Friede, Freude, Rechtsanwalt – sparen durch Rechtschutzversicherung. Gestern war die Welt noch Friede, Freude . . . heute droht der Rechtsanwalt. Ihr Nachbar dreht mit Vorliebe nachts seine Stereoanlage auf? Ihr Vermieter will die Komplettrenovierung auf Ihre Rechnung? Ihr Unfallgegner dagegen will partout keine Schuld am Blechschaden haben? Hat Sie gar Ihr Chef fristlos entlassen? Vorbei ist Friede und Freude. Sie brauchen dringend einen Rechtsanwalt und im Zweifel müssen Sie Ihr Recht vor Gericht einklagen. Das kann erstens teuer werden und zweitens ist der Ausgang meist ungewiss. Es drohen hohe Kosten für den Rechtsstreit, die meistens abschrecken! Mit einer Rechtsschutzversicherung können sie Ihren Streitfall fachmännisch prüfen lassen – selbstverständlich auch vor Gericht! Die Kosten übernimmt nach Kostenzusage der Versicherer. Sie haben bereits eine Rechtsschutzversicherung? Dann vergleichen Sie Leistungen und Preise – natürlich auch mit der wgv Meist können Sie viel einsparen. Und wenn Sie bereits 2018  mehr Geld in der Tasche haben wollen, müssen Sie Ihren aktuellen Vertrag bis 30. September kündigen. Die wgv bietet Ihnen ein umfangreiches Rechtsschutzversicherungspaket aus Bausteinen. Für Streitigkeiten rund ums Auto und im Straßenverkehr haben wir den Verkehrsrechtsschutz –mit freier Anwaltswahl und bis zu einer Versicherungssumme von 1 Mio Euro. Bei privaten und beruflichen Rechtsproblemen hilft Ihnen unsere Privat- und Berufsrechtsschutz – z. B. mit einer ersten Einschätzung unserer Experten bei der kostenloser Telefonrechtsberatung inklusive  Internet-Rechtsschutz weltweit. Und auch hier bis zu einer Versicherungssumme von 1 MioEUR plus 200.000 Euro für Strafkautionsdarlehen. Sie erhalten auch beide Versicherungen im Kombi-Paket: Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz. Das ist dann schnörkelloser und sorgenfreier Rundum-Rechtsschutz – und Ihre Familie und Ihr Partner sind automatisch mitversichert. Als vierten Baustein können Sie den Rechtsschutz für Eigentümer und Mieter von Wohnungen immer zu den oberen drei Produkten dazu buchen. Sie hilft Ihnen bei Streitigkeiten rund um die eigenen vier Wände. Bei allen Rechtsfragen können Sie auf eine schnelle und außergerichtliche Streitschlichtung per Mediation setzen. Die moderne Konfliktlösung durch Mediation ist Bestandteil aller wgv Rechtsschutzpolicen. Rechtsstreitigkeiten dauern oft Monate, manchmal Jahre. Das raubt Nerven und Kraft für den Alltag. Bei einer Mediation kann der Fall ganz schnell gelöst sein. Der von uns vermittelte Mediator hilft telefonisch, den Konflikt unkompliziert zu lösen. Sie müssen selbst nicht mit der Gegenseite sprechen, das erledigt der Mediator! Alle wgv Rechtsschutzversicherungen bieten umfangreiche Versicherungsschutz-Leistungen rund um den Globus und für Familie und Partner. Details dazu erhalten Sie in den Versicherungsbedingungen. Und vor allem können wir Ihnen auch im Bereich Rechtsschutz ein besonders attraktives Preis-Leistungsverhältnis bieten: von freier Anwaltswahl und telefonischer Beratung über Mediation und hohe Deckungssummen bis zu niedrigen Preisen und weiteren Sparpotenzialen durch clevere Selbstbeteiligung – dazu viele weitere wgv Merkmale wie z. B. dem Mehrvertragsbonus. Vergleichen lohnt sich.  Und wenn Sie Ihren Sparbetrag errechnet haben, denken Sie an die Kündigungsfrist bis 30. September 2017! Noch Fragen? wgv  Beratungstelefon 0711 317667 anrufen – wgv Berater Helmut Halt gibt gerne Auskunft oder informieren Sie sich im Web:

Rechtsschutzversicherung der wgv

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Getestet und top bewertet: die wgv Rechtsschutzversicherung. Focus Money, Ausgabe 29/17

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Ein Herz für Tiere

Hasso und Bello sind out. Waldi übrigens auch. Ben oder Benny, Sam oder Sammy – das sind die aktuellen Trend-Namen für den geliebten Wau Wau.

