Wissenswertes über Oldtimer und Youngtimer

Ein Oldtimer ist ein Automobil, LKW, Bus oder Motorrad mit Sammelwert. Voraussetzung um den Titel Oldtimer tragen zu dürfen, ist die Tatsache, dass das Kraftfahrzeug mindestens 30 Jahre alt ist. Jüngere Fahrzeuge mit einem Alter ab 20 Jahren werden auch als Youngtimer bezeichnet und kommen nicht in den Genuss ein Kennzeichen mit dem H tragen zu dürfen (H = Historisch, am Ende des Kennzeichens). Besitzer von Oldtimern sind in der Regel mit ihrem Fahrzeug auf emotionaler Ebene verbunden, so dass ein enger Bezug zum Fahrzeug entsteht, die auch den Lebensstil des Besitzers widerspiegelt. In der Regel fristen Oldtimer gut vor Witterungseinflüssen geschützt, in Garagen unter Stoff- oder Kunststoffplanen ihr Dasein und werden nur an trockenen und sonnigen Tagen auf den Straßen durch den Besitzer bewegt.
Oldtimer genießen finanzielle Vorteile
Durch den geringen Einsatz eines Oldtimers werden durch den Fiskus bei der Kraftfahrzeugsteuer, verschiedene Vergünstigungen gewährt. So beträgt die pauschalierte KFZ-Steuer für alle Oldtimer die den H-Status erfüllen, pro Jahr nur ca. 200 Euro, unabhängig von Hubraum und Schadstoffausstoß.

Wo das Auto erfunden wurde, entstand jetzt die neue Young&Oldtimer-Versicherung der wgv.
In der Heimat des ersten Patent-Motorwagens ist die Leidenschaft für Automobile und Motorräder mit Geschichte besonders tief verwurzelt und hat die Entwicklung unserer Young&Oldtimer-Versicherung entscheidend geprägt.
Wir bieten Ihnen den optimalen Schutz für Ihr wertvolles Schätzchen zum günstigen Preis.


Welche Voraussetzungen Ihr Schmuckstück erfüllen muss.
Ein gepflegter Young- oder Oldtimer ist ein wertvolles Gut. Einerseits ist er zu schade, um ihn als Alltagsfahrzeug zu nutzen. Und andererseits macht das Fahren viel zu viel Spaß, um ihn nur in der Garage stehen zu lassen. Genau darauf sind die Zugangsvoraussetzungen für die Young&Oldtimer-Versicherung abgestimmt.
Ihr Fahrzeug hat die Zustandsnote 1-3
Sie besitzen ein Alltagsfahrzeug neben Ihrem Young- oder Oldtimer
Sie haben einen Garagenstellplatz
Das Fahrzeug ist auf Sie als Versicherungsnehmer oder Ihren Ehe- bzw. Lebenspartner zugelassen
Sie nutzen den Young- oder Oldtimer nur privat.

Es fahren nur Sie, Ihr Ehe- bzw. Lebenspartner, Eltern und Kinder, die mindestens 25 Jahre alt sind
Sie fahren maximal 10.000 km im Jahrgleich.

Kurzgutachten erst ab 50.000 € Marktwert
Bei Oldtimern mit H-Kennzeichen ist in der Regel ein Kurzgutachten gefordert – von Classic Data, Dekra oder TÜV. Bei der wgv ist dies erst ab einem Marktwert von über 50.000.

So bestimmen Sie den Zustand Ihres Fahrzeugs.
Beschreibung / Mängelbeispiele
Note – Zustand
Zustand entspricht der Lieferung durch den Hersteller (neu) oder übertrifft den ursprünglichen Zustand (besser)
Keine Mängel, Gebrauchsspuren oder Beschädigungen zu erkennen
1 – makellos
Original oder durch fachgerechte Restaurierung wiederhergestellt, leichte Gebrauchsspuren sind vorhanden
Ausgebesserte Steinschläge
Putzspuren im Lack
Gebrauchsspuren an Pedalen
2 – gut
Fahrzeug ist verkehrssicher und kann gefahren werden, kleinere Mängel sind erkennbar
Kleinere Roststellen an nichttragenden Teilen
3 – gebraucht
Fahrzeug ist nur eingeschränkt fahrbereit, Instandsetzung ist dringend erforderlich
Strukturelle Rostschäden
Innenausstattung verschlissen
Motor überholungsbedürftig
4 – verbraucht
Fahrzeug ist sehr schlecht erhalten und nicht fahrbereit
Nicht in allen Teilen vollständig
5 – restaurierungsbedürftig.

