Silvesterspaß 2017

Wie wird in anderen Ländern Silvester gefeiert?

Überall auf der Welt wird Silvester gefeiert. Doch was haben Trauben, rote Unterwäsche und Schläge auf den Rücken mit Silvester zu tun? Diese und weitere Bräuche haben wir hier für euch zusammengestellt.

Italien

Hier ist rote Unterwäsche in der Neujahrsnacht ein absolutes Muss. Wer glücklich und erfolgreich sein möchte, sollte mit roter Wäsche ins neue Jahr feiern. Kaufhäuser und Dessous-Läden stellen daher jedes Jahr spätestens kurz nach Weihnachten ihr Wäschesortiment auf die Farbe Rot um. Traditionsgemäß gibt es Schweinshaxe mit Linsen zu essen. Die deftige Kost bringt angeblich Glück in Gelddingen.

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Frankreich

In der französischen Hauptstadt darf man zu Silvester keine ausgelassenen Parties oder buntes Feuerwerk erwarten, denn das eigenständige Böllern ist untersagt. Die größte Silvesterparty steigt in der Regel auf der Pariser Prachtstraße ChampsElysées. Dort feiern um Mitternacht Hunderttausende und wünschen sich Bonne année (Frohes Neues Jahr). Die Silvesternacht geht aber in den meisten Städten relativ ruhig zu. Man trifft sich meistens mit Freunden und Verwandten zum Abend- essen. Statt mit Raketen wird das neue Jahr gewöhnlich eher kulinarisch mit Champagner und Austern begrüßt.
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Spanien

Ohne Weintrauben ist man in Spanien nicht für die Neujahrsnacht gerüstet. Die Trauben bringen Glück. Aber nur dem, der um Mitternacht bei jedem Glockenschlag eine Traube in den Mund schiebt und mitzählt. Wer sich verzählt, dem steht im neuen Jahr Unheil bevor. Ob in Supermärkten oder auf der Straße: In der Silvesternacht werden Konservendöschen oder Plastiktütchen mit zwölf Trauben angeboten. Aber bloß nicht kurz vorher auf der Straße kaufen! Dort gibt es die Trauben dann oft nur noch zu Wucherpreisen.
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Bulgarien

Hier gibt es zu Silvester und am Neujahrstag Schläge auf den Rücken. Unglaublich, aber wahr. Die Schläge sollen Gesundheit und Reichtum bringen. Und so funktioniert es: Es wird ein Ast des Kornelkirschbaums bunt geschmückt, der so zu einer Surwatschka wird. Kinder gehen dann von Haus zu Haus und schlagen diese den Bewohnern auf den Rücken und wünschen ein gesundes, glückliches, fruchtbares und reiches neues Jahr. Als Gegenleistung gibt es kleine Geschenke wie Bonbons, Kuchen, Früchte oder Kleingeld.

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Tschechien

Auch in Tschechien geht es um Glück und Erfolg für das nächste Jahr. Viele Familien gießen Blei, um in die Zukunft zu schauen – noch älter aber ist der Brauch, einen Apfel zu halbieren und am Kerngehäuse das Schicksal abzulesen. Bilden die Kerne ein Kreuz, droht Unglück. Stehen die Kerne in Sternform sagt das Glück voraus. Das Essen von Linsen um Mitternacht soll finanziellen Erfolg bringen.

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Großbritannien

Das größte Feuerwerk wird im Königreich bereits am 5. November gezündet, dem Tag an dem der Offizier Guy Fawkes ein Attentat auf König Jakob I. versuchte. Organisierte Feuerwerke gibt es zu Silvester jedoch trotzdem. Das wohl größte Feuerwerk steigt am Londoner Riesenrad London Eye.

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USA

Auch im Süden der USA wird zu Silvester gerne Linsensuppe gegessen. Weil die Linsen ein bisschen wie Münzen aussehen, sollen diese für Glück und Geldsegen sorgen. In Teilen Pennsylvanias – dort, wo früher viele Deutsche siedelten – gehört Sauerkraut auf den Speiseplan. Die Regel Nothing Goes Out besagt, dass man am ersten Tag des Jahres nicht das Haus verlassen darf (auch nicht zum Müll rausbringen). Falls doch, droht Unglück!

