ABC der Kfz-versicherung

Fachspezifische Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung

Kennen Sie wirklich alle Bedeutungen der fachspezifischen Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung? Hier bekommen Sie alle wichtigen Fachbegriffe übersichtlich erklärt:

Haftpflichtversicherung
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Halter eines Fahrzeugs eine Haftpflichtversicherung vorweisen muss. Ist dies nicht der Fall, begeht er eine Straftat. Eine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung dient dazu, Schadensersatz für mögliche Opfer begleichen zu können.
Deckungskarte
Dabei handelt es sich um die so genannte “Versicherungsbestätigung”, die für das Zulassen eines Kraftfahrzeuges erforderlich ist. Die Deckungskarte ist der Beleg für eine bestehende Autoversicherung, die im laut §29 der StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) verpflichtend ist. Vor März 2008 wurde diese Bestätigung noch unter dem Begriff „Doppelkarte“ geführt. Der Name kam daher, weil ein Durchschlag der von der KFZ-Zulassungsstelle ausgefüllten Karte an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet werden musste. Inzwischen erhält der Versicherungsnehmer anstelle dieser Doppelkarte eine 7stellige Versicherungsbestätigungsnummer (VB-Nummer) oder die inzwischen allgemein weit verbreitete elektronische Versicherungsbestätigung (eVB).

Erstprämienverzug
Der Versicherungsnehmer bekommt nach einem KFZ-Versicherungsabschluss sowohl den Versicherungsschein (Police) als auch die Erstbeitragsrechnung zugesendet. Diese Rechnung muss unverzüglich beglichen werden, da ansonsten der Erstprämienverzug eintritt. Das bedeutet, dass keine Deckung bei einem möglichen Unfall besteht. Die weiteren Rechnungen müssen dann an deren Fälligkeitstag spätestens bezahlt sein.

Kfz- und Zubehörteile
KFZ-Zubehörteile sind im Rahmen einer KFZ-Kasko-Versicherung nur bis zu einer bestimmten Höhe versichert. Genaueres erfahren Sie über Ihre Versicherungsgesellschaft. In der Regel beträgt die Grenze hier in etwa 2000 Euro für Radio usw. Sollte Ihr KFZ umfangreicheres und wertvolleres Zubehör beinhalten, sollten Sie dringend bei Ihrer Versicherung nachfragen, zu welchem Zuschlag diese Dinge mitversichert werden können.

Geltungsbereich
In welchen Ländern bin ich versichert? Ihre Autoversicherung ist gültig für Europa. Das gilt auch für Länder, die zu Europa zählen, aber geographisch außerhalb liegen, wie z. B. die Kanaren, die Azoren oder Madeira. In manchen Fällen empfiehlt es sich, bei der Versicherung nachzufragen oder das Kleingedruckte der Police zu studieren. Bei einigen Versicherungsgesellschaften könnten einzelne Länder ausgeschlossen sein.

Kündigung
Normalerweise beträgt die Laufzeit von KFZ-Versicherungen ein Jahr, und verlängert sich automatisch wieder um 12 Monate. Wer „ordentlich“ kündigen will, muss dies mit einer 1monatigen Frist zum Vertragsablaufdatum tun. Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht mit einer 1monatigen Kündigungsfrist, wenn der Beitrag erhöht wird bzw. nach Regulierungsabschluss eines Schadensfalls. Die Kündigung ist sofort wirksam, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

Leasing
Für ein Fahrzeugleasing wird in der Regel eine KFZ-Vollkasko-Versicherung vorausgesetzt.

Mallorcapolice
Bei einer so genannten Mallorcapolice handelt es sich um einen Zusatz in der Police für Mietfahrzeuge im Ausland, die zusätzlich haftpflichtversichert werden. Dieser Versicherungsbestandteil wird dann aktiv, wenn die regulär für das Mietfahrzeug abgeschlossene Haftpflicht bei einem Schadensfall nicht ausreicht.