Bei Fragen einfach wgv Berater Helmut Halt anrufen: wgv Telefon 0711 317667. cache_43498681

Mehr dazu auf unserer Homepage: Young&Oldtimerversicherung der wgv 16649308_806937322777832_4558788618579156619_n (2)

 

 

 

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Silvesterspaß 2017

Wie wird in anderen Ländern Silvester gefeiert?

Überall auf der Welt wird Silvester gefeiert. Doch was haben Trauben, rote Unterwäsche und Schläge auf den Rücken mit Silvester zu tun? Diese und weitere Bräuche haben wir hier für euch zusammengestellt.

Italien

Hier ist rote Unterwäsche in der Neujahrsnacht ein absolutes Muss. Wer glücklich und erfolgreich sein möchte, sollte mit roter Wäsche ins neue Jahr feiern. Kaufhäuser und Dessous-Läden stellen daher jedes Jahr spätestens kurz nach Weihnachten ihr Wäschesortiment auf die Farbe Rot um. Traditionsgemäß gibt es Schweinshaxe mit Linsen zu essen. Die deftige Kost bringt angeblich Glück in Gelddingen.

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Frankreich

In der französischen Hauptstadt darf man zu Silvester keine ausgelassenen Parties oder buntes Feuerwerk erwarten, denn das eigenständige Böllern ist untersagt. Die größte Silvesterparty steigt in der Regel auf der Pariser Prachtstraße ChampsElysées. Dort feiern um Mitternacht Hunderttausende und wünschen sich Bonne année (Frohes Neues Jahr). Die Silvesternacht geht aber in den meisten Städten relativ ruhig zu. Man trifft sich meistens mit Freunden und Verwandten zum Abend- essen. Statt mit Raketen wird das neue Jahr gewöhnlich eher kulinarisch mit Champagner und Austern begrüßt.
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Spanien

Ohne Weintrauben ist man in Spanien nicht für die Neujahrsnacht gerüstet. Die Trauben bringen Glück. Aber nur dem, der um Mitternacht bei jedem Glockenschlag eine Traube in den Mund schiebt und mitzählt. Wer sich verzählt, dem steht im neuen Jahr Unheil bevor. Ob in Supermärkten oder auf der Straße: In der Silvesternacht werden Konservendöschen oder Plastiktütchen mit zwölf Trauben angeboten. Aber bloß nicht kurz vorher auf der Straße kaufen! Dort gibt es die Trauben dann oft nur noch zu Wucherpreisen.
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Bulgarien

Hier gibt es zu Silvester und am Neujahrstag Schläge auf den Rücken. Unglaublich, aber wahr. Die Schläge sollen Gesundheit und Reichtum bringen. Und so funktioniert es: Es wird ein Ast des Kornelkirschbaums bunt geschmückt, der so zu einer Surwatschka wird. Kinder gehen dann von Haus zu Haus und schlagen diese den Bewohnern auf den Rücken und wünschen ein gesundes, glückliches, fruchtbares und reiches neues Jahr. Als Gegenleistung gibt es kleine Geschenke wie Bonbons, Kuchen, Früchte oder Kleingeld.

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Tschechien

Auch in Tschechien geht es um Glück und Erfolg für das nächste Jahr. Viele Familien gießen Blei, um in die Zukunft zu schauen – noch älter aber ist der Brauch, einen Apfel zu halbieren und am Kerngehäuse das Schicksal abzulesen. Bilden die Kerne ein Kreuz, droht Unglück. Stehen die Kerne in Sternform sagt das Glück voraus. Das Essen von Linsen um Mitternacht soll finanziellen Erfolg bringen.

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Großbritannien

Das größte Feuerwerk wird im Königreich bereits am 5. November gezündet, dem Tag an dem der Offizier Guy Fawkes ein Attentat auf König Jakob I. versuchte. Organisierte Feuerwerke gibt es zu Silvester jedoch trotzdem. Das wohl größte Feuerwerk steigt am Londoner Riesenrad London Eye.