Dem nachgegangen ist  eine Studentin der Uni Mainz im Rahmen ihrer Magisterarbeit. Sind ja auch niedliche Namen. Aber wir fragen uns: Was hat ein Hund mit Alkohol gemein? Vielerorts gehen Herrchen mit ihren haarigen Jim Beam’s, Asti’s oder Brandy’s Gassi. Wir finden: die Namenssuche ist eine Sache. Was aber, wenn der kleine Lumpi wirkliche Flausen im Kopf hat? In unserem Blog geht es diesmal um die Tierhalterhaftpflicht. Wir zeigen Ihnen, wann sie Sinn macht. Und welche Schäden Sie damit absichern.

Zu allererst ist Tier nicht gleich Tier. Logisch. So gelten Hamster, Meerschweinchen, Katzen, Hasen und auch die Wellensittiche als „zahm“ bzw. „gezähmte Kleintiere“ im Fachjargon. Das heißt: Schäden, die Ihr kleines Wollknäuel oder der gefiederte Mitbewohner verursachen, sind über Ihre eigene Privathaftpflicht abgesichert – wie etwa eine zerstörte Louis Vuitton Handtasche Ihrer betuchten Tante, die Ihr Kater mit dem Kratzbaum verwechselt hat. Auch Bienen sind mitversichert. Die würden wir an Ihrer Stelle aber dennoch nicht frei rumfliegen lassen. Was aber, wenn Sie das Kätzchen Ihrer Freundin zur Pflege zu Hause haben während diese im Urlaub ist? Stellen Sie sich vor: Sie gehen zum Briefkasten. Dabei huscht die Katze aus der Wohnung und direkt ins nächstgelegene Haus. Ganz aufgeregt zerkratzt sie die teure Designercouch. Keine Panik! Auch hier greift Ihre private Haftpflichtversicherung.Klar: für Ihren kleinen Welpen Sammy, falls er Schäden in Ihrer Mietwohnung verursacht.

Oder Streuner Ben, der abhaut und einen Verkehrsunfall auslöst. In Niedersachsen ist die Tierhalterhaftpflicht für Hunde deshalb übrigens seit Juli 2011 bereits Pflicht. Eine etwaige Police für Kampfhunde wie Mastino Napoletano oder Pit Bull Terrier gibt es bei der wgv allerdings nicht. Dafür aber Reit- oder Zugtiere, also Pferde, Ponys, Mulis und auch Esel. Die Tierhalterhaftpflicht ist gerade für Reitpferde wichtig, die viel außerhalb der Koppel laufen. Es könnte sich erschrecken, bocken, einen Unfall auslösen oder aber einen Passanten verletzen. Auch Schäden am Reitstall, wo Ihr Tier untergebracht ist und versorgt wird, sind in der wgv Tierhalterhaftpflicht inklusive.

Alle Sach- und Personenschäden sind mit der wgv Tierhalterhaftpflicht übrigens bis 50 Millionen Euro versichert.

Und wenn Ihr Vierbeiner Nachwuchs erwartet? Kein Problem! Welpen und Fohlen versichern wir beim Muttertier 12 Monate lang umsonst mit.

Schon gewusst? Auch im Ausland gilt der Versicherungsschutz – in der EU, der Schweiz, Norwegen, Island und  Liechtenstein sogar unbegrenzt, in sonstigen Ländern bis zu zwei Jahren.

Wie? Ihr Hund ist noch nicht versichert?

Besuchen Sie wgv-versicherungen.de oder rufen Sie uns an: wgv Telefon 0711 317667. Wir freuen uns auf Sie!