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Russland

An Silvester endet traditionell die zehntätige Festphase. In der Neujahrsnacht bringen Väterchen Frost (Pendant zum Weihnachtsmann) und seine Begleiterin Snegurotschka (Schneeflöckchen) die Geschenke. Im ganzen Land werden Jolka-Feste (Jolka = Tannenbaum) gefeiert. Nachdem die Präsidentenrede im Fernsehen vorbei ist, wird auf das neue Jahr angestoßen. Die russisch-orthodoxe Kirche richtet sich anders als die westlichen Kirchen nicht nach dem Gregorianischen, sondern nach dem Julianischen Kalender: Weihnachten wird erst in der Nacht zum 7. Januar gefeiert, Neujahr ist erst am 13. Januar.

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China

Das Neujahrsfest in China wird nach dem traditionellen Mondkalender gefeiert, das dieses Jahr auf Mitte Februar fällt. Das ganze Land kommt für mindestens eine Woche praktisch zum Stillstand. Millionen Chinesen reisen in ihre Heimatdörfer. Am Vorabend des Neujahrsfestes, das auch Frühlingsfest genannt wird, werden traditionell kleine Teigtaschen gegessen, deren Form an alte chinesische Geldstücke erinnert und Glück und Reichtum versprechen. Den ganzen Abend gibt es Feuerwerke.

wgv Berater Helmut Halt wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018Fotolia_49046421_S

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Umtauschtipps fürs ungeliebte Weihnachtsgeschenk

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Liebevoll verpackt lagen sie unter dem Christbaum – unsere Weihnachtsgeschenke. Erst vorsichtig schütteln, dann das Band aufziehen, Papier öffnen und dann das. Plötzlich hält man ein Geschenk in Händen, dass man sich so weder gewünscht, noch selbst je gekauft hätte. Die geschmacklose Krawatte von der Freundin, die farblich gewöhnungsbedürftigen Socken von der Oma oder das Parfüm vom Freund, bei dessen Geruch sich die Nackenhaare aufstellen.
Was nun?
Zum Glück kann man ja alles umtauschen. Und so sind die Geschäfte am ersten Tag nach Weihnachten genauso voll wie an den Adventssamstagen. Kleiner Tipp: Wer seine Geschenke online oder telefonisch bestellt, hat nicht nur weniger Stress, sondern auch einen Vorteil. Schon mal was von Fernabsatzverträgen gehört? Diese garantieren einen Umtausch binnen 14 Tagen ohne eine Angabe von Gründen. Doch aufgepasst: Liegt der Wert der bestellten Ware unter 40 Euro, müssen die Kosten der Rücksendung selbst getragen werden.
Und Vorsicht: Bei CD´s, Software und PC-Spielen kann das Öffnen der Originalverpackung auch beim Online-Kauf zum Verlust des Umtauschrechts führen.
Einmal Geld zurück, bitte!
Anders im Einzelhandel! Entgegen der landläufigen Meinung gibt es hier kein generelles Umtauschrecht. Der Einzelhändler ist nicht verpflichtet, einen Artikel umzutauschen. Du bist hier also immer auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Mit ein bisschen Glück ist der Händler deines Vertrauens aber nett und verständnisvoll. Dann brauchst du in jedem Fall den Kassenbon. Um den Liebsten nicht auf den Schlips zu treten, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Erkläre mit den richtigen Worten, weshalb dir das Geschenk nicht gefällt. Da deine Freunde und Verwandten auch wollen, dass du dich über Ihr Geschenk freust, werden sie dir den Beleg übergeben. Und dann Daumen drücken, dass das ungeliebte Weihnachtsgeschenk zurückgenommen wird.
Tauschbörse
Den Kassenzettel gibt´s nicht mehr? Kein Problem. Wenn´s mit dem Umtausch nicht klappt, wird eben verscherbelt. Nicht nur die klassische Ebay-Anzeige kann bei einem Verkauf helfen. Online- Plattformen wie Bambali oder Swapy bieten in der Nachweihnachtszeit spezielle Geschenktauschbörsen für unglücklich Beschenkte an. Für die farblich fragwürdige Krawatte oder den selbst gestrickten Pullover von Tante Erna findet sich vielleicht ein farbenfroher Abnehmer beim Kleiderkreisel. Für Bücher, die so gar nicht Ihren Geschmack treffen, gibt´s bookcrossing. Die Idee: Bücher verbinden Menschen. Jeder kann seine Bücher auf Reisen schicken und dabei verfolgen, wer gerade sein Buch liest. Literatur meets Social Media.
Bastelecke
Wer sich gern kreativ austobt, kann seine Weihnachtsgeschenke einfach weiter verarbeiten. Den abgenutzten Keks- oder Müslidosen kann durch das Bekleben mit den Seiten des ungeliebten Buches optisch noch mal neues Leben eingehaucht werden. Mache den Kleinen eine Freude mit selbst gebastelten Stofftieren aus den unerwünschten Socken. Die Krawattenschublade quillt schon über? Krawatten einfach zur Tasche umfunktionieren! Oder du probierst das gute Stück zumindest mal an. Mit einem perfekten Windsorknoten sieht sie vielleicht ja nicht so schlecht aus.
Feiern und tauschen
Eher Bock auf Party? Neuester Trend: Geschenke-Tausch-Partys in den Metropolen, wie zum Beispiel in München oder Berlin. Hat sich während der Party kein Abnehmer gefunden? Wie wäre es denn dann mit einer Spende an karitative Einrichtung. Die gute Tat und das angenehme Gefühl werden die nachweihnachtliche Zeit besonders verschönern.
Übrigens:
Im europäischen Vergleich gehören wir zu den schlechtesten Schenkern. Eigentlich Ansporn genug um sich bei der Auswahl des passenden Geschenks nächstes Jahr die richtigen Gedanken zu machen.