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USA

Auch im Süden der USA wird zu Silvester gerne Linsensuppe gegessen. Weil die Linsen ein bisschen wie Münzen aussehen, sollen diese für Glück und Geldsegen sorgen. In Teilen Pennsylvanias – dort, wo früher viele Deutsche siedelten – gehört Sauerkraut auf den Speiseplan. Die Regel Nothing Goes Out besagt, dass man am ersten Tag des Jahres nicht das Haus verlassen darf (auch nicht zum Müll rausbringen). Falls doch, droht Unglück!

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Russland

An Silvester endet traditionell die zehntätige Festphase. In der Neujahrsnacht bringen Väterchen Frost (Pendant zum Weihnachtsmann) und seine Begleiterin Snegurotschka (Schneeflöckchen) die Geschenke. Im ganzen Land werden Jolka-Feste (Jolka = Tannenbaum) gefeiert. Nachdem die Präsidentenrede im Fernsehen vorbei ist, wird auf das neue Jahr angestoßen. Die russisch-orthodoxe Kirche richtet sich anders als die westlichen Kirchen nicht nach dem Gregorianischen, sondern nach dem Julianischen Kalender: Weihnachten wird erst in der Nacht zum 7. Januar gefeiert, Neujahr ist erst am 13. Januar.

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China

Das Neujahrsfest in China wird nach dem traditionellen Mondkalender gefeiert, das dieses Jahr auf Mitte Februar fällt. Das ganze Land kommt für mindestens eine Woche praktisch zum Stillstand. Millionen Chinesen reisen in ihre Heimatdörfer. Am Vorabend des Neujahrsfestes, das auch Frühlingsfest genannt wird, werden traditionell kleine Teigtaschen gegessen, deren Form an alte chinesische Geldstücke erinnert und Glück und Reichtum versprechen. Den ganzen Abend gibt es Feuerwerke.

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Geschichte des Weihnachtsbaums

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Das bedeutet Geschenke, gutes Essen, eine ausgelassene Stimmung und dann natürlich noch dieses Dekomonster, das man sich alle Jahre wieder ins Haus schleppt, den Weihnachtsbaum.

Weihnachtszeit

wgv Berater Helmut Halt wünscht frohe Weihnachten

Geschichte des Weihnachtsbaums:
Ursprung: Bei den Heiden galten immergrüne Pflanzen als Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit. Sie verteilten Tannenzweige im Haus um böse Geister zu vertreiben. Die Pflanze symbolisierte für sie auch die Hoffnung auf den nächsten Frühling. Schon im 2. und 3. Jahrhundert wurden beim Mithras-Kult Bäume geschmückt um den Sonnengott Sol zu ehren.
Mittelalter: Auch im Mittelalter gab es schon früh den Brauch Bäume für bestimmte Festlichkeiten zu schmücken. An Weihnachten wurde in der Kirche der sogenannte Paradiesbaum aufgestellt. Dieser wurde mit Äpfeln geschmückt und sollte der Erbsünde von Adam und Eva gedenken.

Die Liebe zum Weihnachtsbaum hat Tradition in Deutschland: Schon Goethe schwärmte von einer „Tanne im Lichterglanz“. In diesem Jahr sind es viele Millionen Weihnachtsbäume, die in den deutschen Wohnzimmern festliche Stimmung verbreiten.
Woher Baum und Brauchtum stammen, spielt dabei oft kaum noch eine Rolle. Was zählt, ist der stimmungsvolle Augenblick. Der Anlass des Weihnachtsfestes, die Geburt Jesu in Bethlehem, ist dabei für viele längst in den Hintergrund getreten. Auch immer mehr Muslime in Deutschland nutzen die Weihnachtsfeiertage, um Zeit mit der Familie zu verbringen, und stellen einen Weihnachtsbaum auf, den sie reich verzieren. Bis nach Asien ist der Weihnachtsbaum schon vorgedrungen –  vor allem als Dekoration für Europäer, die das Weihnachtsfest dort verbringen.