PS. Laut der oben genannten Studie aus Mainz sind wir Deutschen in punkto Hundewahl wieder beim Klassiker gelandet. Favorit ist aktuell der Retro-Dackel. Wer es gar nicht gern haarig mag, kann sich diesen ja als Wackelversion hinten ins Auto stellen.

Tierhalterhaftpflichtversicherung –  Weltweit und umfassend

Auch im Urlaub ist Ihr vierbeiniger Liebling natürlich voll abgesichert.

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Bekommt Ihr vierbeiniger Freund Nachwuchs, ist dieser ab Geburt über Ihren Vertrag mitversichert.

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Wer mehrere Hunde oder Pferde versichert, kann auch gleich mehrfach sparen.

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Profitieren Sie von günstigen Konditionen und zusätzlichen Sparmöglichkeiten wie dem Mehrvertragsbonus.

Unsere Beiträge:

je Hund: ab €64,80, ab 2 Hunde 15% Nachlass

je Pferd: €125,40,40, ab 2 Pferde 25% Nachlass

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Noch Fragen? Einfach wgv Berater Helmut Halt anrufen: 0711 317667

 

Die Hausratversicherung ist eine Sachversicherung. Sie bietet für das Inventar, also für Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes (Hausrat) Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Außerdem sind neben den reinen Sachschäden auch dabei entstehende Kosten wie zum Beispiel Aufräumungskosten, Schutzkosten und Hotelkosten versichert. Zusätzlich sind weitere Einschlüsse möglich, wie zum Beispiel der Diebstahl von Fahrrädern oder die Abdeckung von Elementarschäden (wobei mögliche Selbstbehalte zu beachten sind) und Überspannungsschäden. Die Vorschriften über die Sachversicherung im Versicherungsvertragsgesetz (§§ 88 ff VVG) finden deshalb grundsätzlich Anwendung. Üblich ist die Versicherung des Hausrats zum Wiederbeschaffungswert, d. h. der Versicherer ersetzt die Kosten, die entstehen, um Sachen der gleichen Art und Güte in neuwertigem Zustand wieder zu beschaffen. Bezüglich ihrer Grundelemente ist die Hausratversicherung eine verbundene Sachversicherung. Dies bedeutet, dass die einzelnen versicherten Gefahren nur in Kombination abgeschlossen werden können und auch nur der gesamte Vertrag gekündigt werden kann. Die Hausratversicherung schützt das zumindest überwiegend privat genutzte bewegliche Eigentum des Versicherungsnehmers gegen die oben aufgeführten Gefahren, die eine Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen zur Folge haben. Anschaulich gesprochen sind nahezu alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmers über die Hausratversicherung versichert. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Haushaltselektronik, Kleidung und auch Nahrungsmittel und Fahrräder. Streng genommen nicht zum Hausrat gehörend, aber durch die Versicherungsbedingungen grundsätzlich einbezogen sind auch beruflich genutzte Gegenstände wie PC, Aktendeckel und Diktiergerät, nicht jedoch Handelsware und Musterkollektionen. Nicht einbezogen sind beruflich genutzte Gegenstände, die sich in einem Arbeitszimmer befinden, das einen eigenen Eingang hat und nicht über den Wohnungszugang erreichbar ist. Entsprechende Ausschlüsse sind immer dann begründet, wenn die Gegenstände einer anderen Versicherungsgruppe zuzuordnen sind bzw. wenn bereits Deckung über einen anderen Versicherungsvertrag besteht. Als Versicherungsort gilt die im Versicherungsschein (Police) bezeichnete Wohnung des Kunden. Darunter fallen neben der eigentlichen Wohnung auch Terrassen, Balkone und Loggien. Versicherungsort sind auch gemeinschaftlich genutzte Räume in einem Mehrfamilienhaus, zum Beispiel Stellflächen für Fahrräder im Hausflur oder Waschkeller. Meist ist auch Hausrat, der in Nebengebäuden auf dem gleichen Grundstück lagert, mitversichert. Garagen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Versicherungsort befinden, stehen der Wohnung gleich. Als unmittelbar gilt nach herrschender Meinung eine Entfernung, aus der eine regelmäßige Überwachung der Garage noch möglich ist. Dies kann im Einzelfall zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen führen: Eine etwa 200 Meter von einer Wohnung entfernt liegende Garage in einer großen Wohnanlage kann noch unter den Nähebegriff gefasst werden, eine Garage in 100 Metern Entfernung, die durch eine Straße und einen Gewerbebetrieb von der Wohnung getrennt wird, ist nicht mehr als nah einzustufen. Versichert ist nicht nur der Hausrat des Versicherungsnehmers, sondern auch der von allen mit diesem in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen wie zum Beispiel Ehegatten oder Kinder, nicht jedoch Mieter und Untermieter. Im Rahmen der Außenversicherung ist teilweise der in der Police genannte Versicherungsort erweitert und