Einen guten Start in 2018 wünscht wgv Berater Helmut Halt

Geschichte des Weihnachtsbaums

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Das bedeutet Geschenke, gutes Essen, eine ausgelassene Stimmung und dann natürlich noch dieses Dekomonster, das man sich alle Jahre wieder ins Haus schleppt, den Weihnachtsbaum.

Weihnachtszeit

wgv Berater Helmut Halt wünscht frohe Weihnachten

Geschichte des Weihnachtsbaums:
Ursprung: Bei den Heiden galten immergrüne Pflanzen als Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit. Sie verteilten Tannenzweige im Haus um böse Geister zu vertreiben. Die Pflanze symbolisierte für sie auch die Hoffnung auf den nächsten Frühling. Schon im 2. und 3. Jahrhundert wurden beim Mithras-Kult Bäume geschmückt um den Sonnengott Sol zu ehren.
Mittelalter: Auch im Mittelalter gab es schon früh den Brauch Bäume für bestimmte Festlichkeiten zu schmücken. An Weihnachten wurde in der Kirche der sogenannte Paradiesbaum aufgestellt. Dieser wurde mit Äpfeln geschmückt und sollte der Erbsünde von Adam und Eva gedenken.

Die Liebe zum Weihnachtsbaum hat Tradition in Deutschland: Schon Goethe schwärmte von einer „Tanne im Lichterglanz“. In diesem Jahr sind es viele Millionen Weihnachtsbäume, die in den deutschen Wohnzimmern festliche Stimmung verbreiten.
Woher Baum und Brauchtum stammen, spielt dabei oft kaum noch eine Rolle. Was zählt, ist der stimmungsvolle Augenblick. Der Anlass des Weihnachtsfestes, die Geburt Jesu in Bethlehem, ist dabei für viele längst in den Hintergrund getreten. Auch immer mehr Muslime in Deutschland nutzen die Weihnachtsfeiertage, um Zeit mit der Familie zu verbringen, und stellen einen Weihnachtsbaum auf, den sie reich verzieren. Bis nach Asien ist der Weihnachtsbaum schon vorgedrungen –  vor allem als Dekoration für Europäer, die das Weihnachtsfest dort verbringen.

