, sowie der jährlichen Zahlung. Bequemer ist es sicherlich, in kürzeren Abständen die Beiträge zu begleichen. In der Regel müssen dafür aber je nach Versicherung Aufschläge bezahlt werden

AKB
Die Regelung der Vertragsrechte und der Vertragspflichten zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer sind in den Allgemeinen Kraftfahrtversicherungs-Bedingungen (AKB) zu finden.

Billigungsklausel
Sollte der ausgefertigte Versicherungsschein vom Versicherungsantrag abweichen, hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, dem zu widerrufen. Dies muss innerhalb einer Frist von einem Monat erfolgen. Ein Grund dafür wären zum Beispiel abweichende Angaben bei der Beitragshöhe.

Geschichte der wgv

Geschichte

Die Wurzeln der wgv liegen bei den schwäbischen Städten und Gemeinden.

Die Idee kam aus Nürtingen. Der Gemeinderat der Stadt im Landkreis Esslingen trat Anfang des Jahres 1921 an den Württembergischen Städtetag heran: Ob es möglich sei, dass sich die Städte und Gemeinden zusammenschließen, um eine eigene Haftpflichtversicherung zu gründen.

Folgen des Krieges belasten

Die Zeiten waren damals schwierig, Deutschland hatte drei Jahre zuvor den Weltkrieg verloren, die Reparationszahlungen an die Siegermächte belasteten den deutschen Staat und die Wirtschaft. Die große Inflation von 1922 und 1923 warf ihre Schatten schon voraus. Viele Versicherungen gingen dazu über, den Gemeinden und Städten die Haftpflichtverträge zu kündigen. Diese konnten dann nur zu höheren Beiträgen neu abgeschlossen werden. Daher griff der Geschäftsführer des Württembergischen Städtetages, Dr. Gottlieb Frank , die Idee aus Nürtingen auf.

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Am 13. April 1921 wurde im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Stuttgart der Württembergische Gemeinde-Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit vom Württembergischen Städtetag gegründet. Gründungsmitglieder waren die Oberbürgermeister und Stadtschultheißen der Städte Aalen, Geislingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Mühlacker, Reutlingen, Saulgau und Ulm.

Erfolgreicher Start

Der Versicherungsverein konnte am 1. Mai 1921 seinen Geschäftsbetrieb aufnehmen. Um den Verein an den Städtetag zu binden, sah die Satzung vor, dass immer der jeweilige Geschäftsführer des Städtetages auch gleichzeitig Vereinsvorstand ist. Sitz des Vereins wurde das Rathaus Stuttgart.

Zum Start konnte nur eine Haftpflichtversicherung für kommunale und kirchliche Einrichtungen und Verbände angeboten werden. Doch der Erfolg war so groß, dass man noch im Oktober des Gründungsjahres beschloss, das Angebot um eine Versicherung gegen Einbruchdiebstahl, Feuer und Veruntreuung zu erweitern.

Modernes Unternehmen mit Zukunft

Rund 100 Jahre nach ihrer Gründung ist die wgv ein modernes Versicherungsunternehmen mit über 900 Mitarbeitern, die mehr als 4,5 Millionen Versicherungsverträge unserer Kunden betreuen.

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Innenhof des wgv Hauptgebäudes in Stuttgart

Gesellschaften
Sämtliche Leistungen aus einer Hand: wgv Versicherungen.
Die Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. hat sich als Kommunalversicherer und Spezialversicherer für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in ihrem begrenzten Geschäftsgebiet (früheres Land Württemberg und Hohenzollern) einen Namen durch guten und günstigen Versicherungsschutz gemacht.

Über unsere Tochtergesellschaft, die WGV-Versicherung AG, können wir unsere leistungsstarken und günstigen Versicherungslösungen im gesamten Bundesgebiet – auch im öffentlichen Dienst – anbieten.

Lebensversicherungen bieten wir über unsere Tochtergesellschaft WGV-Lebensversicherung AG an. Sie ist für jedermann zugänglich und im gesamten Bundesgebiet tätig.

Durch eine schlanke Verwaltung und den Verzicht auf einen hauptberuflichen Vertreterstab reduzieren wir unsere Kosten. Aus diesem Grund können wir Ihnen einen zuverlässigen Versicherungsschutz bieten, bei dem auch der Preis stimmt.

Für die reibungslose Abwicklung aller Fragen zu IT, Werbung und Marketing ist die WGV-Informatik und Media GmbH zuständig. Sie ist der zentrale Dienstleister für Softwareentwicklung und Informationstechnik sowie Werbe- und Marketingleistungen der wgv Versicherungen.

