Strassenkampf, Krawall-brennende Autos-wer haftet?

Verwüstete Straßen, Gebäude und Fahrzeuge. Die Bilder
sind uns noch allgegenwärtig und erschrecken uns. Wie sicher sind unsere Städte noch? Und wer kommt für eventuelle Schäden auf?


Es gilt: Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dafür haften.
Leider ist bei großen Ausschreitungen in den seltensten Fällen der oder die Täter
ausfindig zu machen. Grundsätzlich hängt es auch von der Art der Beschädigung ab.
Im Fall der G20-Krawalle gab es seitens der Politik die Information, dass geprüft
wird, wie Opfer von Gewalt bei der Beseitigung der entstandenen Schäden geholfen
werden kann. Doch was, wenn es Schäden gibt und die Stadt oder die Bundesregierung
nicht eingreifen?
Thematik „Innere Unruhen“:
Die meisten Versicherungsbedingungen sehen vor, dass Schäden durch sogenannte
„Innere Unruhen“ vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.
Innere Unruhen liegen vor, wenn erhebliche Bevölkerungsteile in einer die öffentliche
Ruhe und Ordnung störenden Weise in Bewegung geraten und Gewalttätigkeiten
gegen Personen und Sachen begehen. Sie stehen in einer engen Beziehung zum
Tatbestand des Landfriedensbruchs (vgl. § 125 StGB). Schäden durch Innere Unruhen
sind in der Mehrzahl der Sachversicherungen bedingungsgemäß ausgeschlossen
(Quelle: versicherungsmagazin.de).
Ob ein bestimmter Krawall bereits als Innere Unruhen bezeichnet werden kann, ist
im Einzelfall zu beurteilen.
Angezündete Fahrzeuge:
Geht z.B. ein Auto in Flammen auf, ist das ein Fall für die Teilkaskoversicherung,
da hier Brand- und Explosion versichert sind. Folgen für den Schadenfreiheitsrabatt
hat dies nicht.
Vandalismus am Fahrzeug:
Wird allerdings das Fahrzeug durch Steinewerfen beschädigt, spricht man von
mut- oder böswilliger Handlung, welche über die Vollkaskoversicherung abgedeckt
ist. Sollte keine Vollkaskoversicherung bestehen, deckt die Teilkaskoversicherung
Glasbruchschäden wie z.B. beschädigte Windschutzscheiben, Außenspiegel oder
Scheinwerfer. Ist nur eine Haftpflichtversicherung vorhanden, leistet diese nur für
Schäden, die der Versicherte selbst verursacht hat.
Schäden an Häusern:
Gebäude- und Hausratversicherung decken in der Regel Brandschäden, egal ob diese
vorsätzlich oder mutwillig entstanden sind. Bei der Gebäudeversicherung muss dafür
allerdings „die Gefahr Feuer“ beinhaltet sein. In der Hausratversicherung ist „die Gefahr
Feuer“ grundsätzlich enthalten.
Als vorbeugende Maßnahme kann man nur empfehlen, Fahrzeuge weiträumig aus den
angekündigten Gefahrenzonen rechtzeitig zu entfernen.
Wenn du Fragen hast rufe einfach wgv Berater Helmut Halt an: 0711317667