Seinen Ursprung hat der Weihnachtsbaum im heidnischen Brauchtum. Schon im Mittelalter verzierten die Menschen Haus und Hof mit den immergrünen Zweigen von Tanne, Mistel und Wacholder. Im späten 16. Jahrhundert wurde es  im Elsass Brauch, den Weihnachtsbaum mit Süßigkeiten zu schmücken; die Kerzen kamen im 18. Jahrhundert hinzu. Im 19. Jahrhundert wurde der geschmückte Weihnachtsbaum immer populärer, erst in den Städten, dann auch auf dem Lande.
Allmählich wurde der Weihnachtsbaum zur festen Requisite in bürgerlichen Wohnzimmern. Bald gab es die ersten mundgeblasenen Glaskugeln. Es wurde Lametta entwickelt, um das Glitzern von Eiszapfen zu simulieren, und eine Zeit lang waren Weihnachtsbaumständer, die sich auf einer Spieluhr drehten, der letzte Schrei. Während diese Mode heute verschwunden ist, hat sich der klassische Weihnachtsschmuck bis heute erhalten, die klassischen Farben sind noch immer Rot und Grün, Gold und Silber.

Mit der Säkularisierung des Bürgertums erlebte das Weihnachtsfest einen regelrechten Boom: für christliche und jüdische Familien wurde der Weihnachtsbaum zum Ersatz für religiöse Inhalte. Zugleich wurde er zu einem Zeichen für die Assimilation der Juden: Auch Theodor Herzl, Wegbereiter für den Zionismus, stellte in seiner Wohnung einen reich geschmückten Weihnachtsbaum auf.

Der Weihnachtsbaum ist „ein überaus bürgerliches Symbol“, wie wgv Berater Helmut Halt sagt. Er breitete sich zunächst in protestantischen Regionen aus, weil sich die katholische Kirche lange gegen den heidnischen Weihnachtsbaum als „Anti-Krippe“ zur Wehr setzte. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind Weihnachtsbäume in katholischen Kirchen erlaubt – als Zugeständnis an das bürgerliche Brauchtum. Papst Johannes Paul II. schließlich führte 1982 den Brauch ein, auf dem Petersplatz in Rom einen Weihnachtsbaum aufzustellen.

Der größte Weihnachtsbaum steht in Dortmund.
Es gehört zur schönen Illusion, dass der Weihnachtsbaum als urwüchsiges Naturprodukt im Wald geschlagen wird. Die Realität ist ernüchternd: Der Baum aus dem Wald ist eine Rarität. Tannen und Fichten wachsen heute auf Plantagen.

wgv Berater Helmut Halt wünscht eine erholsame Weihnachtszeit

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Einbruchsaison

In Deutschland wird immer häufiger eingebrochen:
151.000 Einbrüche gab es allein im vergangenen Jahr – rund 40% mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die eigenen vier Wände effektiv abzusichern.

Lieblingstechnik: aufhebeln
Bei Einfamilienhäusern steigen die Diebe in vier von zehn Fällen über Fenster oder Fenstertüren ein, denn die am häufigsten verwendete Technik ist das Aufhebeln. In 40% der Fälle scheitern Einbrecher an vorhandenen Sicherungen. Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich also – und zwar, bevor es zu spät ist. Mit dem Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster machen Immobilienbesitzer in Sachen Sicherheit alles richtig. Auch das Nachrüsten von älteren Fenstern und Türen ist immer möglich. Ein innen angebrachtes Querriegelschloss schiebt Einbrechern im buchstäblichen Sinne einen Riegel vor. Für Fenster sind abschließbare Griffe und einbruchsichere Beschläge sinnvoll. Wichtig dabei ist, dass alle Sicherheitselemente bei der Montage aufeinander abgestimmt werden. Weitere effektive Maßnahmen sind Weitwinkel-Spione, Außenbeleuchtung und Türsprechanlagen, eventuell mit integrierter Videokamera. Wer neu baut, umbaut oder renoviert, sollte also die technischen Sicherungsmaßnahmen auf keinen Fall außer Acht lassen. Natürlich gibt es auch bei Einbruchsicherungen große Qualitätsunterschiede. Wer vergleichen möchte, wird bei Stiftung Warentest fündig: Hier werden regelmäßig Alarmanlagen, Tür- und Fenstersicherungen, Tresore usw. getestet.

