Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.

mit Karl dem Großen begann die Geschichte der Versicherung

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.Von Wegen! Im 14. Jahrhundert, als Klaus Störtebeker auf den Weltmeeren sein Unwesen trieb, war der Beruf des Seefahrers alles andere als lustig. Der Seehandel lag voll im Trend – und das wussten auch die Piraten! Schiffe transportierten nicht nur Handwerkswaren sondern auch Gold und Gewürze. Meuterei war Alltag. Und nichts für schwache Nerven! Auch nicht für die Schiffsbetreiber, die von heute auf morgen ihre Existenz verlieren konnten. Aber schon damals gab es clevere Köpfe für lukrative Finanzgeschäfte. Vor allem bei den Italienern. Denn die kreierten eine Seeversicherung, die dann zum Tragen kam, wenn das Schiff samt Besatzung und Ladung der Piraterie oder der stürmischen See zum Opfer fiel. Der Schiffsbetreiber nahm einfach für jeden Transport, für den er angeheuert wurde, ein Seedarlehen auf. Und wenn das Schiff wieder heil im Hafen gelandet war, zahlte er den Betrag wieder zurück. Zuzüglich Zinsen natürlich. Das war also die Risikominimierung für die  Schifffahrt in Zeiten der wütenden Pest.

Was hat Luther mit Versicherung am Hut?

Eher weniger. Aber er schlug schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts seine Thesen an die große Tür der steinernen Schlosskirche in Wittenberg an. Sie war hölzern. Genauso wie die meisten Häuser damals. Eine Wahl hatte man als normaler Bürger da nicht. Purer Zunder für Großbrände in den Dörfern. Denn einmal beim Feuermachen nicht aufgepasst und schon stand das eigene Heim lichterloh in Flammen! War man nicht gerade Experte fürs  Feuerlöschen – damals konnte man ja nicht einfach einen Schlauch nehmen und spritzen – legte Mann oder Frau in diesem Fall in Sekundenschnelle die ganze Nachbarschaft in Schutt und Asche. Aus der Traum vom eigenen Haus, die Existenz dahin und der Streit mit den Nachbarn vorprogrammiert. Da kannten sie auch im Mittelalter kein Pardon.

Später brannten ganze Städte. Schlimmes Szenario. Zum Glück folgte das menschliche Gehirn damals auch voll und ganz dem Evolutionstrieb. Und ein Cleverle hat sich das Konzept der heutigen Gebäudeversicherung ausgedacht. Es hieß Brandgilde. Man tat sich zusammen und sprang für den anderen in die Bresche (zumindest finanziell gesehen), wenn nichts als Schutt und Asche übrig blieb. Einer für alle. Alle für Einen. Das Gegenseitigkeitsprinzip ist also quasi der Urvater des Versicherungswesens.

Und jetzt auch noch Mathe?

Sorry, aber wahr: Die Wahrscheinlichkeitsrechnung, der Albtraum eines jeden Schülers, ist quasi der Zwillingsbruder der heutigen Lebensversicherung. Erfunden haben sie zwei Franzosen: Blaise Pascal und Pierre de Fermat 1654. Und zwar zur Bemessung des Ausgangs von Glücksspielen, die die Abende der Bürger von damals so gefüllt haben wie heute der Fernseher die unseren. Heute berechnen wir quasi alles mit den tollen Formeln. Die Versicherungsmathematiker zum Beispiel das Risiko.

Der gute alte Hubkolbenmotor

Klischees über Autofahrer gibt es viele. Das war schon immer so. Frauen können nicht einparken, Männer fahren grundsätzlich zu schnell und Rentner, ja die Rentner. Da will Autofahren gelernt sein, wenn man das neu erworbene Gefährt ein wenig länger ausführen will.
Seinen Anfang nahm es Ende des 19. Jahrhunderts. Mit den schicken Automobilen kamen die passenden Versicherungen: 1875 die Haftpflichtversicherung in Deutschland. 1898 die Karambolageversicherung. Ab 1902 die freiwillige Kfz-Versicherung und 1939 dann die verpflichtende Kfz-Versicherung.

Kurios, kurioser – Versicherung!

Entwicklung bedeutet Risiken, die versichert werden wollen. So entstand im 20. Jahrhundert der breite Versicherungsmarkt. Was vor vielen tausend Jahren begann, hat sich über die letzten Jahrzehnte zu einem Meer an Versicherungen entwickelt. Was wir lieben, was uns wertvoll ist: das schützen wir auch. Da wundert es uns kaum, dass der Mensch auf  Ideen kommt, was man noch alles versichern könnte. Egal ob gegen unverschuldete Gefängnisaufenthalte, ein „Nein“ vorm Traualtar oder die Entführung durch Außerirdische (nur mit Beweis natürlich!) Den Babyloniern sei Dank!

Welchen Versicherungswunsch haben Sie noch? Schreiben Sie uns!  eMail: helmut.halt@wgv.de oder rufen Sie uns an. wgv Tel: 0711 317667. Informationsbroschüren im Acrobat-PDF-Dateiformat zum Herunterladen auf unserer website:  wgv Esslingen

 Ihr persönlicher Ansprechpartner:  wgv Berater Helmut Halt


 

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2 Kommentare zu “Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.

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