Bunt und lecker: was hat der Herbst, was der Sommer nicht hat?

Mal ehrlich: Wenn wir heutzutage für den Wocheneinkauf durch den Supermarkt schlendern, gleicht das hin und wieder einem Ausflug ins Schlaraffenland. Vom deutschen Apfel über italienische Pfirsiche und spanische Orangen bis hin zu exotischen Mangos, Papayas und Kokosnüssen gibt es scheinbar alles. Und zwar immer. Erdbeeren im Januar, Kirschen im November und Feldsalat im August. Haben wir uns endgültig von den Jahreszeiten losgelöst? Aber warum reden dann plötzlich alle von „saisonal essen und regional einkaufen“? Sind Bananen jetzt etwa tabu?

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht. Aber so schön die Vielfalt am Obst- und Gemüsestand auch ist, auf die Herkunft unserer Lebensmittel zu achten, kann nicht schaden. Tun wir ja auch schon. Eine repräsentative Studie hat ergeben, dass zwei Drittel der Bevölkerung bevorzugt regionale Lebensmittel kaufen. Nur elf Prozent achten gar nicht darauf, woher die Äpfel und Birnen stammen, die im Einkaufswagen landen.

Bis zum Teller einmal um die Welt?

Ist ja eigentlich logisch. Obst und Gemüse, das hierzulande nicht wächst, muss eben hierher transportiert werden. Per Schiff oder Flugzeug. Weite Transportwege bedeuten natürlich auch Umweltbelastung durch hohen Energieaufwand und klimaschädliche Treibhausgase. Hinzu kommt der übermäßige Wasserverbrauch beim Anbau in trockenen Regionen der Erde. Saisonal geerntetes Obst und Gemüse aus der Region hingegen, ist fast immer unschlagbar klimafreundlich. Wer darauf achtet, dass die Lebensmittel aus der Region stammen, der unterstützt außerdem die heimische Landwirtschaft und somit die regionale Wirtschaftskraft. Essen mit gutem Gewissen, sozusagen.

Vor der Haustür schmeckt’s am Leckersten

Nicht zu vergessen: Damit das Obst und Gemüse aus Übersee auf dem weiten Weg hierher nicht verdirbt, wird es meist noch unreif geerntet. Die frisch geerntete Tomate, die beim heimischen Bauern auf dem Feld ausreifen konnte, schmeckt natürlich viel aromatischer und intensiver. Wir als Verbraucher haben also auch was davon, wenn wir darauf achten, Gemüse und Obst aus dem regionalen Freiland zu kaufen. Schmeckt einfach besser. Und ist gesünder. Bei der vorzeitigen Ernte gehen viele gute Inhaltsstoffe verloren. Leider gibt es bisher kein einheitliches Siegel, das uns eindeutig regionale Lebensmittel garantiert. Allerdings gibt es einige unabhängige regionale Herkunftsprogramme, die uns den Einkauf erleichtern. Eine gute Orientierung ist auf jeden Fall immer ein Blick aufs Etikett. Die Angabe des Ursprungslandes ist nämlich gesetzlich vorgeschrieben. Der sicherste Weg, wirklich regionale Produkte zu bekommen, ist der Kauf direkt beim Erzeuger. Also beim Bauernhof ums Eck oder, für die Stadtmenschen, auf dem Wochenmarkt. Oder wer gar keine Zeit hat, der kann sich die grüne Kiste auch ins Büro liefern lassen.

Global denken, saisonal schlemmen

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir ab jetzt auf Mango, Ananas und Co. verzichten müssen, nur weil die dummerweise nicht auf deutschen Äckern wachsen. Aber auch unsere Lieblingsexoten haben zu bestimmten Zeiten Saison. Dann ist das Angebot besonders groß und die Früchte extra lecker. Vor allem bei Mandarinen, Litchis und Feigen gibt es große jahreszeitliche Unterschiede. Da lohnt es sich, in der Hauptsaison zuzugreifen. Den Rest des Jahres gibt es ja genügend andere Leckereien. Für alle, die auch bei exotischen Früchten die Umwelt so wenig wie möglich belasten möchten: Ananas, Avocados, Bananen, Limetten, Mangos und Papayas werden vorwiegend mit dem Schiff zu uns transportiert. Die weisen eine wesentlich bessere Ökobilanz auf als z. B. Litschis, Passionsfrüchte oder Kumquats, die meistens per Flugzeug transportiert werden. Und natürlich gibt es auch jede Menge Früchte, die zwar nicht in Deutschland heimisch sind, aber durchaus in Südeuropa wachsen. Zitronen, Orangen oder Honigmelonen zum Beispiel. Die hatten es wenigstens nicht ganz so weit.

