Andere Länder, andere Weihnachtsbräuche

Am 24. Dezember ist es wieder soweit: Weihnachten. Nicht nur gläubige Christen, sondern auch Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit Geschenken, Geschenken und Geschenken. Bei uns wird traditionell im engsten Familienkreis gefeiert, es wird gemeinsam gegessen und die Christmesse besucht. In Deutschland kommen an den Weihnachtstagen vor allem Weihnachtsgans, Karpfen oder Würstchen mit Kartoffelsalat auf den Tisch. Je nach familiärer und regionaler Tradition. Doch wie sieht es in anderen Ländern aus?

 

bethlehem-bereitet-sich-auf-weihnachten-vor-image_620x349Über den gesamten Globus verteilt, spielt das gemeinsame Essen an Weihnachten eine zentrale Rolle. Hierbei hat jedes Land so seine ganz eigene Tradition, aber eines vereint sie alle: Es gibt reichlich zu essen! Bei uns wird eher besinnlich und im engsten Kreis der Familie gefeiert. Weihnachten mit der Familie ist nichts für Sie? Dann ab auf die Insel. Die Inselnachbarn aus England feiern nämlich farbenfroh und laut. Mit bunten Papphüten, Tröten und großen Knallbonbons, den sogenannten Christmas Crackers, wird eine fröhliche Weihnacht im wörtlichen Sinne gefeiert. Meist kommen nicht nur die Verwandten zum Feiern, sondern auch viele Freunde und Bekannte. Die Geschenke gibt es in Großbritannien, wie in vielen anderen Ländern auch erst am Morgen des 25. Dezembers. Auch bei den Iren geht es eher lustig zu. Diese tauschen am zweiten Weihnachtstag, dem Sankt-Stephans-Day, die Rollen. In traditionellen Vorführungen spielen Männer Frauen, Knaben Mädchen und umgekehrt.

Ab vor die Glotze

Während die Deutschen die freie Zeit für die Familie nutzen und es sich mit Gesellschaftsspielen gemütlich machen, verbringen viele Engländer und Skandinavier Weihnachten vor dem Fernseher. Für viele Fernsehstationen in Großbritannien ist Heiligabend der quotenträchtigste Tag des Jahres. Viele Briten verfolgen die jährliche Weihnachtsansprache der Queen.. In Tschechien geht es vor allem abergläubisch zu. Viele tschechische Weihnachtstraditionen sollen die Zukunft voraussagen. Äpfel werden durchgeschnitten und je nach Form der Kerne bedeutet es Gutes oder Schlechtes. Sind die Kerne in Form eines Kreuzes, soll Krankheit oder sogar der Tod kommen, ein Stern bringt Glück und Vermögen. Für die tschechischen Mädchen dreht sich am Heiligen Abend alles um die Suche nach dem Traummann. Sie werfen sich ihre Schuhe über die Schultern, um zu schauen, ob eine baldige Heirat bevorsteht. Wenn die Schuhspitze hierbei zur Tür zeigt, dann kommt das Mädchen im nächsten Jahr unter die Haube.

Lange Wartezeit

Die Kinder in Russland und anderen slawischen Ländern müssen sich ziemlich lange gedulden, denn hier wird Weihnachten traditionell erst am 7. Januar gefeiert (entspricht im Julianischen Kalender dem 25. Dezember). Lange Zeit durfte in Russland überhaupt kein Weihnachten gefeiert werden. Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde Weihnachten, wie viele andere religiöse Feste auch, verboten. Seit 1991 wird aber auch in Russland wieder kräftig gefeiert. Hier kommt Väterchen Frost mit seiner Enkelin Snegurotschka (Schneemädchen, Schneeflöckchen) und bringt den Kindern die Geschenke.

Bikini statt Mantel

Weihnachten im Sommer? Na klar: Die Bewohner der südlichen Erdhalbkugel müssen alljährlich auf eine weiße Weihnacht und wohlriechende Tannen verzichten. Dafür wird in Australien bei sommerlichen Temperaturen das Weihnachtsessen als Picknick im Park oder am Strand abgehalten. Hat doch auch was für sich. Auch wenn der Baum aus Plastik ist. Die echten Artgenossen halten den hohen Temperaturen Down Under nicht stand. Besonders heiß und trubelig geht es in Sydney am Bondi-Beach zu. Da kann man Santa Claus auch schon mal auf dem Surfbrett sehen.

Der „Kacker“ in der Weihnachtskrippe

Das ist kein Scherz. Schaut man sich eine Weihnachtskrippe in Katalonien (Spanien) mal genauer an, dann entdeckt man irgendwo am Rande eine Figur mit heruntergelassenen Hosen, die ihre Notdurft dort verrichtet. Selbst die katholische Kirche akzeptiert die Anwesenheit des Caganers (spanisch für „Kacker“) in der Krippe. Es wird nämlich vermutet, dass der kleine „Kacker“ Glück bringt. Mit seinen Ausscheidungen düngt er die Erde und lässt eine gute Ernte für das kommende Jahr erwarten. Ursprünglich gab es den Caganer in typischer Kleidung katalanischer Bauern mit Schärpe und roter Mütze.
Egal was auch immer Sie an Weihnachten vorhaben und wie sie feiern. Wir wünschen fröhliche Weihnachten!

Ihr wgv Team Hemut Halt. web: www.wgv-versicherungen-esslingen.de

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Ein Kommentar zu “Andere Länder, andere Weihnachtsbräuche

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