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Was isst die Welt zu Weihnachten?Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. – Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Frankreich: Das Festmahl beginnt mit Austern und Salat, angerichtet mit Räucherlachs. „Dinde aux Marrons“, ein mit Maronen gefüllter Truthahn, folgt als Hauptspeise. Das traditionelle Dessert „Bûche de Noël“ darf in Frankreich nicht fehlen. Dabei handelt sich um einen Buttercreme-Kuchen, der einem Baumstamm ähnelt. Getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse und verschiedene Obstsorten werden dazu serviert. Italien: Am 24. Dezember besteht das Weihnachtsessen der Italiener nur aus Fisch-Gerichten. Am 25. Dezember dürfen traditionell nur Gerichte „alla terra“ (vom Boden) serviert werden, z. B. Wildschwein oder Kalbsbraten. Als Dessert gibt es „Panettone“, eine Mailänder Kuchenspezialität. Norwegen: Rippchen, gepökelte Lammrippe oder Fischgerichte (z. B. Dorsch, Kabeljau) sind typische Weihnachtsgerichte in Norwegen. Zum Nachtisch wird der Weihnachtskuchen „Julekake“ mit Rosinen serviert. Dazu gibt es einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel. Wer die Mandel findet, ist der Glückpilz unter der Familie: Der Person wird eine Heirat prophezeit. Slowakei: In der Slowakei wird traditionell saure Pilzsuppe und Karpfen mit Sauerkraut serviert. Als Dessert gibt es süßes Gebäck. Island: Die traditionelle Weihnachtsspezialität ist geräucherter Lachs oder Meerforelle mit Schweinefleisch oder gebratenem Lamm. In der Vorweihnachtszeit werden Ginger Plätzchen und das sehr beliebte „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, gebacken. Dies ist ein dünnes Fladenweißbrot, das mit kunstvollen weihnachtlichen Ornamenten verziert wird. Das Dessert besteht aus Milchreis mit einer versteckten Mandel. USA: Das us-amerikanische Weihnachts-Essen unterscheidet sich nicht so sehr vom traditionellen Thanksgiving-Dinner: Ein großer Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffelpürree und Mais. Großbritannien: Hier ist Truthahnbraten, der mit Backpflaumen, Äpfeln und Brot befüllt ist, ein absolutes Muss. Auch der traditionelle „Plumpudding“ und ein Eierpunsch gehören zum Nachtisch dazu. Mexiko: Beim weihnachtlichen Festmahl darf Salat „Ensalada de Noche Buena“ nicht fehlen. Dieser wird in den mexikanischen Nationalfarben grün, weiß und rot angerichtet: Kopfsalat, rote Beete, Äpfel, Erdnüsse, Karotten etc. Auch ein klassisch gebratener Truthahn mit scharfer mexikanischer „Mole-Sauce“, sowie „Pozole“, eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, Chili und Knoblauch wird serviert. Dazu gibt es traditionell „Ponche“, einen heißen mexikanischen Fruchtpunsch, zu trinken. Und was gibt´s bei euch zu Weihnachten? #WGV #Berater Helmut #Halt #weihnachten #weltweit #traditionell #Festmahl #Versicherung #festlich #essenWas isst die Welt zu Weihnachten? Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. – Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? WGV Berater Helmut Halt wünscht allen schöne Festtage – und einen guten Appetit! Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Frankreich: Das Festmahl beginnt mit Austern und Salat, angerichtet mit Räucherlachs. „Dinde aux Marrons“, ein mit Maronen gefüllter Truthahn, folgt als Hauptspeise. Das traditionelle Dessert „Bûche de Noël“ darf in Frankreich nicht fehlen. Dabei handelt sich um einen Buttercreme-Kuchen, der einem Baumstamm ähnelt. Getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse und verschiedene Obstsorten werden dazu serviert. Italien: Am 24. Dezember besteht das Weihnachtsessen der Italiener nur aus Fisch-Gerichten. Am 25. Dezember dürfen traditionell nur Gerichte „alla terra“ (vom Boden) serviert werden, z. B. Wildschwein oder Kalbsbraten. Als Dessert gibt es „Panettone“, eine Mailänder Kuchenspezialität. Norwegen: Rippchen, gepökelte Lammrippe oder Fischgerichte (z. B. Dorsch, Kabeljau) sind typische Weihnachtsgerichte in Norwegen. Zum Nachtisch wird der Weihnachtskuchen „Julekake“ mit Rosinen serviert. Dazu gibt es einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel. Wer die Mandel findet, ist der Glückpilz unter der Familie: Der Person wird eine Heirat prophezeit. Slowakei: In der Slowakei wird traditionell saure Pilzsuppe und Karpfen mit Sauerkraut serviert. Als Dessert gibt es süßes Gebäck. Island: Die traditionelle Weihnachtsspezialität ist geräucherter Lachs oder Meerforelle mit Schweinefleisch oder gebratenem Lamm. In der Vorweihnachtszeit werden Ginger Plätzchen und das sehr beliebte „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, gebacken. Dies ist ein dünnes Fladenweißbrot, das mit kunstvollen weihnachtlichen Ornamenten verziert wird. Das Dessert besteht aus Milchreis mit einer versteckten Mandel. USA: Das us-amerikanische Weihnachts-Essen unterscheidet sich nicht so sehr vom traditionellen Thanksgiving-Dinner: Ein großer Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffelpürree und Mais. Großbritannien: Hier ist Truthahnbraten, der mit Backpflaumen, Äpfeln und Brot befüllt ist, ein absolutes Muss. Auch der traditionelle „Plumpudding“ und ein Eierpunsch gehören zum Nachtisch dazu. Mexiko: Beim weihnachtlichen Festmahl darf Salat „Ensalada de Noche Buena“ nicht fehlen. Dieser wird in den mexikanischen Nationalfarben grün, weiß und rot angerichtet: Kopfsalat, rote Beete, Äpfel, Erdnüsse, Karotten etc. Auch ein klassisch gebratener Truthahn mit scharfer mexikanischer „Mole-Sauce“, sowie „Pozole“, eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, Chili und Knoblauch wird serviert. Dazu gibt es traditionell „Ponche“, einen heißen mexikanischen Fruchtpunsch, zu trinken. Und was gibt´s bei euch zu Weihnachten? wgv Berater Helmut Halt wünscht schöne Festtage und einen guten Appetit