Seinen Ursprung hat der Weihnachtsbaum im heidnischen Brauchtum. Schon im Mittelalter verzierten die Menschen Haus und Hof mit den immergrünen Zweigen von Tanne, Mistel und Wacholder. Im späten 16. Jahrhundert wurde es  im Elsass Brauch, den Weihnachtsbaum mit Süßigkeiten zu schmücken; die Kerzen kamen im 18. Jahrhundert hinzu. Im 19. Jahrhundert wurde der geschmückte Weihnachtsbaum immer populärer, erst in den Städten, dann auch auf dem Lande.
Allmählich wurde der Weihnachtsbaum zur festen Requisite in bürgerlichen Wohnzimmern. Bald gab es die ersten mundgeblasenen Glaskugeln. Es wurde Lametta entwickelt, um das Glitzern von Eiszapfen zu simulieren, und eine Zeit lang waren Weihnachtsbaumständer, die sich auf einer Spieluhr drehten, der letzte Schrei. Während diese Mode heute verschwunden ist, hat sich der klassische Weihnachtsschmuck bis heute erhalten, die klassischen Farben sind noch immer Rot und Grün, Gold und Silber.

Mit der Säkularisierung des Bürgertums erlebte das Weihnachtsfest einen regelrechten Boom: für christliche und jüdische Familien wurde der Weihnachtsbaum zum Ersatz für religiöse Inhalte. Zugleich wurde er zu einem Zeichen für die Assimilation der Juden: Auch Theodor Herzl, Wegbereiter für den Zionismus, stellte in seiner Wohnung einen reich geschmückten Weihnachtsbaum auf.

Der Weihnachtsbaum ist „ein überaus bürgerliches Symbol“, wie wgv Berater Helmut Halt sagt. Er breitete sich zunächst in protestantischen Regionen aus, weil sich die katholische Kirche lange gegen den heidnischen Weihnachtsbaum als „Anti-Krippe“ zur Wehr setzte. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind Weihnachtsbäume in katholischen Kirchen erlaubt – als Zugeständnis an das bürgerliche Brauchtum. Papst Johannes Paul II. schließlich führte 1982 den Brauch ein, auf dem Petersplatz in Rom einen Weihnachtsbaum aufzustellen.

Der größte Weihnachtsbaum steht in Dortmund.
Es gehört zur schönen Illusion, dass der Weihnachtsbaum als urwüchsiges Naturprodukt im Wald geschlagen wird. Die Realität ist ernüchternd: Der Baum aus dem Wald ist eine Rarität. Tannen und Fichten wachsen heute auf Plantagen.

wgv Berater Helmut Halt wünscht eine erholsame Weihnachtszeit

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Strassenkampf, Krawall-brennende Autos-wer haftet?

Verwüstete Straßen, Gebäude und Fahrzeuge. Die Bilder
sind uns noch allgegenwärtig und erschrecken uns. Wie sicher sind unsere Städte noch? Und wer kommt für eventuelle Schäden auf?


Es gilt: Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dafür haften.
Leider ist bei großen Ausschreitungen in den seltensten Fällen der oder die Täter
ausfindig zu machen. Grundsätzlich hängt es auch von der Art der Beschädigung ab.
Im Fall der G20-Krawalle gab es seitens der Politik die Information, dass geprüft
wird, wie Opfer von Gewalt bei der Beseitigung der entstandenen Schäden geholfen
werden kann. Doch was, wenn es Schäden gibt und die Stadt oder die Bundesregierung
nicht eingreifen?
Thematik „Innere Unruhen“:
Die meisten Versicherungsbedingungen sehen vor, dass Schäden durch sogenannte
„Innere Unruhen“ vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.
Innere Unruhen liegen vor, wenn erhebliche Bevölkerungsteile in einer die öffentliche
Ruhe und Ordnung störenden Weise in Bewegung geraten und Gewalttätigkeiten
gegen Personen und Sachen begehen. Sie stehen in einer engen Beziehung zum
Tatbestand des Landfriedensbruchs (vgl. § 125 StGB). Schäden durch Innere Unruhen
sind in der Mehrzahl der Sachversicherungen bedingungsgemäß ausgeschlossen
(Quelle: versicherungsmagazin.de).
Ob ein bestimmter Krawall bereits als Innere Unruhen bezeichnet werden kann, ist
im Einzelfall zu beurteilen.
Angezündete Fahrzeuge:
Geht z.B. ein Auto in Flammen auf, ist das ein Fall für die Teilkaskoversicherung,
da hier Brand- und Explosion versichert sind. Folgen für den Schadenfreiheitsrabatt
hat dies nicht.
Vandalismus am Fahrzeug:
Wird allerdings das Fahrzeug durch Steinewerfen beschädigt, spricht man von
mut- oder böswilliger Handlung, welche über die Vollkaskoversicherung abgedeckt
ist. Sollte keine Vollkaskoversicherung bestehen, deckt die Teilkaskoversicherung
Glasbruchschäden wie z.B. beschädigte Windschutzscheiben, Außenspiegel oder
Scheinwerfer. Ist nur eine Haftpflichtversicherung vorhanden, leistet diese nur für
Schäden, die der Versicherte selbst verursacht hat.
Schäden an Häusern:
Gebäude- und Hausratversicherung decken in der Regel Brandschäden, egal ob diese
vorsätzlich oder mutwillig entstanden sind. Bei der Gebäudeversicherung muss dafür
allerdings „die Gefahr Feuer“ beinhaltet sein. In der Hausratversicherung ist „die Gefahr
Feuer“ grundsätzlich enthalten.
Als vorbeugende Maßnahme kann man nur empfehlen, Fahrzeuge weiträumig aus den
angekündigten Gefahrenzonen rechtzeitig zu entfernen.
Wenn du Fragen hast rufe einfach wgv Berater Helmut Halt an: 0711317667