Neupreisentschädigung
Je nach Versicherungsgesellschaft wird bei einem Diebstahl oder bei einem Totalschaden der Neupreis des KFZ’s erstattet, sofern sich der Vorfall in einem bestimmten Zeitraum ereignet hat. In der Regel darf das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt höchstens 3-18 Monate alt sein.

Ombudsmann
Bei einem Ombudsmann handelt es sich um eine Schiedsperson der Versicherungswirtschaft, der in Streitangelegenheiten zwischen den Versicherungen und den Versicherungsnehmern vermittelt. Der Ombudsmann verhandelt Vorfälle mit einem Streitwert unter 10.000 Euro und vermeidet somit unnötige Gänge zum Gericht.

Police
Ob Police oder Versicherungsschein, die Namen sind je nach Versicherungsgesellschaft verschieden. Es handelt sich dabei in jedem Fall um eine Urkunde über den abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Darin werden alle notwendigen Informationen wie, z. B. Versicherungs-/Vertragsbeginn, Rahmen des Versicherungsschutzes, Daten zum Fahrzeug, Beitragshöhe sowie sonstige Beziehungen zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung aufgeführt.

Rabattretter
Ein Rabattretter erlaubt einen Versicherungsschaden, ohne danach in teurere Schadensfreiheitsklassen eingestuft zu werden. Denn für jedes schadensfreie Jahr erhält der Versicherte eine bessere Schadensfreiheitsklasse.
Lange Zeit galten gab es nur Schadenfreiheitsklasse bis SF10, aber inzwischen reicht die Spange bis SF35/SF36. Durch die Erweiterung dieser Klassen haben einige Versicherungsgesellschaften den Rabattretter durch den wahlweisen Rabattschutz ersetzt. Allerdings ist der Rabattschutz kostenpflichtig.

Schadenfreiheitsklasse
Die SF-Klasse wird über die Jahre ermittelt, in denen der Fahrer schadensfrei gefahren ist. Es ist also der Rabatt, bzw. die Prozente, die einem unfallfreien Versicherungsnehmer zustehen. Die Staffel reicht bis SF35/SF36. Sie können Ihre Schadensfreiheitsklasse auf Ihrem Versicherungsschein oder auf Ihrer Beitragsrechnung finden. Die Höhe des Versicherungsbeitrags für ein und dieselbe SF-Klasse kann je nach Versicherung sehr unterschiedlich ausfallen.

Typschlüsselnummer
Jedes Fahrzeugmodell bzw. jeder Fahrzeugtyp ist über eine eindeutige Nummer zu identifizieren. Diese besteht aus Herstellerschlüssel und Typschlüssel. Beide Nummern dienen zur Einstufung bei der Versicherung. In einigen Internetportalen können bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug bereits im Angebot diese Schlüsselnummern ersichtlich sein und dienen als ideales Werkzeug zur Einschätzung der Versicherungskosten vor dem Kauf.

Versicherungswechsel
Wird eine KFZ-Versicherung zu einem anderen Versicherungsanbieter gewechselt, muss die vorherige Versicherung dem neuen Versicherer Daten, wie z. B. Schäden, Vertragsdauer usw. übermitteln. Diese Angaben sind in der VWB (Versicherungswechselbestätigung) dokumentiert und müssen auch der KFZ-Zulassungsstelle vorgelegt werden.

Wiederbeschaffungswert
Unter dem Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeuges versteht man den Kaufpreis, den man berappen muss, um ein Fahrzeug(teil) gegen ein gleichwertiges, intaktes und unbeschädigtes ersetzen zu können. Die Kasko begleicht Kosten nur bis zur Wiederbeschaffungswert-Höhe.

Zahlungsweise
Je nach Versicherung gibt es die Möglichkeiten der monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen Zahlungsweise, sowie der jährlichen Zahlung. Bequemer ist es sicherlich, in kürzeren Abständen die Beiträge zu begleichen. In der Regel müssen dafür aber je nach Versicherung Aufschläge bezahlt werden

AKB
Die Regelung der Vertragsrechte und der Vertragspflichten zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer sind in den Allgemeinen Kraftfahrtversicherungs-Bedingungen (AKB) zu finden.