Die Einkaufshelfer-App

Weil heute immer alles und überall verfügbar ist, wissen wir gar nicht mehr so richtig, was eigentlich Saison hat. Hier schafft ein Saisonkalender Abhilfe. Zum Beispiel der von aid.de zum Downloaden. Und für alle Mobile-Fans gibt’s die passende App dazu. Für umme! Der praktische Einkaufshelfer verrät Ihnen jeden Monat, welche Gemüsesorten und Früchte gerade Haupterntezeit haben. Außerdem gibt es für jede Sorte eine detaillierte Ansicht, wann und wie lange sie Saison hat.

Im Trend: Slow Food

Statt „alles zu jeder Zeit“ setzen immer mehr Verbraucher wieder auf „saisonal und regional“. 87 Prozent der Deutschen sind grundsätzlich dazu bereit, saisonal bedingt in manchen Monaten auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten. Macht ja auch irgendwie Sinn. Wer mehr wissen und vielleicht auch noch was tun will: „Wissen, was man isst“, das hat sich auch Slow Food auf die Fahne geschrieben. Der weltweit tätige Verein setzt sich intensiv mit dem Thema bewusstes Essen auseinander. Er fördert unter anderem eine verantwortliche Landwirtschaft, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Das Bewusstsein für Lebensmittel bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, liegt dem Verein besonders am Herzen. Viele Kinder wissen doch heute gar nicht mehr, wie ein Erdbeer- oder Himbeerjoghurt wirklich schmeckt, da meist künstliche Aromastoffe verwendet werden.

Öfter mal was anderes

Saisonal essen heißt abwechslungsreich essen. Denn wer sich beim Menüplan an den Jahreszeiten orientiert, wechselt automatisch regelmäßig die Zutaten. So traut man sich auch mal an ungewöhnliche Gemüsearten wie Schwarzwurzel, Pastinaken oder Mangold ran, die man beim gewohnheitsmäßigen Einkauf gerne übersieht. Aktuell stehen z. B. Kürbis, Fenchel und Esskastanien ganz oben auf der Liste. Zeit für leckere Suppen, Eintöpfe und was Ihnen sonst noch so einfällt und schmeckt. Bewusst zu konsumieren ist oft keine Frage des Geldes, sondern der Einstellung. Also probieren Sie doch mal aus, was die heimischen Felder so bieten.

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Der Schwabe steckt in jedem von uns – I ond a Schwob? G`wiss net !

Erst waren die Schwaben die Spitzenreiter bei der Knauserei. Frei nach dem Motto: Schaffe, spare, Häusle baue! und net nach de Mädle schaue.

Tipps-zum-Aufpolieren-der-eigenen-Finanzen

Belächelt wurden sie, für ihre Lust am Geiz. In der Zwischenzeit liegt Sparen aber über die schwäbischen Gefilde hinaus richtig im Trend. Was die können, können wir schon lange. Wir sind unter die Sparfüchse gegangen und haben die neusten Spartipps aufgespürt.

Das Sicherheitsbedürfnis gehört zu uns wie Geld ins Portemonnaie. Sparen liegt also in unserer Natur. Das wussten wir schon länger.  Unser Hang zum Sparen kommt nicht etwa von Papas guten Erziehungsmaßnahmen. Nein. Er soll an der deutschen Sprache liegen.

Deutsche Sprache = Sparersprache?

Und zwar deshalb, weil sie zukunftslos ist. Das bedeutet? Sprechen wir über die Zukunft, geht das ganz easy in der üblichen Gegenwartsform. Ohne sich in den grammatikalischen Gezeiten zu verirren. Das Ergebnis: Gegenwart und Zukunft fühlen sich gleich an.
Was das mit Sparen zu tun hat? Geld beiseite legen kostet immer Überwindung. Schließlich haben wir heute höhere Kosten und erst morgen was davon. Liegen Gegenwart und Zukunft näher zusammen, zumindest gefühlt, ist die Überwindung nicht so groß. Sparen ist einfacher. Und wird in Deutschland zum echten Hobby. Egal ob für vorsorgliche Sparer oder spontane Schnäppchenjäger.