damit persönlicher Hausrat, der sich beispielsweise vorübergehend (nicht dauerhaft) in einer Ferienwohnung befindet – im Rahmen des jeweiligen Versicherungsvertrages – mitversichert werden. Die Außenversicherung gilt weltweit und für einen Zeitraum von meistens drei Monaten. Es ist aber zu beachten, dass bei einer Reise, die von vorneherein für vier Monate geplant ist, auch in den ersten drei Monaten kein Versicherungsschutz besteht. Sofern Kinder des Versicherungsnehmers im Rahmen ihrer Ausbildung/Studium/Wehr- oder Zivildienstes eine eigene Wohnung beziehen, gelten Sachen dort bis zum Ende der Ausbildung mitversichert. Sollte allerdings ein eigener Hausstand gegründet werden und keine Absicht mehr zur späteren Rückkehr in die elterliche Wohnung bestehen, entfällt der Versicherungsschutz. Zudem sind hier die allgemeinen Entschädigungsgrenzen der Außenversicherung zu beachten. Bei Umzügen erweitert sich der Versicherungsschutz vorübergehend sowohl auf die alte als auch die neue Wohnung des Versicherungsnehmers, meist für drei Monate ab Umzugsbeginn. Der Umzug ist anzeigepflichtig. Auch Schäden auf Transportwegen gelten dann als mitversichert, sofern sie durch eine der versicherten Gefahren verursacht wurden. Bei den meisten Gesellschaften sind aber nur Umzüge innerhalb Deutschlands mitversichert, bei Umzügen ins Ausland endet der Versicherungsschutz dann an der Landesgrenze. Bei Umzügen ist unerheblich, wo der Versicherungsnehmer gemeldet ist, es kommt darauf an, wo er seinen Lebensmittelpunkt hat. Daher kann der Versicherungsschutz auch auf eine neue Wohnung übergehen, wenn der Versicherungsnehmer aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt zieht, allerdings nur wenige Gegenstände zur Körperhygiene etc. mitnimmt. Sofern die alte Wohnung weiterhin im Eigentum des Versicherungsnehmers bleibt, entfällt für diese dann drei Monate nach Umzugsbeginn der Versicherungsschutz. Ähnliche Regelungen gelten für die Trennung von Ehegatten. Der genaue Umfang dieser Regelung unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Besondere Entschädigungsgrenzen gelten in der Hausratversicherung für die sogenannten Wertsachen. Darunter fallen unter anderem Bargeld, Sparbücher, Schmucksachen, Briefmarken, Pelze, Gemälde, Antiquitäten (Gegenstände mit einem Alter von mehr als 100 Jahren mit der Ausnahme von Möbelstücken) sowie Sachen aus Gold und Silber. Für diese Gegenstände ist zunächst eine generelle Entschädigungsgrenze von meist 20 % vorgesehen, die aber je nach Versicherungsunternehmen unterschiedlich ist und auch erweitert werden kann. Zudem gibt es für einzelne Kategorien von Wertgegenständen besondere Entschädigungsgrenzen, wenn sich diese nicht in Wertschutzschränken befinden. Bei vielen Unternehmen beträgt die Grenze für Bargeld dann beispielsweise 1000 Euro. Die Prämie der Hausratversicherung bemisst sich nach der Höhe der Versicherungssumme, den individuellen Einschlüssen und der Lage der versicherten Räume (Einbruchdiebstahl/Sturm/Überschwemmungs-Tarifzone). Die Versicherungssumme wird von vielen Versicherern durch eine Faustformel über die Wohnfläche errechnet („Quadratmetermodell“). Diese Wohnfläche ist jedoch von der Wohnfläche eines Mietvertrages zu unterscheiden. Bei der versicherungstechnischen Wohnfläche werden zum Beispiel Balkone und Terrassen nicht berücksichtigt. Eine Alternative zum Quadratmetermodell ist die Festlegung der Versicherungssumme durch ein „Versicherungssummenmodell“. Wichtig ist wie in allen Versicherungssparten die korrekte Festlegung der Versicherungssumme. Sollte der tatsächliche Wert des Hausrates höher sein als die vereinbarte Versicherungssumme, kommt es zu einer Unterversicherung, die sich im Schadensfall nachteilig auswirkt. Das bedeutet, dass zum Beispiel bei einem Hausrat im Wert von 80.000 Euro und einer Versicherungsdeckung von 50.000 Euro die Versicherung immer nur 5/8 vom Schaden, max. 50.000 Euro (Entschädigung = Schaden x Versicherungssumme/Versicherungswert) bezahlt. Nahezu alle Versicherer sind bereit, auf diese sogenannte „Einrede der Unterversicherung“ im Schadensfall generell zu verzichten, wenn der Kunde bereit ist, eine festgesetzte Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche – meist 650 Euro/m² Wohnfläche – abzuschließen (Unterversicherungsverzicht) einige Anbieter bieten sogar generell ohne besondere Voraussetzungen den Verzicht auf den Einwand der Unterversicherung an. Diese garantiert dem Kunden den tatsächlichen Ersatz bis zur Höhe der Versicherungssumme + einer eventuellen Vorsorge in der Regel von 10 % der Versicherungssumme, kann jedoch bei sehr großen Wohnungen auch schnell zu einer ebenfalls nicht erwünschten Überversicherung führen. aus WIKIPEDIA