ABC der Kfz-versicherung

Fachspezifische Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung

Kennen Sie wirklich alle Bedeutungen der fachspezifischen Begriffe rund ums Thema KFZ-Versicherung? Hier bekommen Sie alle wichtigen Fachbegriffe übersichtlich erklärt:

Haftpflichtversicherung
Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Halter eines Fahrzeugs eine Haftpflichtversicherung vorweisen muss. Ist dies nicht der Fall, begeht er eine Straftat. Eine Fahrzeug-Haftpflichtversicherung dient dazu, Schadensersatz für mögliche Opfer begleichen zu können.
Deckungskarte
Dabei handelt es sich um die so genannte “Versicherungsbestätigung”, die für das Zulassen eines Kraftfahrzeuges erforderlich ist. Die Deckungskarte ist der Beleg für eine bestehende Autoversicherung, die im laut §29 der StVZO (Straßenverkehrszulassungsordnung) verpflichtend ist. Vor März 2008 wurde diese Bestätigung noch unter dem Begriff „Doppelkarte“ geführt. Der Name kam daher, weil ein Durchschlag der von der KFZ-Zulassungsstelle ausgefüllten Karte an die Versicherungsgesellschaft weitergeleitet werden musste. Inzwischen erhält der Versicherungsnehmer anstelle dieser Doppelkarte eine 7stellige Versicherungsbestätigungsnummer (VB-Nummer) oder die inzwischen allgemein weit verbreitete elektronische Versicherungsbestätigung (eVB).

Erstprämienverzug
Der Versicherungsnehmer bekommt nach einem KFZ-Versicherungsabschluss sowohl den Versicherungsschein (Police) als auch die Erstbeitragsrechnung zugesendet. Diese Rechnung muss unverzüglich beglichen werden, da ansonsten der Erstprämienverzug eintritt. Das bedeutet, dass keine Deckung bei einem möglichen Unfall besteht. Die weiteren Rechnungen müssen dann an deren Fälligkeitstag spätestens bezahlt sein.

Kfz- und Zubehörteile
KFZ-Zubehörteile sind im Rahmen einer KFZ-Kasko-Versicherung nur bis zu einer bestimmten Höhe versichert. Genaueres erfahren Sie über Ihre Versicherungsgesellschaft. In der Regel beträgt die Grenze hier in etwa 2000 Euro für Radio usw. Sollte Ihr KFZ umfangreicheres und wertvolleres Zubehör beinhalten, sollten Sie dringend bei Ihrer Versicherung nachfragen, zu welchem Zuschlag diese Dinge mitversichert werden können.

Geltungsbereich
In welchen Ländern bin ich versichert? Ihre Autoversicherung ist gültig für Europa. Das gilt auch für Länder, die zu Europa zählen, aber geographisch außerhalb liegen, wie z. B. die Kanaren, die Azoren oder Madeira. In manchen Fällen empfiehlt es sich, bei der Versicherung nachzufragen oder das Kleingedruckte der Police zu studieren. Bei einigen Versicherungsgesellschaften könnten einzelne Länder ausgeschlossen sein.