Der mehrmalige Testsieger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bald ist Ostern

Wissenswertes rund um Ostern.
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Am Ostersonntag ist es wieder soweit: Der Osterhase versteckt allerhand Leckereien. Doch was hat es mit dem Osterbrauch genau auf sich? Wieso beschenkt uns gerade ein Hase? Und was haben eigentlich Eier mit Ostern zu tun? Hier die Antworten.
Was hat das Ei mit Ostern zu tun?
Die Verbindung des christlichen Osterfestes mit dem Ei als Symbol ist für verschiedene europäische Länder spätestens aus dem Mittelalter bekannt. Eigentlich wurde Ostern schon viel früher gefeiert. Es war ein Fest des Frühlingsanfangs. Schon die Perser und Ägypter färbten Eier zum Fest, als Symbol für die Fruchtbarkeit und die Erneuerung der Natur. Vor Ostern, während der langen Fastenzeit, war es verboten Eier zu essen. Und als endlich Ostern kam, war der Appetit auf Eier besonders groß.
So kam Ostern zum Hasen! Der Osterhase wurde zum ersten Mal im Jahr 1682 von einem Mediziner erwähnt. Er beschreibt den Brauch, dass der Osterhase die Eier in Gärten im Gras und Gesträuch versteckt, wo sie zum Spaß von den Kindern und Erwachsenen gesucht werden. Davor waren es, je nach Region, andere Tiere wie z. B. ein Fuchs oder ein Kuckuck, ein Storch oder ein Vogel. Generell ist der Hase bei den Christen als Auferstehungssymbol zu verstehen. Die Verbindung des Hasen mit dem österlichen Eierbrauch ist jedoch noch unklar. Folgende Annahmen gibt es dazu:
1. Annahme: Einige früh bemalte Ostereier zeigen das Dreihasenbild – eine Darstellung von drei Hasen mit lediglich insgesamt drei Ohren. Aufgrund der Darstellung, sieht es so aus, als ob jeder Hase zwei Ohren hat.
Dreieinigkeit. Eventuell könnte man von dieser Darstellung auf den Hasen als Eierlieferant gekommen sein.
2. Annahme: In vielen Bildern aus der Antike und dem Mittelalter sind Hasen zu sehen. Der Hase wurde als Sinnbild von Leben und Wiedergeburt dargestellt.
3. Annahme: Schon früh suchten im Frühling viele Hasen Futter in den Gärten der Dörfer. Nach dem langen Winter fanden sie woanders kein Fressen mehr. Eigentlich sind Hasen sehr scheue Tiere und kommen sonst nie in die Nähe von Menschen. Deshalb erzählte man früher, dass Hasen in die Gärten kamen, um Ostereier zu verstecken.

4. Annahme: An einer Stelle in der Bibel wird in älteren Übersetzungen von „Hasen“ gesprochen. Das hebräische Wort „schafan“ (Klippschliefer) wurde in das Lateinische Wort „lepusculus“ (Häschen) übersetzt. Klippschiefer sind kaninchengroße Tiere, die in felsigen Gebieten Afrikas und Westasiens vorkommen. Somit könnte man u. U. von einem Übersetzungsfehler ausgehen. Seit der Spätantike wurde diese Bibelstelle als Symbol für den schwachen Menschen (Hase) interpretiert, der seine Zuflucht im Felsen (Christus) sucht. Diese Auslegung begründete den Hasen als Symbol.

Wenn „Aus!“ nicht ausreicht. Über 33 Millionen Haustiere leben in Deutschland. Jedes dieser Tiere kann in unerwartete Stresssituationen geraten. Plötzlich – ohne Einfluss des Halters – rennt das Tier auf die Straße und erschreckt einen Fahrradfahrer. Dieser verliert die Kontrolle, stürzt und zieht sich Verletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Für den Halter wird es nun richtig teuer, denn er haftet für sein Tier. Damit Herrchen nicht vor die Hunde geht, bedarf es einer passenden Versicherung. Versicherung nach Tiergröße Knabbert Ihr Kaninchen fremde Schuhe an, stolpert ein Gast über Ihr Meerschweinchen oder beißt Ihre Katze den Nachbarn – Kleintiere sind über die Privathaftpflicht versichert. Nicht so bei größeren Tieren: Geht etwa Ihr Pferd durch und verletzt einen Spaziergänger, dann zahlt die private Haftpflichtversicherung nicht. Der Halter muss für Arzt-, Krankenhaus- und Pflegekosten, aber auch für Schmerzensgeld sowie ausfallendes Einkommen aufkommen – ohne Grenze nach oben. Hier kennt der Gesetzgeber kein Pardon. Sie selbst trifft keine direkte Schuld? Dies ist leider unerheblich. Der Halter haftet immer für typische Tiergefahren, ganz egal, ob er sich in der Nähe befindet und ob er das Verhalten beeinflussen kann oder nicht. Halter von Hunden oder Pferden können sich für Schäden durch ihr Tier ausschließlich durch eine Tierhalterhaftpflichtversicherung schützen. In einigen Bundesländern ist eine Hundehalterhaftpflicht sogar vorgeschrieben. Schlummernd und doch so teuer Ihr Hund hat die Leistungsprüfung mit Gold absolviert und folgt artig bei jedem Pfiff? Das muss nichts heißen, wie folgendes Beispiel zeigt. Eine 61-jährige Dame stolperte in einem Geschäft über einen schlafenden Hund, zog sich eine Knieverletzung zu und forderte von der Halterin 15.000 Euro Schmerzensgeld. Das richterliche Urteil: Solch unbekümmertes Verhalten von Hunden zählt zur Natur des Tieres und verursachte einen Folgeschaden. Auch in solchen Fällen müssen Hundehalter ohne Tierhalterhaftpflichtversicherung tief in die eigene Tasche greifen.

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Die wgv ist Preis-Leistungs-Sieger Focus Money, Ausgabe 39/2017

Tierhalterhaftpflichtversicherung