Billigungsklausel
Sollte der ausgefertigte Versicherungsschein vom Versicherungsantrag abweichen, hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, dem zu widerrufen. Dies muss innerhalb einer Frist von einem Monat erfolgen. Ein Grund dafür wären zum Beispiel abweichende Angaben bei der Beitragshöhe.

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Bald ist Ostern

Wissenswertes rund um Ostern.
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Am Ostersonntag ist es wieder soweit: Der Osterhase versteckt allerhand Leckereien. Doch was hat es mit dem Osterbrauch genau auf sich? Wieso beschenkt uns gerade ein Hase? Und was haben eigentlich Eier mit Ostern zu tun? Hier die Antworten.
Was hat das Ei mit Ostern zu tun?
Die Verbindung des christlichen Osterfestes mit dem Ei als Symbol ist für verschiedene europäische Länder spätestens aus dem Mittelalter bekannt. Eigentlich wurde Ostern schon viel früher gefeiert. Es war ein Fest des Frühlingsanfangs. Schon die Perser und Ägypter färbten Eier zum Fest, als Symbol für die Fruchtbarkeit und die Erneuerung der Natur. Vor Ostern, während der langen Fastenzeit, war es verboten Eier zu essen. Und als endlich Ostern kam, war der Appetit auf Eier besonders groß.
So kam Ostern zum Hasen! Der Osterhase wurde zum ersten Mal im Jahr 1682 von einem Mediziner erwähnt. Er beschreibt den Brauch, dass der Osterhase die Eier in Gärten im Gras und Gesträuch versteckt, wo sie zum Spaß von den Kindern und Erwachsenen gesucht werden. Davor waren es, je nach Region, andere Tiere wie z. B. ein Fuchs oder ein Kuckuck, ein Storch oder ein Vogel. Generell ist der Hase bei den Christen als Auferstehungssymbol zu verstehen. Die Verbindung des Hasen mit dem österlichen Eierbrauch ist jedoch noch unklar. Folgende Annahmen gibt es dazu:
1. Annahme: Einige früh bemalte Ostereier zeigen das Dreihasenbild – eine Darstellung von drei Hasen mit lediglich insgesamt drei Ohren. Aufgrund der Darstellung, sieht es so aus, als ob jeder Hase zwei Ohren hat.
Dreieinigkeit. Eventuell könnte man von dieser Darstellung auf den Hasen als Eierlieferant gekommen sein.
2. Annahme: In vielen Bildern aus der Antike und dem Mittelalter sind Hasen zu sehen. Der Hase wurde als Sinnbild von Leben und Wiedergeburt dargestellt.
3. Annahme: Schon früh suchten im Frühling viele Hasen Futter in den Gärten der Dörfer. Nach dem langen Winter fanden sie woanders kein Fressen mehr. Eigentlich sind Hasen sehr scheue Tiere und kommen sonst nie in die Nähe von Menschen. Deshalb erzählte man früher, dass Hasen in die Gärten kamen, um Ostereier zu verstecken.

4. Annahme: An einer Stelle in der Bibel wird in älteren Übersetzungen von „Hasen“ gesprochen. Das hebräische Wort „schafan“ (Klippschliefer) wurde in das Lateinische Wort „lepusculus“ (Häschen) übersetzt. Klippschiefer sind kaninchengroße Tiere, die in felsigen Gebieten Afrikas und Westasiens vorkommen. Somit könnte man u. U. von einem Übersetzungsfehler ausgehen. Seit der Spätantike wurde diese Bibelstelle als Symbol für den schwachen Menschen (Hase) interpretiert, der seine Zuflucht im Felsen (Christus) sucht. Diese Auslegung begründete den Hasen als Symbol.