Kündigung
Normalerweise beträgt die Laufzeit von KFZ-Versicherungen ein Jahr, und verlängert sich automatisch wieder um 12 Monate. Wer „ordentlich“ kündigen will, muss dies mit einer 1monatigen Frist zum Vertragsablaufdatum tun. Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht mit einer 1monatigen Kündigungsfrist, wenn der Beitrag erhöht wird bzw. nach Regulierungsabschluss eines Schadensfalls. Die Kündigung ist sofort wirksam, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

Leasing
Für ein Fahrzeugleasing wird in der Regel eine KFZ-Vollkasko-Versicherung vorausgesetzt.

Mallorcapolice
Bei einer so genannten Mallorcapolice handelt es sich um einen Zusatz in der Police für Mietfahrzeuge im Ausland, die zusätzlich haftpflichtversichert werden. Dieser Versicherungsbestandteil wird dann aktiv, wenn die regulär für das Mietfahrzeug abgeschlossene Haftpflicht bei einem Schadensfall nicht ausreicht.

Neupreisentschädigung
Je nach Versicherungsgesellschaft wird bei einem Diebstahl oder bei einem Totalschaden der Neupreis des KFZ’s erstattet, sofern sich der Vorfall in einem bestimmten Zeitraum ereignet hat. In der Regel darf das Fahrzeug zu diesem Zeitpunkt höchstens 3-18 Monate alt sein.

Ombudsmann
Bei einem Ombudsmann handelt es sich um eine Schiedsperson der Versicherungswirtschaft, der in Streitangelegenheiten zwischen den Versicherungen und den Versicherungsnehmern vermittelt. Der Ombudsmann verhandelt Vorfälle mit einem Streitwert unter 10.000 Euro und vermeidet somit unnötige Gänge zum Gericht.

Police
Ob Police oder Versicherungsschein, die Namen sind je nach Versicherungsgesellschaft verschieden. Es handelt sich dabei in jedem Fall um eine Urkunde über den abgeschlossenen Versicherungsvertrag. Darin werden alle notwendigen Informationen wie, z. B. Versicherungs-/Vertragsbeginn, Rahmen des Versicherungsschutzes, Daten zum Fahrzeug, Beitragshöhe sowie sonstige Beziehungen zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung aufgeführt.

Rabattretter
Ein Rabattretter erlaubt einen Versicherungsschaden, ohne danach in teurere Schadensfreiheitsklassen eingestuft zu werden. Denn für jedes schadensfreie Jahr erhält der Versicherte eine bessere Schadensfreiheitsklasse.
Lange Zeit galten gab es nur Schadenfreiheitsklasse bis SF10, aber inzwischen reicht die Spange bis SF35/SF36. Durch die Erweiterung dieser Klassen haben einige Versicherungsgesellschaften den Rabattretter durch den wahlweisen Rabattschutz ersetzt. Allerdings ist der Rabattschutz kostenpflichtig.

Schadenfreiheitsklasse
Die SF-Klasse wird über die Jahre ermittelt, in denen der Fahrer schadensfrei gefahren ist. Es ist also der Rabatt, bzw. die Prozente, die einem unfallfreien Versicherungsnehmer zustehen. Die Staffel reicht bis SF35/SF36. Sie können Ihre Schadensfreiheitsklasse auf Ihrem Versicherungsschein oder auf Ihrer Beitragsrechnung finden. Die Höhe des Versicherungsbeitrags für ein und dieselbe SF-Klasse kann je nach Versicherung sehr unterschiedlich ausfallen.

Typschlüsselnummer
Jedes Fahrzeugmodell bzw. jeder Fahrzeugtyp ist über eine eindeutige Nummer zu identifizieren. Diese besteht aus Herstellerschlüssel und Typschlüssel. Beide Nummern dienen zur Einstufung bei der Versicherung. In einigen Internetportalen können bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug bereits im Angebot diese Schlüsselnummern ersichtlich sein und dienen als ideales Werkzeug zur Einschätzung der Versicherungskosten vor dem Kauf.

Versicherungswechsel
Wird eine KFZ-Versicherung zu einem anderen Versicherungsanbieter gewechselt, muss die vorherige Versicherung dem neuen Versicherer Daten, wie z. B. Schäden, Vertragsdauer usw. übermitteln. Diese Angaben sind in der VWB (Versicherungswechselbestätigung) dokumentiert und müssen auch der KFZ-Zulassungsstelle vorgelegt werden.