Fehlalarm und Einstiegshilfe
Eine Alarmanlage bietet zusätzlichen Schutz und wirkt abschreckend – jedoch nur, wenn sie richtig funktioniert. Mehrmaliger Falschalarm führt zu einem Gewöhnungseffekt und könnte bewirken, dass im Ernstfall niemand reagiert. Greifbare Gartenmöbel und Leitern sind Hauptgewinne für Einbrecher. Derartige Aufstiegshilfen gehören gut verstaut und verschlossen – genauso wie Wertgegenstände im Haus: Offen herumliegende Wertsachen sind ein gefundenes Fressen. Am sichersten ist es, Wertgegenstände in einem Schließfach im Geldinstitut oder zu Hause in einem versteckten und fest verankerten Tresor aufzubewahren. Noch mehr Info zum Schutz gegen Einbrecher und hilfreiche Sicherheitstipps finden sie auf http://www.k-einbruch.de .

Gute Karten mit der Hausrat
Sollte es trotz allem zu einem Einbruch kommen, haben Opfer gute Karten, wenn sie hausratversichert sind. Eine Hausratversicherung bietet umfassenden Schutz für kleines Geld und springt nicht nur bei Einbruch, sondern auch nach einem Brand oder Wasserschaden ein. Mehr Infos zur wgv Hausratversicherung.

Bei Fragen zur Hausratversicherung rufen Sie einfach wgv Berater Helmut Halt an: 0711 317667

„Süßes oder Saures?“

Grusel-Halloween!

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In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist es wieder soweit: Schaurige Gestalten gehen von Tür zu Tür, Häuser und Gärten sind mit gruselig geschnitzten Kürbissen geschmückt. Doch wie ist Halloween eigentlich entstanden? Warum verkleiden sich weltweit immer mehr von uns als Hexen, Geister und Dämonen? Und woher kommt der Brauch, Kürbisköpfe zu schnitzen?
Wir haben für euch die Fragen beantwortet:
Was genau ist Halloween? Der Name Halloween leitet sich von All Hallows Evening, dem Abend vor Allerheiligen am 1. November, ab. Der Halloween-Brauch reicht auf das keltische Fest Samhain zurück. Die Kelten lebten vor vielen Jahrhunderten in Irland, Schottland und weiteren Gebieten Europas und feierten am 1. November eines jeden Jahres dieses Totenfest. Samhain bedeutet etwa Ende des Sommers. Denn für die Kelten war dies der Tag, an dem der Winter und gleichzeitig auch ein neues Jahr anfingen. Man glaubte, dass der Sommer die Zeit des Lebens und der Winter die Zeit des Todes sei. Am 1. November sollen diese zwei Welten aufeinandertreffen und es möglich machen, dass sich die Pforten der Hölle öffnen. Die Verstorbenen können sich nun unter die Lebenden mischen, um ihr Unwesen zu treiben.
Ursprünglich feierten nur die britischen Inseln Halloween. Doch durch zahlreiche irische Auswanderer im 19. Jahrhundert kam der Brauch des Gruselfestes auch in die USA und nach Europa.
Warum diese schaurigen Verkleidungen? Der Glaube der Kelten war, dass die Verstorbenen, die am 1.November durch die Pforte der Hölle in die Welt der Lebenden kamen, von der Seele eines Lebenden Besitz ergreifen wollen. Um sich vor den Toten zu tarnen und diese abzuschrecken, verkleideten sich die Menschen in den schaurigsten Kostümen und zogen laut durch die Straßen. So schafften sie es, dass die Geister von ihnen fern blieben.
Was hat es mit dem Brauch, Kürbisköpfe zu schnitzen, auf sich?
Der Brauch, Kürbisse an Halloween zu schnitzen und aufzustellen, führt auf eine irische Legende von Jack O’Lantern zurück. Jack O’Lantern war ein Betrüger, der nur böse Taten beabsichtigte. Durch eine List soll er den Teufel auf einen Baum gelockt und gefangen gehalten haben. Nachdem er später starb, hatte er aufgrund seiner zahlreichen bösen Taten keinen Zutritt zum Himmel und auch in die Hölle konnte er nicht gehen, da er den Teufel damals überlistet hatte. So gab man ihm eine ausgehöhlte Rübe, in der sich eine glühende Kohle befand, damit er in der Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle umherwandern konnte. Die Legende von Jack O’Lantern und seiner ausgehöhlten Rübe wurde in Amerika zum Halloween-Brauch: Die Menschen höhlten Kürbisse aus und schnitzten gruselige Fratzen hinein, um die Geister von ihrem Zuhause abzuschrecken.
Grusel Spaß wünscht wgv Berater Helmut Halt