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Die wgv ist Top Anbieter bei Hausratversicherungen! Focus Money, Ausgabe 42/2017

Die Heiligen drei Könige

Die „Heiligen drei Könige“ waren die Weisen aus dem Morgenland, von denen das Matthäusevangelium berichtet: „Und sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe“ (Matthäusevangelium 2, 11).

An diese Textstellen schlossen sich schon früh Ausdeutungen an; die Zahl der Weisen war zunächst noch nicht auf drei festgelegt. Der Ausdruck „Könige“ wurde dann im 3. Jahrhundert von Tertullian und anderen Kirchenschriftstellern gebraucht. Ihre heutigen Namen tauchten erstmals im 6. Jahrhundert auf und wurden im 9. Jahrhundert volkstümlich. Als Sterndeuter, Philosophen und Zauberer sucht sie die Legende Aurea zu erklären. Zahlreiche Legenden und Kommentare erzählen das von Wundern erfüllte Leben der drei Weisen, ehe ihnen der Stern erschien, sie die Reise nach Jerusalem unternahmen, vor Herodes standen und, nach der Verehrung des Kindes und durch einen Engel im Traumgesicht gewarnt, einen anderen Rückweg in die Heimat einschlugen.

Aus frühchristlichen Quellen stammt die Erzählung von ihrer Taufe durch den Apostel Thomas und von ihrer Bischofswürde, von einem gemeinsamen Weihnachtsfest im Jahr 54 und ihrem unmittelbar darauf folgenden Tod, vom Auffinden ihrer Gebeine und deren Überführung nach Konstantinopel durch Kaiserin Helena.

Aus der Zahl der Gaben Myrre, Gold und Weihrauch schloss man im 3. Jahrhundert auf die Dreizahl der Magier. Ab dem 6. Jahrhundert bekamen sie ihre Namen, zunächst „Thaddadia, Melchior und Balytora“. Seit dem 8. Jahrhundert heißen sie „Caspar, Melchior und Balthasar„, zugleich wurden sie in den Stand der Könige erhoben. Verschieden wurden im Schrifttum des Mittelalters die Namen und Geschenke gedeutet. Im Malerbuch vom Berg Athos ist die Folge Caspar, Melchior, Balthasar festgelegt. Die Geschenke sind am verständlichsten in den „Gesta Romanorum“ gedeutet: Das Gold bezeichnet den einem König gebührenden Weisheitsschatz, der Weihrauch das ergebungsvolle Opfer und Gebet, die Myrrhe die reinhaltende Kraft der Selbstbeherrschung. Außer der Unterscheidung in drei Lebensalter, die sich im 12. Jahrhundert einbürgerte, trat um 1300 der jüngste als Mohr auf. Die drei Könige wurden als Vertreter der damals bekannten drei Weltteile Asien, Europa und Afrika angesprochen, auch zurückgeführt auf die drei Söhne Noahs.