Wiederbeschaffungswert
Unter dem Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeuges versteht man den Kaufpreis, den man berappen muss, um ein Fahrzeug(teil) gegen ein gleichwertiges, intaktes und unbeschädigtes ersetzen zu können. Die Kasko begleicht Kosten nur bis zur Wiederbeschaffungswert-Höhe.

Zahlungsweise
Je nach Versicherung gibt es die Möglichkeiten der monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen Zahlungsweise, sowie der jährlichen Zahlung. Bequemer ist es sicherlich, in kürzeren Abständen die Beiträge zu begleichen. In der Regel müssen dafür aber je nach Versicherung Aufschläge bezahlt werden

AKB
Die Regelung der Vertragsrechte und der Vertragspflichten zwischen Versicherung und Versicherungsnehmer sind in den Allgemeinen Kraftfahrtversicherungs-Bedingungen (AKB) zu finden.

Billigungsklausel
Sollte der ausgefertigte Versicherungsschein vom Versicherungsantrag abweichen, hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit, dem zu widerrufen. Dies muss innerhalb einer Frist von einem Monat erfolgen. Ein Grund dafür wären zum Beispiel abweichende Angaben bei der Beitragshöhe.

Geschichte der wgv

Geschichte

Die Wurzeln der wgv liegen bei den schwäbischen Städten und Gemeinden.

Die Idee kam aus Nürtingen. Der Gemeinderat der Stadt im Landkreis Esslingen trat Anfang des Jahres 1921 an den Württembergischen Städtetag heran: Ob es möglich sei, dass sich die Städte und Gemeinden zusammenschließen, um eine eigene Haftpflichtversicherung zu gründen.

Folgen des Krieges belasten

Die Zeiten waren damals schwierig, Deutschland hatte drei Jahre zuvor den Weltkrieg verloren, die Reparationszahlungen an die Siegermächte belasteten den deutschen Staat und die Wirtschaft. Die große Inflation von 1922 und 1923 warf ihre Schatten schon voraus. Viele Versicherungen gingen dazu über, den Gemeinden und Städten die Haftpflichtverträge zu kündigen. Diese konnten dann nur zu höheren Beiträgen neu abgeschlossen werden. Daher griff der Geschäftsführer des Württembergischen Städtetages, Dr. Gottlieb Frank , die Idee aus Nürtingen auf.

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Am 13. April 1921 wurde im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Stuttgart der Württembergische Gemeinde-Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit vom Württembergischen Städtetag gegründet. Gründungsmitglieder waren die Oberbürgermeister und Stadtschultheißen der Städte Aalen, Geislingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Ludwigsburg, Mühlacker, Reutlingen, Saulgau und Ulm.

Erfolgreicher Start

Der Versicherungsverein konnte am 1. Mai 1921 seinen Geschäftsbetrieb aufnehmen. Um den Verein an den Städtetag zu binden, sah die Satzung vor, dass immer der jeweilige Geschäftsführer des Städtetages auch gleichzeitig Vereinsvorstand ist. Sitz des Vereins wurde das Rathaus Stuttgart.

Zum Start konnte nur eine Haftpflichtversicherung für kommunale und kirchliche Einrichtungen und Verbände angeboten werden. Doch der Erfolg war so groß, dass man noch im Oktober des Gründungsjahres beschloss, das Angebot um eine Versicherung gegen Einbruchdiebstahl, Feuer und Veruntreuung zu erweitern.

Modernes Unternehmen mit Zukunft

Rund 100 Jahre nach ihrer Gründung ist die wgv ein modernes Versicherungsunternehmen mit über 900 Mitarbeitern, die mehr als 4,5 Millionen Versicherungsverträge unserer Kunden betreuen.

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Innenhof des wgv Hauptgebäudes in Stuttgart

Gesellschaften
Sämtliche Leistungen aus einer Hand: wgv Versicherungen.
Die Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. hat sich als Kommunalversicherer und Spezialversicherer für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in ihrem begrenzten Geschäftsgebiet (früheres Land Württemberg und Hohenzollern) einen Namen durch guten und günstigen Versicherungsschutz gemacht.