ABC der Kfz-versicherung

Fachspezifische Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung

Kennen Sie wirklich alle Bedeutungen der fachspezifischen Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung? Hier bekommen Sie alle wichtigen Fachbegriffe übersichtlich erklärt:

Haftpflichtversicherung
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Halter eines Fahrzeugs eine Haftpflichtversicherung vorweisen muss. Ist dies nicht der Fall, begeht er eine Straftat. Eine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung dient dazu, Schadensersatz für mögliche Opfer begleichen zu können.
Deckungskarte
Dabei handelt es sich um die so genannte “Versicherungsbestätigung”, die für das Zulassen eines Kraftfahrzeuges erforderlich ist. Die Deckungskarte ist der Beleg für eine bestehende Autoversicherung, die im laut §29 der StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) verpflichtend ist. Vor März 2008 wurde diese Bestätigung noch unter dem Begriff „Doppelkarte“ geführt. Der Name kam daher, weil ein Durchschlag der von der KFZ-Zulassungsstelle ausgefüllten Karte an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet werden musste. Inzwischen erhält der Versicherungsnehmer anstelle dieser Doppelkarte eine 7stellige Versicherungsbestätigungsnummer (VB-Nummer) oder die inzwischen allgemein weit verbreitete elektronische Versicherungsbestätigung (eVB).

Erstprämienverzug
Der Versicherungsnehmer bekommt nach einem KFZ-Versicherungsabschluss sowohl den Versicherungsschein (Police) als auch die Erstbeitragsrechnung zugesendet. Diese Rechnung muss unverzüglich beglichen werden, da ansonsten der Erstprämienverzug eintritt. Das bedeutet, dass keine Deckung bei einem möglichen Unfall besteht. Die weiteren Rechnungen müssen dann an deren Fälligkeitstag spätestens bezahlt sein.

Kfz- und Zubehörteile
KFZ-Zubehörteile sind im Rahmen einer KFZ-Kasko-Versicherung nur bis zu einer bestimmten Höhe versichert. Genaueres erfahren Sie über Ihre Versicherungsgesellschaft. In der Regel beträgt die Grenze hier in etwa 2000 Euro für Radio usw. Sollte Ihr KFZ umfangreicheres und wertvolleres Zubehör beinhalten, sollten Sie dringend bei Ihrer Versicherung nachfragen, zu welchem Zuschlag diese Dinge mitversichert werden können.

Geltungsbereich
In welchen Ländern bin ich versichert? Ihre Autoversicherung ist gültig für Europa. Das gilt auch für Länder, die zu Europa zählen, aber geographisch außerhalb liegen, wie z. B. die Kanaren, die Azoren oder Madeira. In manchen Fällen empfiehlt es sich, bei der Versicherung nachzufragen oder das Kleingedruckte der Police zu studieren. Bei einigen Versicherungsgesellschaften könnten einzelne Länder ausgeschlossen sein.

Kündigung
Normalerweise beträgt die Laufzeit von KFZ-Versicherungen ein Jahr, und verlängert sich automatisch wieder um 12 Monate. Wer „ordentlich“ kündigen will, muss dies mit einer 1monatigen Frist zum Vertragsablaufdatum tun. Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht mit einer 1monatigen Kündigungsfrist, wenn der Beitrag erhöht wird bzw. nach Regulierungsabschluss eines Schadensfalls. Die Kündigung ist sofort wirksam, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

Leasing
Für ein Fahrzeugleasing wird in der Regel eine KFZ-Vollkasko-Versicherung vorausgesetzt.

Mallorcapolice
Bei einer so genannten Mallorcapolice handelt es sich um einen Zusatz in der Police für Mietfahrzeuge im Ausland, die zusätzlich haftpflichtversichert werden. Dieser Versicherungsbestandteil wird dann aktiv, wenn die regulär für das Mietfahrzeug abgeschlossene Haftpflicht bei einem Schadensfall nicht ausreicht.