Bei rot über die Ampel kann teuer werden

Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit sollte der Autoversicherungsvertrag enthalten

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Autounfall

Im Straßenverkehr reicht eine Sekunde der Unachtsamkeit und schon hat man dem Vordermann einen kleinen Stups gegeben, hängt mit dem Auto im Straßengraben oder übersieht das warnende Rot der Ampel und verursacht einen Unfall. Da Versicherungen, insbesondere im Rahmen der Vollkaskopolice, nur äußerst ungern zahlen, prüfen sie jeden dieser Vorfälle. Sollte sich dabei herausstellen, dass der Kunde grob fahrlässig gehandelt hat, droht Ärger bis hin zum Gerichtsverfahren. Um diesen Rattenschwanz an Problemen zu umgehen, bietet sich ein Vertrag mit „Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit“ an.

Einst: das Alles-oder-Nichts-Prinzip

Doch was bedeutet dieser Verzicht überhaupt und was bringt er? Um diese Frage zu beantworten, muss man ein wenig zurückblicken. Bis vor einigen Jahren galt bei Vollkaskoschäden das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Konnte die Assekuranz dem Versicherten grobe Fahrlässigkeit nachweisen und stand das Gericht aufseiten des Unternehmens, gab es für den Betroffenen keinen Pfennig, weil für die Kfz-Versicherung keine Leistungspflicht mehr bestand. Diese Vorgehensweise wurde zugunsten der Kunden geändert. Inzwischen wird quotiert. Das heißt: Die Versicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Der Rest geht zulasten des Kunden.

Heute: Quotierung

Wie genau diese Quotierung aussieht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat zwar einige Vorschläge unterbreitet. Letztlich kommt es aber immer auf den Einzelfall an. In den Gerichtsurteilen, bei denen bereits quotiert wurde, mussten die Assekuranzen bei einem Rot-Verstoß zum Beispiel nur 50 Prozent der Kosten tragen. Das sind immerhin 50 Prozent mehr als nach dem alten System. Trotzdem wird es für Versicherte bei grober Fahrlässigkeit relativ teuer, vor allem, wenn es sich um einen Totalschaden handelt.

Kundenfreundliche Lösung

Durch den Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit zahlt die Kfz-Versicherung immer in voller Höhe, ob der Kunde nun durch das Lesen einer SMS abgelenkt wurde oder weil er sich nach einem Schokoriegel gebückt hat. Da sich niemand davon freisprechen kann, mal kurz nicht aufzupassen, ist die Klausel ideal und äußerst kundenfreundlich. Die Vereinbarung, die inzwischen bei vielen Vollkaskopolicen zum Standard gehört – einen Überblick kann man sich mittels eines Kfz-Versicherungsvergleichs verschaffen –, ist allerdings kein Freibrief. Sich alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ans Steuer zu setzen, ist nicht grob fahrlässig, sondern schlichtweg dumm. Auch wenn man den Schlüssel stecken oder für jedermann zugänglich liegen lässt, greift der Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit nicht. aus Kfz-Versicherungsvergleich.de

Der Count Down läuft. Stichtag 30.11.

Bei den KFZ-Versicherungen gibt es große Preisunterschiede

Durch den Vergleich verschiedener KFZ-Versicherungen kann man viel Geld sparen. Das gilt sowohl bei den Teilkasko- als auch bei Vollkasko-Tarifen.

