„Süßes oder Saures?“

Grusel-Halloween!

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In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es wieder soweit: Schaurige Gestalten gehen von Tür zu Tür, Häuser und Gärten sind mit gruselig geschnitzten Kürbissen geschmückt. Doch wie ist Halloween eigentlich entstanden? Warum verkleiden sich weltweit immer mehr von uns als Hexen, Geister und Dämonen? Und woher kommt der Brauch, Kürbisköpfe zu schnitzen?
Wir haben für euch die Fragen beantwortet:
Was genau ist Halloween? Der Name Halloween leitet sich von All Hallows Evening, dem Abend vor Allerheiligen am 1. November, ab. Der Halloween-Brauch reicht auf das keltische Fest Samhain zurück. Die Kelten lebten vor vielen Jahrhunderten in Irland, Schottland und weiteren Gebieten Europas und feierten am 1. November eines jeden Jahres dieses Totenfest. Samhain bedeutet etwa Ende des Sommers. Denn für die Kelten war dies der Tag, an dem der Winter und gleichzeitig auch ein neues Jahr anfingen. Man glaubte, dass der Sommer die Zeit des Lebens und der Winter die Zeit des Todes sei. Am 1. November sollen diese zwei Welten aufeinandertreffen und es möglich machen, dass sich die Pforten der Hölle öffnen. Die Verstorbenen können sich nun unter die Lebenden mischen, um ihr Unwesen zu treiben.
Ursprünglich feierten nur die britischen Inseln Halloween. Doch durch zahlreiche irische Auswanderer im 19. Jahrhundert kam der Brauch des Gruselfestes auch in die USA und nach Europa.
Warum diese schaurigen Verkleidungen? Der Glaube der Kelten war, dass die Verstorbenen, die am 1.November durch die Pforte der Hölle in die Welt der Lebenden kamen, von der Seele eines Lebenden Besitz ergreifen wollen. Um sich vor den Toten zu tarnen und diese abzuschrecken, verkleideten sich die Menschen in den schaurigsten Kostümen und zogen laut durch die Straßen. So schafften sie es, dass die Geister von ihnen fern blieben.
Was hat es mit dem Brauch, Kürbisköpfe zu schnitzen, auf sich?
Der Brauch, Kürbisse an Halloween zu schnitzen und aufzustellen, führt auf eine irische Legende von Jack O’Lantern zurück. Jack O’Lantern war ein Betrüger, der nur böse Taten beabsichtigte. Durch eine List soll er den Teufel auf einen Baum gelockt und gefangen gehalten haben. Nachdem er später starb, hatte er aufgrund seiner zahlreichen bösen Taten keinen Zutritt zum Himmel und auch in die Hölle konnte er nicht gehen, da er den Teufel damals überlistet hatte. So gab man ihm eine ausgehöhlte Rübe, in der sich eine glühende Kohle befand, damit er in der Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle umherwandern konnte. Die Legende von Jack O’Lantern und seiner ausgehöhlten Rübe wurde in Amerika zum Halloween-Brauch: Die Menschen höhlten Kürbisse aus und schnitzten gruselige Fratzen hinein, um die Geister von ihrem Zuhause abzuschrecken.
Grusel Spaß wünscht wgv Berater Helmut Halt

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