Die Hausratversicherung ist eine Sachversicherung. Sie bietet für das Inventar, also für Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes (Hausrat) Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Außerdem sind neben den reinen Sachschäden auch dabei entstehende Kosten wie zum Beispiel Aufräumungskosten, Schutzkosten und Hotelkosten versichert. Zusätzlich sind weitere Einschlüsse möglich, wie zum Beispiel der Diebstahl von Fahrrädern oder die Abdeckung von Elementarschäden (wobei mögliche Selbstbehalte zu beachten sind) und Überspannungsschäden. Die Vorschriften über die Sachversicherung im Versicherungsvertragsgesetz (§§ 88 ff VVG) finden deshalb grundsätzlich Anwendung. Üblich ist die Versicherung des Hausrats zum Wiederbeschaffungswert, d. h. der Versicherer ersetzt die Kosten, die entstehen, um Sachen der gleichen Art und Güte in neuwertigem Zustand wieder zu beschaffen. Bezüglich ihrer Grundelemente ist die Hausratversicherung eine verbundene Sachversicherung. Dies bedeutet, dass die einzelnen versicherten Gefahren nur in Kombination abgeschlossen werden können und auch nur der gesamte Vertrag gekündigt werden kann. Die Hausratversicherung schützt das zumindest überwiegend privat genutzte bewegliche Eigentum des Versicherungsnehmers gegen die oben aufgeführten Gefahren, die eine Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen zur Folge haben. Anschaulich gesprochen sind nahezu alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmers über die Hausratversicherung versichert. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Haushaltselektronik, Kleidung und auch Nahrungsmittel und Fahrräder. Streng genommen nicht zum Hausrat gehörend, aber durch die Versicherungsbedingungen grundsätzlich einbezogen sind auch beruflich genutzte Gegenstände wie PC, Aktendeckel und Diktiergerät, nicht jedoch Handelsware und Musterkollektionen. Nicht einbezogen sind beruflich genutzte Gegenstände, die sich in einem Arbeitszimmer befinden, das einen eigenen Eingang hat und nicht über den Wohnungszugang erreichbar ist. Entsprechende Ausschlüsse sind immer dann begründet, wenn die Gegenstände einer anderen Versicherungsgruppe zuzuordnen sind bzw. wenn bereits Deckung über einen anderen Versicherungsvertrag besteht. Als Versicherungsort gilt die im Versicherungsschein (Police) bezeichnete Wohnung des Kunden. Darunter fallen neben der eigentlichen Wohnung auch Terrassen, Balkone und Loggien. Versicherungsort sind auch gemeinschaftlich genutzte Räume in einem Mehrfamilienhaus, zum Beispiel Stellflächen für Fahrräder im Hausflur oder Waschkeller. Meist ist auch Hausrat, der in Nebengebäuden auf dem gleichen Grundstück lagert, mitversichert. Garagen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Versicherungsort befinden, stehen der Wohnung gleich. Als unmittelbar gilt nach herrschender Meinung eine Entfernung, aus der eine regelmäßige Überwachung der Garage noch möglich ist. Dies kann im Einzelfall zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen führen: Eine etwa 200 Meter von einer Wohnung entfernt liegende Garage in einer großen Wohnanlage kann noch unter den Nähebegriff gefasst werden, eine Garage in 100 Metern Entfernung, die durch eine Straße und einen Gewerbebetrieb von der Wohnung getrennt wird, ist nicht mehr als nah einzustufen. Versichert ist nicht nur der Hausrat des Versicherungsnehmers, sondern auch der von allen mit diesem in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen wie zum Beispiel Ehegatten oder Kinder, nicht jedoch Mieter und Untermieter. Im Rahmen der Außenversicherung ist teilweise der in der Police genannte Versicherungsort erweitert und damit persönlicher Hausrat, der sich beispielsweise vorübergehend (nicht dauerhaft) in einer Ferienwohnung befindet – im Rahmen des jeweiligen Versicherungsvertrages – mitversichert werden. Die Außenversicherung gilt weltweit und für einen Zeitraum von meistens drei Monaten. Es ist aber zu beachten, dass bei einer Reise, die von vorneherein für vier Monate geplant ist, auch in den ersten drei Monaten kein Versicherungsschutz besteht. Sofern Kinder des Versicherungsnehmers im Rahmen ihrer Ausbildung/Studium/Wehr- oder Zivildienstes