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Bei verschiedenen KFZ-Versicherungen werden für gleiche Leistungen oftmals sehr unterschiedliche Beiträge fällig. Ein genauer Vergleich der Tarife kann deshalb sinnvoll sein, denn der Autofahrer kann auf diesem Wege viel Geld sparen.

Die intensivste Werbung betreiben KFZ-Versicherungen jedes Jahr im Herbst. Ende November endet nämlich die allgemeine Kündigungsfrist. Ein Wechsel der Versicherung ist immer dann möglich, wenn bis spätestens einen Monat vor Vertragsende bei der bisherigen Gesellschaft gekündigt wird. Ein Versicherungsjahr läuft im Kfz-Bereich fast immer vom 1. Januar bis 31. Dezember, uns somit ist der 30. November die letzte Gelegenheit für alle, die zu einem anderen Unternehmen wechseln wollen.

Wer die Angebote verschiedener KFZ-Versicherungen vergleicht, wird mitunter deutliche Unterschiede bei der Höhe der Beiträge entdecken. Da die Leistungen, Deckungssummen etc. weitgehend standardisiert sind, kommt es hier weniger auf das Kleingedruckte an als bei vielen anderen Versicherungsarten. Der Kunde kann im Kfz-Bereich vor allem auf die Kosten achten, also auf die Beitragshöhe.

Bei vielen KFZ-Versicherungen sind allerdings Rabatte möglich, die in keiner Preisliste stehen. Wer seinen Versicherungsberater darüber informiert, dass er zu einer anderen Gesellschaft wechseln möchte, der bekommt oftmals ein vergleichbar günstiges Angebot präsentiert. Nachfragen lohnt sich also.

Dasselbe gilt auch, wenn man beispielsweise einen Zweitwagen versichern oder ein Auto für den Nachwuchs anmelden möchte. In beiden genannten Fällen kommen die KFZ-Versicherungen ihren Kunden vielfach entgegen, indem sie etwa einen Teil des Schadenfreiheitsrabattes auf den Zweitwagen übertragen. Das kann je nach Autotyp einige hundert Euro im Jahr Ersparnis bei den Beitragszahlungen bringen.

Generell unterscheidet man bei KFZ-Versicherungen zwischen drei Arten. Die Haftpflichtversicherung ist zwingend vorgeschrieben, ohne sie darf man kein Auto steuern. Diese Versicherung übernimmt Schäden, die man bei einem Unfall an anderen Autos anrichtet.

Eine Teilkaskoversicherung schützt vor Kosten durch Diebstahl, Zerstörung etc. ohne eigenes Verschulden. Und eine Vollkaskoversicherung schließlich übernimmt auch die Reparatur am eigenen Auto bei einem selbstverschuldeten Unfall. Entsprechend ist dies die teuerste der KFZ-Versicherungen.

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Diesel – ein Motor mit explosiver Kraft

2016: Abgasskandal: VW einigt sich mit US-Händlern auf Entschädigung

Seit fast einem Jahr können VW-Autohäuser in den USA keine Dieselmodelle verkaufen. Nun sollen sie für die Folgen des Abgasskandals entschädigt werden. Zehntausenden Kunden warten hingegen noch auf eine Lösung.

Geschichte des Dieselmotors:

1893: Rudolf Diesel: Er bekommt ein Patent für seinen neuartigen Antrieb. Der Dieselmotor wird weltweit ein Erfolg, doch seinem Erfinder bringt er kein Glück.

Jahrelang tüftelt Rudolf Diesel an einem Motor mit hohem Wirkungsgrad.

Rudolf Diesel wird am 18. März 1858 in Paris geboren. Sein Vater, ein gelernter Buchbinder, arbeitet dort als Lederwarenfabrikant. Als 1870 der deutsch-französische Krieg ausbricht, muss die Familie Frankreich verlassen. Die Diesels ziehen nach London, doch der zwölfjährige Rudolf wird bald zu Verwandten nach Augsburg geschickt. Dort besucht er zunächst die Gewerbe- und anschließend die Industrieschule, beide mit großem Erfolg. Dank eines Stipendiums kann er an der Technischen Hochschule in München studieren. 1880 beendet er sein Studium mit dem besten Zeugnis aller bisherigen Studenten.

 Anfangs dienten Dampfmaschinen als Fahrzeugantrieb.