Neupreisentschädigung
Je nach Versicherungsgesellschaft wird bei einem Diebstahl oder bei einem Totalschaden der Neupreis des KFZ’s erstattet, sofern sich der Vorfall in einem bestimmten Zeitraum ereignet hat. In der Regel darf das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt höchstens 3-18 Monate alt sein.

Ombudsmann
Bei einem Ombudsmann handelt es sich um eine Schiedsperson der Versicherungswirtschaft, der in Streitangelegenheiten zwischen den Versicherungen und den Versicherungsnehmern vermittelt. Der Ombudsmann verhandelt Vorfälle mit einem Streitwert unter 10.000 Euro und vermeidet somit unnötige Gänge zum Gericht.

Police
Ob Police oder Versicherungsschein, die Namen sind je nach Versicherungsgesellschaft verschieden. Es handelt sich dabei in jedem Fall um eine Urkunde über den abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Darin werden alle notwendigen Informationen wie, z. B. Versicherungs-/Vertragsbeginn, Rahmen des Versicherungsschutzes, Daten zum Fahrzeug, Beitragshöhe sowie sonstige Beziehungen zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung aufgeführt.

Rabattretter
Ein Rabattretter erlaubt einen Versicherungsschaden, ohne danach in teurere Schadensfreiheitsklassen eingestuft zu werden. Denn für jedes schadensfreie Jahr erhält der Versicherte eine bessere Schadensfreiheitsklasse.
Lange Zeit galten gab es nur Schadenfreiheitsklasse bis SF10, aber inzwischen reicht die Spange bis SF35/SF36. Durch die Erweiterung dieser Klassen haben einige Versicherungsgesellschaften den Rabattretter durch den wahlweisen Rabattschutz ersetzt. Allerdings ist der Rabattschutz kostenpflichtig.

Schadenfreiheitsklasse
Die SF-Klasse wird über die Jahre ermittelt, in denen der Fahrer schadensfrei gefahren ist. Es ist also der Rabatt, bzw. die Prozente, die einem unfallfreien Versicherungsnehmer zustehen. Die Staffel reicht bis SF35/SF36. Sie können Ihre Schadensfreiheitsklasse auf Ihrem Versicherungsschein oder auf Ihrer Beitragsrechnung finden. Die Höhe des Versicherungsbeitrags für ein und dieselbe SF-Klasse kann je nach Versicherung sehr unterschiedlich ausfallen.

Typschlüsselnummer
Jedes Fahrzeugmodell bzw. jeder Fahrzeugtyp ist über eine eindeutige Nummer zu identifizieren. Diese besteht aus Herstellerschlüssel und Typschlüssel. Beide Nummern dienen zur Einstufung bei der Versicherung. In einigen Internetportalen können bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug bereits im Angebot diese Schlüsselnummern ersichtlich sein und dienen als ideales Werkzeug zur Einschätzung der Versicherungskosten vor dem Kauf.

Versicherungswechsel
Wird eine KFZ-Versicherung zu einem anderen Versicherungsanbieter gewechselt, muss die vorherige Versicherung dem neuen Versicherer Daten, wie z. B. Schäden, Vertragsdauer usw. übermitteln. Diese Angaben sind in der VWB (Versicherungswechselbestätigung) dokumentiert und müssen auch der KFZ-Zulassungsstelle vorgelegt werden.

Wiederbeschaffungswert
Unter dem Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeuges versteht man den Kaufpreis, den man berappen muss, um ein Fahrzeug(teil) gegen ein gleichwertiges, intaktes und unbeschädigtes ersetzen zu können. Die Kasko begleicht Kosten nur bis zur Wiederbeschaffungswert-Höhe.

Zahlungsweise
Je nach Versicherung gibt es die Möglichkeiten der monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen Zahlungsweise, sowie der jährlichen Zahlung. Bequemer ist es sicherlich, in kürzeren Abständen die Beiträge zu begleichen. In der Regel müssen dafür aber je nach Versicherung Aufschläge bezahlt werden

AKB
Die Regelung der Vertragsrechte und der Vertragspflichten zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer sind in den Allgemeinen Kraftfahrtversicherungs-Bedingungen (AKB) zu finden.