eine eigene Wohnung beziehen, gelten Sachen dort bis zum Ende der Ausbildung mitversichert. Sollte allerdings ein eigener Hausstand gegründet werden und keine Absicht mehr zur späteren Rückkehr in die elterliche Wohnung bestehen, entfällt der Versicherungsschutz. Zudem sind hier die allgemeinen Entschädigungsgrenzen der Außenversicherung zu beachten. Bei Umzügen erweitert sich der Versicherungsschutz vorübergehend sowohl auf die alte als auch die neue Wohnung des Versicherungsnehmers, meist für drei Monate ab Umzugsbeginn. Der Umzug ist anzeigepflichtig. Auch Schäden auf Transportwegen gelten dann als mitversichert, sofern sie durch eine der versicherten Gefahren verursacht wurden. Bei den meisten Gesellschaften sind aber nur Umzüge innerhalb Deutschlands mitversichert, bei Umzügen ins Ausland endet der Versicherungsschutz dann an der Landesgrenze. Bei Umzügen ist unerheblich, wo der Versicherungsnehmer gemeldet ist, es kommt darauf an, wo er seinen Lebensmittelpunkt hat. Daher kann der Versicherungsschutz auch auf eine neue Wohnung übergehen, wenn der Versicherungsnehmer aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt zieht, allerdings nur wenige Gegenstände zur Körperhygiene etc. mitnimmt. Sofern die alte Wohnung weiterhin im Eigentum des Versicherungsnehmers bleibt, entfällt für diese dann drei Monate nach Umzugsbeginn der Versicherungsschutz. Ähnliche Regelungen gelten für die Trennung von Ehegatten. Der genaue Umfang dieser Regelung unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Besondere Entschädigungsgrenzen gelten in der Hausratversicherung für die sogenannten Wertsachen. Darunter fallen unter anderem Bargeld, Sparbücher, Schmucksachen, Briefmarken, Pelze, Gemälde, Antiquitäten (Gegenstände mit einem Alter von mehr als 100 Jahren mit der Ausnahme von Möbelstücken) sowie Sachen aus Gold und Silber. Für diese Gegenstände ist zunächst eine generelle Entschädigungsgrenze von meist 20 % vorgesehen, die aber je nach Versicherungsunternehmen unterschiedlich ist und auch erweitert werden kann. Zudem gibt es für einzelne Kategorien von Wertgegenständen besondere Entschädigungsgrenzen, wenn sich diese nicht in Wertschutzschränken befinden. Bei vielen Unternehmen beträgt die Grenze für Bargeld dann beispielsweise 1000 Euro. Die Prämie der Hausratversicherung bemisst sich nach der Höhe der Versicherungssumme, den individuellen Einschlüssen und der Lage der versicherten Räume (Einbruchdiebstahl/Sturm/Überschwemmungs-Tarifzone). Die Versicherungssumme wird von vielen Versicherern durch eine Faustformel über die Wohnfläche errechnet („Quadratmetermodell“). Diese Wohnfläche ist jedoch von der Wohnfläche eines Mietvertrages zu unterscheiden. Bei der versicherungstechnischen Wohnfläche werden zum Beispiel Balkone und Terrassen nicht berücksichtigt. Eine Alternative zum Quadratmetermodell ist die Festlegung der Versicherungssumme durch ein „Versicherungssummenmodell“. Wichtig ist wie in allen Versicherungssparten die korrekte Festlegung der Versicherungssumme. Sollte der tatsächliche Wert des Hausrates höher sein als die vereinbarte Versicherungssumme, kommt es zu einer Unterversicherung, die sich im Schadensfall nachteilig auswirkt. Das bedeutet, dass zum Beispiel bei einem Hausrat im Wert von 80.000 Euro und einer Versicherungsdeckung von 50.000 Euro die Versicherung immer nur 5/8 vom Schaden, max. 50.000 Euro (Entschädigung = Schaden x Versicherungssumme/Versicherungswert) bezahlt. Nahezu alle Versicherer sind bereit, auf diese sogenannte „Einrede der Unterversicherung“ im Schadensfall generell zu verzichten, wenn der Kunde bereit ist, eine festgesetzte Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche – meist 650 Euro/m² Wohnfläche – abzuschließen (Unterversicherungsverzicht) einige Anbieter bieten sogar generell ohne besondere Voraussetzungen den Verzicht auf den Einwand der Unterversicherung an. Diese garantiert dem Kunden den tatsächlichen Ersatz bis zur Höhe der Versicherungssumme + einer eventuellen Vorsorge in der Regel von 10 % der Versicherungssumme, kann jedoch bei sehr großen Wohnungen auch schnell zu einer ebenfalls nicht erwünschten Überversicherung führen. aus WIKIPEDIA