Rudolf Diesel interessiert sich schon früh für Maschinen und Motoren. Im Physikunterricht fasziniert ihn besonders ein Kompressionsfeuerzeug, wie es damals üblich ist. Es besteht aus einem Glaskolben, in dem Luft so fest zusammengepresst wird, bis durch die Hitze des Drucks ein Stück Zunder entflammt. Später, im Studium, beschäftigt sich Diesel mit Wärmekraftmaschinen wie der Dampfmaschine. Bald erkennt er deren Schwächen. Diesel will einen Antrieb mit einem weit höheren Wirkungsgrad bauen. Dabei orientiert er sich an der „idealen Wärmekraftmaschine“ nach der Theorie des idealen Kreisprozesses, die von dem französischen Physiker Sadi Carnot stammt.

Erfinder Carl von Linde

Nach dem Studium muss Diesel erst einmal Geld verdienen. Einer seiner Professoren an der Technischen Hochschule München ist der Erfinder der Kältemaschine, Carl von Linde. Er verschafft dem jungen Ingenieur eine Stelle in seiner Fabrik. Schon ein Jahr später wird Diesel Direktor von Lindes Tochterfirma in Paris. Neben seiner Arbeit für Linde verfolgt Diesel weiterhin seine Pläne für einen neuartigen Motor. 1889 zieht Diesel, der inzwischen geheiratet und drei Kinder hat, nach Berlin. Dort leitet er das technische Büro von Lindes Eismaschinenfabriken.

Vom Patent zur Praxis

Der erste Dieselmotor im MAN-Museum in Augsburg

Nach vielen Jahren Entwicklung trägt seine Arbeit Früchte: 1893 erhält er ein Patent auf sein Konzept für eine „Neue, rationelle Wärmekraftmaschine“. Doch sein Motor existiert bislang nur in der Theorie. Daher lässt Diesel im gleichen Jahr in der Maschinenfabrik Augsburg den ersten Prototyp bauen. Die Arbeiten erleiden immer wieder Rückschläge, doch 1897 funktioniert die Konstruktion endlich so, wie es Diesel vorgesehen hat. Mit einem Wirkungsgrad von rund 26 Prozent arbeitet der Motor mehr als doppelt so effizient wie die Dampfmaschinen, die damals nur etwa zwölf Prozent Wirkungsgrad erreichen.

Erfolg und Streit

Im Jahr 1901 zieht Diesel mit seiner Familie nach München. Seine Maschine wird im In- und Ausland nachgebaut und er kann Lizenzen auf seine Erfindung erteilen. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wird Diesels Motor mit dem „Grand Prix“ ausgezeichnet. 1903 gehört Rudolf Diesel zu den Mitbegründern des Deutschen Museums in München. Er gilt jetzt als erfolgreicher Erfinder, doch der Bau einer teuren Villa, Spekulationsgeschäfte und Patentstreitigkeiten zehren an Diesels Vermögen und Gesundheit.

Geheimnisvolles Verschwinden

Traktor mit Dieselmotor aus dem Jahr 1922

1913 bricht Diesel mit Geschäftsfreunden zu einer Reise nach England auf. Am 29. September will er mit dem Dampfer „Dresden“ von Antwerpen nach Harwich übersetzen. Doch in der Nacht der Überfahrt des Ärmelkanals verschwindet Diesel spurlos von Bord. Zwei Wochen später finden niederländische Seeleute eine im Meer treibende Leiche. Anhand einiger persönlicher Gegenstände in deren Kleidern identifiziert Diesels Sohn Eugen seinen Vater. Einzelheiten bleiben aber letztlich ungeklärt, da die Seeleute die Leiche nicht mit an Land nehmen. Heute gilt als am wahrscheinlichsten, dass sich Diesel selbst das Leben nahm. Doch bis heute kursieren auch Theorien, dass er ermordet wurde.

Siegeszug um die Welt

Erster PKW mit Dieselmotor: Mercedes-Benz 260 D

Den weltweiten Durchbruch seines Motors erlebt Diesel nicht mehr. Der Antrieb wird zunächst in Schiffen und U-Booten, später auch in Luftschiffen eingesetzt. Aber erst ab den 20er-Jahren setzt er auch serienmäßig Last- und Personenwagen in Bewegung. Heute werden die meisten Dieselmotoren für Kraftfahrzeuge produziert. Dank Leichtbauweise, Turbolader und Rußfilter ist er heute ein ernsthafter Konkurrent des Otto-Motors. Dabei arbeitet er aber deutlich effizienter als dieser – so, wie Rudolf Diesel es sich vorgestellt hatte.