Über unsere Tochtergesellschaft, die WGV-Versicherung AG, können wir unsere leistungsstarken und günstigen Versicherungslösungen im gesamten Bundesgebiet – auch im öffentlichen Dienst – anbieten.

Lebensversicherungen bieten wir über unsere Tochtergesellschaft WGV-Lebensversicherung AG an. Sie ist für jedermann zugänglich und im gesamten Bundesgebiet tätig.

Durch eine schlanke Verwaltung und den Verzicht auf einen hauptberuflichen Vertreterstab reduzieren wir unsere Kosten. Aus diesem Grund können wir Ihnen einen zuverlässigen Versicherungsschutz bieten, bei dem auch der Preis stimmt.

Für die reibungslose Abwicklung aller Fragen zu IT, Werbung und Marketing ist die WGV-Informatik und Media GmbH zuständig. Sie ist der zentrale Dienstleister für Softwareentwicklung und Informationstechnik sowie Werbe- und Marketingleistungen der wgv Versicherungen.

Der mehrmalige Testsieger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bald ist Ostern

Wissenswertes rund um Ostern.
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Am Ostersonntag ist es wieder soweit: Der Osterhase versteckt allerhand Leckereien. Doch was hat es mit dem Osterbrauch genau auf sich? Wieso beschenkt uns gerade ein Hase? Und was haben eigentlich Eier mit Ostern zu tun? Hier die Antworten.
Was hat das Ei mit Ostern zu tun?
Die Verbindung des christlichen Osterfestes mit dem Ei als Symbol ist für verschiedene europäische Länder spätestens aus dem Mittelalter bekannt. Eigentlich wurde Ostern schon viel früher gefeiert. Es war ein Fest des Frühlingsanfangs. Schon die Perser und Ägypter färbten Eier zum Fest, als Symbol für die Fruchtbarkeit und die Erneuerung der Natur. Vor Ostern, während der langen Fastenzeit, war es verboten Eier zu essen. Und als endlich Ostern kam, war der Appetit auf Eier besonders groß.
So kam Ostern zum Hasen! Der Osterhase wurde zum ersten Mal im Jahr 1682 von einem Mediziner erwähnt. Er beschreibt den Brauch, dass der Osterhase die Eier in Gärten im Gras und Gesträuch versteckt, wo sie zum Spaß von den Kindern und Erwachsenen gesucht werden. Davor waren es, je nach Region, andere Tiere wie z. B. ein Fuchs oder ein Kuckuck, ein Storch oder ein Vogel. Generell ist der Hase bei den Christen als Auferstehungssymbol zu verstehen. Die Verbindung des Hasen mit dem österlichen Eierbrauch ist jedoch noch unklar. Folgende Annahmen gibt es dazu:
1. Annahme: Einige früh bemalte Ostereier zeigen das Dreihasenbild – eine Darstellung von drei Hasen mit lediglich insgesamt drei Ohren. Aufgrund der Darstellung, sieht es so aus, als ob jeder Hase zwei Ohren hat.
Dreieinigkeit. Eventuell könnte man von dieser Darstellung auf den Hasen als Eierlieferant gekommen sein.
2. Annahme: In vielen Bildern aus der Antike und dem Mittelalter sind Hasen zu sehen. Der Hase wurde als Sinnbild von Leben und Wiedergeburt dargestellt.
3. Annahme: Schon früh suchten im Frühling viele Hasen Futter in den Gärten der Dörfer. Nach dem langen Winter fanden sie woanders kein Fressen mehr. Eigentlich sind Hasen sehr scheue Tiere und kommen sonst nie in die Nähe von Menschen. Deshalb erzählte man früher, dass Hasen in die Gärten kamen, um Ostereier zu verstecken.

4. Annahme: An einer Stelle in der Bibel wird in älteren Übersetzungen von „Hasen“ gesprochen. Das hebräische Wort „schafan“ (Klippschliefer) wurde in das Lateinische Wort „lepusculus“ (Häschen) übersetzt. Klippschiefer sind kaninchengroße Tiere, die in felsigen Gebieten Afrikas und Westasiens vorkommen. Somit könnte man u. U. von einem Übersetzungsfehler ausgehen. Seit der Spätantike wurde diese Bibelstelle als Symbol für den schwachen Menschen (Hase) interpretiert, der seine Zuflucht im Felsen (Christus) sucht. Diese Auslegung begründete den Hasen als Symbol.