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Die wgv ist Top Anbieter bei Hausratversicherungen! Focus Money, Ausgabe 42/2017

Die Heiligen drei Könige

Die „Heiligen drei Könige“ waren die Weisen aus dem Morgenland, von denen das Matthäusevangelium berichtet: „Und sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe“ (Matthäusevangelium 2, 11).

An diese Textstellen schlossen sich schon früh Ausdeutungen an; die Zahl der Weisen war zunächst noch nicht auf drei festgelegt. Der Ausdruck „Könige“ wurde dann im 3. Jahrhundert von Tertullian und anderen Kirchenschriftstellern gebraucht. Ihre heutigen Namen tauchten erstmals im 6. Jahrhundert auf und wurden im 9. Jahrhundert volkstümlich. Als Sterndeuter, Philosophen und Zauberer sucht sie die Legende Aurea zu erklären. Zahlreiche Legenden und Kommentare erzählen das von Wundern erfüllte Leben der drei Weisen, ehe ihnen der Stern erschien, sie die Reise nach Jerusalem unternahmen, vor Herodes standen und, nach der Verehrung des Kindes und durch einen Engel im Traumgesicht gewarnt, einen anderen Rückweg in die Heimat einschlugen.

Aus frühchristlichen Quellen stammt die Erzählung von ihrer Taufe durch den Apostel Thomas und von ihrer Bischofswürde, von einem gemeinsamen Weihnachtsfest im Jahr 54 und ihrem unmittelbar darauf folgenden Tod, vom Auffinden ihrer Gebeine und deren Überführung nach Konstantinopel durch Kaiserin Helena.

Aus der Zahl der Gaben Myrre, Gold und Weihrauch schloss man im 3. Jahrhundert auf die Dreizahl der Magier. Ab dem 6. Jahrhundert bekamen sie ihre Namen, zunächst „Thaddadia, Melchior und Balytora“. Seit dem 8. Jahrhundert heißen sie „Caspar, Melchior und Balthasar„, zugleich wurden sie in den Stand der Könige erhoben. Verschieden wurden im Schrifttum des Mittelalters die Namen und Geschenke gedeutet. Im Malerbuch vom Berg Athos ist die Folge Caspar, Melchior, Balthasar festgelegt. Die Geschenke sind am verständlichsten in den „Gesta Romanorum“ gedeutet: Das Gold bezeichnet den einem König gebührenden Weisheitsschatz, der Weihrauch das ergebungsvolle Opfer und Gebet, die Myrrhe die reinhaltende Kraft der Selbstbeherrschung. Außer der Unterscheidung in drei Lebensalter, die sich im 12. Jahrhundert einbürgerte, trat um 1300 der jüngste als Mohr auf. Die drei Könige wurden als Vertreter der damals bekannten drei Weltteile Asien, Europa und Afrika angesprochen, auch zurückgeführt auf die drei Söhne Noahs.