Zunächst zu schwer für das Automobil

Der Dieselmotor des Mercedes-Benz 260 D

Im Inneren des Dieselmotors wird Luft so stark verdichtet und dadurch erhitzt, dass sich der eingespritzte Kraftstoff selbst entzündet. Deswegen muss der Dieselmotor sehr massiv und robust sein: Der erste funktionstüchtige Antrieb wiegt rund 4,5 Tonnen. Daher werden die ersten Dieselmotoren nur stationär eingesetzt. Automobile treibt weiterhin der Otto-Motor an. Bei diesem löst ein Funken die Explosion in der Brennkammer aus. Weil dabei weit weniger Druck entsteht, lässt sich ein Otto-Motor lange Zeit deutlich leichter bauen als ein Diesel-Motor. (übernommen von BR Wissen)

 

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Merken

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.

mit Karl dem Großen begann die Geschichte der Versicherung

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.Von Wegen! Im 14. Jahrhundert, als Klaus Störtebeker auf den Weltmeeren sein Unwesen trieb, war der Beruf des Seefahrers alles andere als lustig. Der Seehandel lag voll im Trend – und das wussten auch die Piraten! Schiffe transportierten nicht nur Handwerkswaren sondern auch Gold und Gewürze. Meuterei war Alltag. Und nichts für schwache Nerven! Auch nicht für die Schiffsbetreiber, die von heute auf morgen ihre Existenz verlieren konnten. Aber schon damals gab es clevere Köpfe für lukrative Finanzgeschäfte. Vor allem bei den Italienern. Denn die kreierten eine Seeversicherung, die dann zum Tragen kam, wenn das Schiff samt Besatzung und Ladung der Piraterie oder der stürmischen See zum Opfer fiel. Der Schiffsbetreiber nahm einfach für jeden Transport, für den er angeheuert wurde, ein Seedarlehen auf. Und wenn das Schiff wieder heil im Hafen gelandet war, zahlte er den Betrag wieder zurück. Zuzüglich Zinsen natürlich. Das war also die Risikominimierung für die  Schifffahrt in Zeiten der wütenden Pest.

Was hat Luther mit Versicherung am Hut?

Eher weniger. Aber er schlug schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts seine Thesen an die große Tür der steinernen Schlosskirche in Wittenberg an. Sie war hölzern. Genauso wie die meisten Häuser damals. Eine Wahl hatte man als normaler Bürger da nicht. Purer Zunder für Großbrände in den Dörfern. Denn einmal beim Feuermachen nicht aufgepasst und schon stand das eigene Heim lichterloh in Flammen! War man nicht gerade Experte fürs  Feuerlöschen – damals konnte man ja nicht einfach einen Schlauch nehmen und spritzen – legte Mann oder Frau in diesem Fall in Sekundenschnelle die ganze Nachbarschaft in Schutt und Asche. Aus der Traum vom eigenen Haus, die Existenz dahin und der Streit mit den Nachbarn vorprogrammiert. Da kannten sie auch im Mittelalter kein Pardon.

Später brannten ganze Städte. Schlimmes Szenario. Zum Glück folgte das menschliche Gehirn damals auch voll und ganz dem Evolutionstrieb. Und ein Cleverle hat sich das Konzept der heutigen Gebäudeversicherung ausgedacht. Es hieß Brandgilde. Man tat sich zusammen und sprang für den anderen in die Bresche (zumindest finanziell gesehen), wenn nichts als Schutt und Asche übrig blieb. Einer für alle. Alle für Einen. Das Gegenseitigkeitsprinzip ist also quasi der Urvater des Versicherungswesens.

Und jetzt auch noch Mathe?

Sorry, aber wahr: Die Wahrscheinlichkeitsrechnung, der Albtraum eines jeden Schülers, ist quasi der Zwillingsbruder der heutigen Lebensversicherung. Erfunden haben sie zwei Franzosen: Blaise Pascal und Pierre de Fermat 1654. Und zwar zur Bemessung des Ausgangs von Glücksspielen, die die Abende der Bürger von damals so gefüllt haben wie heute der Fernseher die unseren. Heute berechnen wir quasi alles mit den tollen Formeln. Die Versicherungsmathematiker zum Beispiel das Risiko.