Bei letzteren schlägt das Shoppingherz nämlich schnell höher, wenn Sale-Schilder aus sämtlichen Schaufenstern winken. Weil noch was übrig bleibt, das besten Gewissens auf die Seite gepackt werden kann. Für schlechte Zeiten, versteht sich. Einkaufen und gleich doppelt sparen? Finden wir super.

Reisefieber mit Schnäppchenwahn

Kein Wunder. Im deutschen Schnäppchendschungel ist für jeden Pfennigfuchser was dabei. Beim Reisen zum Beispiel. Praktische Reiseportale locken mit Sonne, Palmen und Strand – und das fast für lau.

Unsere Lieblingsportale, für  günstigen Reisespaß:
storno-kabinen.de: Restplätze auf Kreuzfahrtschiffen für alle Seefahrtfans
airbnb.de und couchsurfing.org: Private Unterkünfte für Abenteuerlustige
hoteltonight.com: Hotelzimmer für denselben Abend gesucht?
urlaubspiraten.de: täglich neue Schnäppchen für alle Reiselustigen
spottedbylocals.com: Auffälliger Touri war gestern, dank Reisetipps von Einheimischen

Very last Minute geht auch. Für all diejenigen, die ihre Reiseplanungen erst während des Roadtrips abschließen. Und zwar dank praktischer Reise-Apps. Flugtickets und Hotelreservierungen hat man so immer in der Tasche. Oder auf dem Smartphone. Geld sparen für alle Spontanbucher inklusive. Denn Zimmer, die am Abend leer zu bleiben drohen, werden noch schnell zu Schnäppchenpreisen unters Reisevolk gebracht.

Klicken und sparen beim Club-Shopping

Klar. Die größten Schnäppchenjäger sind und bleiben die Frauen. Aber der Kampf um die günstigsten Angebote wird nicht mehr am Wühltisch ausgetragen. Die sagenhaften Deals tummeln sich im Internet.
Deswegen stehen wir auch gern online ein bisschen Schlange. Schließlich können in streng bewachten Shoppingclubs wie brands4friends (http://www.brands4friends.de), limango oder Westwing die größten Preisknüller im Warenkorb gebunkert werden. Aber bitte flott! Sonst werden Ihnen die Schnäppchen vor der Nase weg geklickt.

Regionale Angebote für alle Heimatverbundenen gibt es bei Groupon oder DailyDeal. Egal ob Massagen, Koffersets oder das romantische Abendessen zu zweit. Einfach Wohnort auswählen, Schnäppchen finden und sparen!

Noch Geheimtipps?

Angebote im Einkaufskorb sind die eine Sache. Echte Sparfüchse kennen noch jede Menge andere Tricks, um die Groschen zusammenzuhalten. Die teilen wir natürlich gern:
– Fenster runter! Die Klimaanlage im Auto verbraucht sonst rund 0,6l mehr pro 100km.
– Montag ist Tanktag! Zu Wochenbeginn sind die Benzinpreise bis zu 3ct günstiger.
– Reparatur zu versteigern! Der Fachmann mit dem besten Angebot gewinnt. Zum Beispiel bei MyHammer.

Das Essen bleibt!

An einer Sache wird aber nicht gespart. Egal wie knapp die Scheine sitzen.  Bei kulinarischen Leckereien. Anstatt den Gürtel enger zu schnallen, greifen wir lieber noch tiefer in die Tasche und lassen es uns gourmettechnisch richtig gut gehen. Na dann, guten Appetit!

Sparen auf schwäbisch

Auch die wgv hat für alle Sparwütigen ein Schnäppchen parat. Den Mehrvertragsbonus! Voraussetzung: Sie sind schon stolzer Besitzer einer wgv Versicherung. Mit jedem weiteren Vertrag, den Sie (oder Ihr Ehe- bzw. in häuslicher Gemeinschaft lebender Lebenspartner) zusätzlich bei uns abschließen, gibt es Nachlass auf den Jahresbeitrag. Egal ob Haftpflicht- oder Kfz-Versicherung. Nur die Mofaversicherung ist nicht mit von der Partie. Die ist sowieso unschlagbar günstig.  Noch Fragen?  Helmut Halt wgv Versicherungen hilft. einfach anrufen: 0711 317667 oder informieren auf der Homepage wgv – Wertvolles günstig versichert