Angebliche Reliquien der drei Weisen aus dem Morgenland wurden ursprünglich in Mailand aufbewahrt, nach der Unterwerfung Mailands brachte der Kanzler Barbarossas die Reliquien als Geschenk nach Köln, wo seither das Fest dieser Überführung am 23. Juli 1164 gefeiert wird. Wegen ihrer Reise zum neugeborenen Jesuskind wurden sie zu Patronen der Reisenden und Pilger, besonders auch als Patrone für die „letzte Reise“, den Tod. Die Namen vieler Gaststätten haben hier ihre Wurzel: „Stern“, „Drei Kronen“, „Mohr“ u.a.

Schon um 378 wurden Wechselgesänge zwischen Maria und den Magiern bezeugt. Dreikönigsspiele waren bis in die Neuzeit beliebt. Noch heute weit verbreitet ist in der katholischen Kirche der Brauch der von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die um eine Gabe bitten und das Haus segnen, wobei die jeweilige Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Haustür geschrieben werden. Das Sternsingen wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet. Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen „C + M + B“, „Christus Mansionem Benedicat“, „Christus segne das Haus“, welcher das Böse abhalten soll.

 


 

1.4.: APRIL, APRIL macht was er will – Bauernregeln

Die Regel „Wie’s im April und Maien war, so wird das Wetter im ganzen Jahr.“, die besagt, dass auf einen warmen Frühling auch ein warmer Sommer folgt, trifft tatsächlich zu mit einer Wahrscheinlichkeit zwischen 60 und 70 Prozent.

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Bauernregeln sind ein fester Bestandteil unserer Kultur. Sie fußen auf jahrhundertelangen Beobachtungen, die in einfachen Sätzen zusammengefasst worden sind. Es gibt Tausende der kleinen Sprüche, meist gereimte Zweizeiler, und viele Leute zitieren sie oft und gerne. Außerdem haben sie natürlich hohen Unterhaltungswert.

Wer kennt sie nicht, die Weisheiten: „Ist der Maie kühl und nass, füllt’s dem Bauer Scheun’ und Fass.“ Oder: „Regnet’s in die Hopfenstecken, wird das nächste Bier nicht schmecken.“ Oder ganz aktuell: „April, April, der macht, was er will.“ Die meisten Bauernregeln beziehen sich auf das Wetter. So heißt eine auch ganz simpel: „Einem freundlichen März folgt ein freundlicher April.“ In den Bauernregeln sind also Zusammenhänge festgehalten, die Bauern über Jahrhunderte beobachtet haben und in den Merksätzen festhielten, um schnellen Überblick zu haben.

Bauernregeln auf dem Prüfstand

Wie weit man den Regeln vertrauen darf, war bisher Ansichtssache. Schließlich handelte es sich hier ja nicht um wissenschaftlich fundierte Aussagen…

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Es lebe die Sonne. Viva la Cabrio! Unser Produkt des Monats

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Haube ab!

Was machen Freiluft- und Autoliebhaber am liebsten? Klar: Cabrio fahren. Aber nur, wenn es viel Sonne und Wärme und wenig Kälte, Schnee und Regen gibt. Noch zirka dreimal tief Durchatmen und die geliebten Sommerwagen werden wieder aus der Garage gefahren. Grund genug, unseren Blog diese Woche dem Cabrio zu widmen.

Klar. Früher war alles besser. Das ist aus Prinzip immer so. Vor allem Oldtimer-Liebhaber weinen den guten alten Zeiten hinterher, als das schnittige Sportcabrio noch ein seltenes Statussymbol der besonderen Art war. Und die Schönen und Reichen wussten schon damals nur zu gut, was das Beste an einem Cabrio ist: Sehen und gesehen werden. Heute aber lockt so ziemlich jeder Automobilhersteller mit einer „Oben-Ohne-Karosse“. Und bezahlbar sind manche Modelle auch. Was ja auch gut ist, finden wir jedenfalls. Ganze 1,5 Millionen Cabrios düsen jährlich über Deutschlands Straßen und verbreiten Spaß und Freiheitsfeeling.

Und wer hat’s erfunden?

Der Ursprung…

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bald grünt es – die Mofaversicherung 2016. Auf die Mopeds – fertig los!

Und los geht die Fahrt!