Der gute alte Hubkolbenmotor

Klischees über Autofahrer gibt es viele. Das war schon immer so. Frauen können nicht einparken, Männer fahren grundsätzlich zu schnell und Rentner, ja die Rentner. Da will Autofahren gelernt sein, wenn man das neu erworbene Gefährt ein wenig länger ausführen will.
Seinen Anfang nahm es Ende des 19. Jahrhunderts. Mit den schicken Automobilen kamen die passenden Versicherungen: 1875 die Haftpflichtversicherung in Deutschland. 1898 die Karambolageversicherung. Ab 1902 die freiwillige Kfz-Versicherung und 1939 dann die verpflichtende Kfz-Versicherung.

Kurios, kurioser – Versicherung!

Entwicklung bedeutet Risiken, die versichert werden wollen. So entstand im 20. Jahrhundert der breite Versicherungsmarkt. Was vor vielen tausend Jahren begann, hat sich über die letzten Jahrzehnte zu einem Meer an Versicherungen entwickelt. Was wir lieben, was uns wertvoll ist: das schützen wir auch. Da wundert es uns kaum, dass der Mensch auf  Ideen kommt, was man noch alles versichern könnte. Egal ob gegen unverschuldete Gefängnisaufenthalte, ein „Nein“ vorm Traualtar oder die Entführung durch Außerirdische (nur mit Beweis natürlich!) Den Babyloniern sei Dank!

Welchen Versicherungswunsch haben Sie noch? Schreiben Sie uns!  eMail: helmut.halt@wgv.de oder rufen Sie uns an. wgv Tel: 0711 317667. Informationsbroschüren im Acrobat-PDF-Dateiformat zum Herunterladen auf unserer website:  wgv Esslingen

 Ihr persönlicher Ansprechpartner:  wgv Berater Helmut Halt


 

eVB Nummer – der schnelle Weg – wgv Telefon: 0711 317667

Die eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigungsnummer) – früher Doppelkarte – einfach anfordern: wgv Telefon 0711 317667

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Focus Money, Ausgabe 37/2017Gib eine Beschriftung ein


 

 

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Fahrzeugzulassung mit der neuen elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
Seit etwa acht Jahren gibt es die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer – kurz: eVB -Nummer– in Deutschland. Sie löste bis dahin gültige Versicherungsbestätigungskarte, welche zuvor auch unter dem geläufigeren Namen „Deckungskarte“ oder „Doppelkarte“ bekannt war, ab. Ziel der Einführung des neuen Verfahrens war, den bürokratischen Aufwand bei der Zulassung eines Fahrzeugs, insbesondere im Hinblick auf den Nachweis einer bestehenden Versicherung, zu verringern. Für den Verbraucher ändert sich diesbezüglich allerdings nicht viel, er erhält lediglich an Stelle der früher üblichen, gedruckten Versicherungsbestätigungskarte einen siebenstelligen Zahlen- und Buchstabencode, die sog. evb-Nummer. In der Regel wird dieser heutzutage von den Versicherern schnell und einfach per E-Mail oder SMS versandt. So ist es möglich, direkt nach Eingang des Versicherungsantrags beim Versicherer über den Nachweis einer vorläufigen Deckung zu verfügen und somit das Fahrzeug sofort für den Straßenverkehr zuzulassen. In den meisten Fällen ist dies innerhalb eines Werktags möglich. So gehen Sie vor, um Ihre persönliche eVB-Nummer zu erhalten  . Bei der wgv wird der eVB-Code telefonisch mitgeteilt nach kurzer Zeit automatisch per E-Mail oder Post zugesandt. Den eVB-Code müssen Sie sich lediglich notieren und diese Notiz anschließend zur Zulassungsstelle mitnehmen. Es reicht also aus, dort den Code zu nennen, so dass der Mitarbeiter der Zulassungsstelle diesen in das Computersystem aufnehmen kann. Ein spezielles Dokument der Versicherung zum Nachweis der vorläufigen Deckung muss heutzutage nicht mehr vorgelegt werden.

Infos im web:

http://www.wgv-versicherungen-esslingen.de

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