Billigungsklausel
Sollte der ausgefertigte Versicherungsschein vom Versicherungsantrag abweichen, hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, dem zu widerrufen. Dies muss innerhalb einer Frist von einem Monat erfolgen. Ein Grund dafür wären zum Beispiel abweichende Angaben bei der Beitragshöhe.

Geschichte der wgv

Geschichte

Die Wurzeln der wgv liegen bei den schwäbischen Städten und Gemeinden.

Die Idee kam aus Nürtingen. Der Gemeinderat der Stadt im Landkreis Esslingen trat Anfang des Jahres 1921 an den Württembergischen Städtetag heran: Ob es möglich sei, dass sich die Städte und Gemeinden zusammenschließen, um eine eigene Haftpflichtversicherung zu gründen.

Folgen des Krieges belasten

Die Zeiten waren damals schwierig, Deutschland hatte drei Jahre zuvor den Weltkrieg verloren, die Reparationszahlungen an die Siegermächte belasteten den deutschen Staat und die Wirtschaft. Die große Inflation von 1922 und 1923 warf ihre Schatten schon voraus. Viele Versicherungen gingen dazu über, den Gemeinden und Städten die Haftpflichtverträge zu kündigen. Diese konnten dann nur zu höheren Beiträgen neu abgeschlossen werden. Daher griff der Geschäftsführer des Württembergischen Städtetages, Dr. Gottlieb Frank , die Idee aus Nürtingen auf.

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Am 13. April 1921 wurde im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Stuttgart der Württembergische Gemeinde-Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit vom Württembergischen Städtetag gegründet. Gründungsmitglieder waren die Oberbürgermeister und Stadtschultheißen der Städte Aalen, Geislingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Mühlacker, Reutlingen, Saulgau und Ulm.

Erfolgreicher Start

Der Versicherungsverein konnte am 1. Mai 1921 seinen Geschäftsbetrieb aufnehmen. Um den Verein an den Städtetag zu binden, sah die Satzung vor, dass immer der jeweilige Geschäftsführer des Städtetages auch gleichzeitig Vereinsvorstand ist. Sitz des Vereins wurde das Rathaus Stuttgart.

Zum Start konnte nur eine Haftpflichtversicherung für kommunale und kirchliche Einrichtungen und Verbände angeboten werden. Doch der Erfolg war so groß, dass man noch im Oktober des Gründungsjahres beschloss, das Angebot um eine Versicherung gegen Einbruchdiebstahl, Feuer und Veruntreuung zu erweitern.

Modernes Unternehmen mit Zukunft

Rund 100 Jahre nach ihrer Gründung ist die wgv ein modernes Versicherungsunternehmen mit über 900 Mitarbeitern, die mehr als 4,5 Millionen Versicherungsverträge unserer Kunden betreuen.

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Innenhof des wgv Hauptgebäudes in Stuttgart

Gesellschaften
Sämtliche Leistungen aus einer Hand: wgv Versicherungen.
Die Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. hat sich als Kommunalversicherer und Spezialversicherer für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in ihrem begrenzten Geschäftsgebiet (früheres Land Württemberg und Hohenzollern) einen Namen durch guten und günstigen Versicherungsschutz gemacht.

Über unsere Tochtergesellschaft, die WGV-Versicherung AG, können wir unsere leistungsstarken und günstigen Versicherungslösungen im gesamten Bundesgebiet – auch im öffentlichen Dienst – anbieten.

Lebensversicherungen bieten wir über unsere Tochtergesellschaft WGV-Lebensversicherung AG an. Sie ist für jedermann zugänglich und im gesamten Bundesgebiet tätig.

Durch eine schlanke Verwaltung und den Verzicht auf einen hauptberuflichen Vertreterstab reduzieren wir unsere Kosten. Aus diesem Grund können wir Ihnen einen zuverlässigen Versicherungsschutz bieten, bei dem auch der Preis stimmt.

Für die reibungslose Abwicklung aller Fragen zu IT, Werbung und Marketing ist die WGV-Informatik und Media GmbH zuständig. Sie ist der zentrale Dienstleister für Softwareentwicklung und Informationstechnik sowie Werbe- und Marketingleistungen der wgv Versicherungen.

Der mehrmalige Testsieger