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Und lange dauern kann es nun tatsächlich nicht mehr bis uns die ersten Sonnenstrahlen in der Nase kitzeln und das geliebte Gefährt endlich aus der muffigen Garage geschoben werden kann. Bis dahin kann die Wartezeit mit einem Rundum-Check des Zweirads versüßt werden. Blinker- und Bremsentest. Dann kurz Aufwärmen und raus auf den Hof eine gemütliche Runde drehen. Ein paar Slalomübungen und Sie sind wieder ganz Eins mit Ihrer Maschine.

Die frisch gebackenen Mofabesitzer fühlen sich auf dem Sattel vielleicht noch etwas fehl am Platz. Sie sollten sich deshalb zunächst fernab vom hektischen Großstadtverkehr mit ihrem Maschinchen vertraut machen. Große, leere Parkplätze eignen sich perfekt für die ersten Übungsfahrten.

Andere Gefährte, andere Sitten

Die langjährigen Biker wissen es schon. Für alle Zweirad-Neulinge noch mal zum Mitschreiben: Das Versicherungsjahr für alle Kleinkrafträder wie Mofa, Roller oder Moped – mit maximal 50 Kubikmeter Hubraum – startet im Gegensatz zur Autoversicherung immer am 1. März und endet Ende Februar. Und zwar automatisch. Auch der Versicherungsschutz. Und der wird bekanntlich mit dem Versicherungskennzeichen dokumentiert. Also muss nun bald wieder ein neues Schildchen her. Denn die Haftpflichtversicherung ist gesetzliche Pflicht für alle Zweiräder. Auch wenn es gar nicht bewegt wird. Beim Parken im öffentlichen Verkehrsraum ohne gültiges Kennzeichen – also an der Straße oder auf Gehwegen – handelt es sich übrigens nicht wie es viele meinen nur um eine kleine Ordnungswidrigkeit. Das ist sogar bereits eine Straftat. Deswegen lieber gleich handeln und um das Versicherungskennzeichen gekümmert!

Für alle, die neu im Club sind noch die Info: der Versicherungsabschluss ist kinderleicht. Zumindest bei der wgv. Kein bürokratisches Versicherungsprozedere. Kein Schlangestehen bei der Zulassungsstelle. Nur ein Anruf: wgv Telefon 0711 317667 und Sie haben Ihr Versicherungskennzeichen bestellt oder schicken Sie einen Online-Antrag an http://www.wgv-versicherungen-esslingen.de Ein paar Tage später kommt es per Post. Das Porto übernehmen wir!

Farbwechsel

kommt. Und zwar als Lackierung auf dem Versicherungskennzeichen. Ab dem 1. März 2016 trägt das Nummernschild der rund 2,2 Millionen gemeldeten Kleinkrafträder in Deutschland also grün.
Wer denkt er könne schummeln, der täuscht. Schwarz fahren ist ab dem 1. März strafbar – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs zu sein, verstößt gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Und das hat Konsequenzen. Kann dem Fahrer Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz nachgewiesen werden, sieht er sein Zweirad im schlimmsten Fall sechs Monate nicht. Zum Beispiel wegen Beschlagnahmung des Gefährts. Sicher ist dem Schummler in jedem Fall ein höherer Punktestand in Flensburg und eine schmerzliche Geldstrafe.

Politessen am Straßenrand

Und: Augen auf! Ab dem 1. März ist die Rennleitung besonders aufmerksam und drückt kein Auge zu – egal wie schön Ihr Zweirad glänzt.

Manchmal passieren natürlich auch seltsame Dinge – ohne eigenes Verschulden. Ist das Nummernschild schlicht und einfach weg, bleibt Ihnen der Gang zur Polizei aber leider nicht erspart.

NOCH FRAGEN? WEITERE INFOS RUND UM DIE WGV VERSICHERUNG VON MOFA, ROLLER & CO. GIBT ES UNTER WGV TELEFON 0711 317667 – WGV BERATER HELMUT HALT GIBT GERNE AUSKUNFT. Im web gibts eine Beitragstabelle: http://www.wgv-versicherungen-esslingen.de