Angebliche Reliquien der drei Weisen aus dem Morgenland wurden ursprünglich in Mailand aufbewahrt, nach der Unterwerfung Mailands brachte der Kanzler Barbarossas die Reliquien als Geschenk nach Köln, wo seither das Fest dieser Überführung am 23. Juli 1164 gefeiert wird. Wegen ihrer Reise zum neugeborenen Jesuskind wurden sie zu Patronen der Reisenden und Pilger, besonders auch als Patrone für die „letzte Reise“, den Tod. Die Namen vieler Gaststätten haben hier ihre Wurzel: „Stern“, „Drei Kronen“, „Mohr“ u.a.

Schon um 378 wurden Wechselgesänge zwischen Maria und den Magiern bezeugt. Dreikönigsspiele waren bis in die Neuzeit beliebt. Noch heute weit verbreitet ist in der katholischen Kirche der Brauch der von Haus zu Haus ziehenden Sternsinger, die um eine Gabe bitten und das Haus segnen, wobei die jeweilige Jahreszahl und die Initialen C + M + B an die Haustür geschrieben werden. Das Sternsingen wurde im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich vermerkt und war bald schon sehr verbreitet. Zunächst wurde ein Kreuz auf die Türen gemalt, daraus entwickelten sich der Haussegen „C + M + B“, „Christus Mansionem Benedicat“, „Christus segne das Haus“, welcher das Böse abhalten soll.

 


 

Silvesterspaß weltweit!

Überall auf der Welt wird Silvester gefeiert. Doch was haben eigentlich Trauben,
rote Unterwäsche und Schläge auf den Rücken mit Silvester zu tun? Diese und
weitere Bräuche haben wir hier für euch zusammengestellt.

Italien
Hier ist rote Unterwäsche in der Neujahrsnacht ein absolutes Muss. Wer glücklich
und erfolgreich sein möchte, sollte mit roter Wäsche ins neue Jahr feiern. Kaufhäuser
und Dessous-Läden stellen daher jedes Jahr spätestens kurz nach Weihnachten ihr
Wäschesortiment auf die Farbe Rot um. Traditionsgemäß gibt es Schweinshaxe mit
Linsen zu essen. Die deftige Kost bringt angeblich Glück in Gelddingen.

Frankreich
In der französischen Hauptstadt darf man zu Silvester keine ausgelassenen Parties
oder buntes Feuerwerk erwarten, denn das eigenständige Böllern ist untersagt.
Die größte Silvesterparty steigt in der Regel auf der Pariser Prachtstraße ChampsElysées.
Dort feiern um Mitternacht Hunderttausende und wünschen sich Bonne
année (Frohes Neues Jahr). Die Silvesternacht geht aber in den meisten Städten
relativ ruhig zu. Man trifft sich meistens mit Freunden und Verwandten zum Abendessen.
Statt mit Raketen wird das neue Jahr gewöhnlich eher kulinarisch mit
Champagner und Austern begrüßt.
Spanien
Ohne Weintrauben ist man in Spanien nicht für die Neujahrsnacht gerüstet. Die
Trauben bringen Glück. Aber nur dem, der um Mitternacht bei jedem Glockenschlag
eine Traube in den Mund schiebt und mitzählt. Wer sich verzählt, dem steht im neuen
Jahr Unheil bevor. Ob in Supermärkten oder auf der Straße: In der Silvesternacht
werden Konservendöschen oder Plastiktütchen mit zwölf Trauben angeboten.
Aber bloß nicht kurz vorher auf der Straße kaufen! Dort gibt es die Trauben dann
oft nur noch zu Wucherpreisen.

Bulgarien
Hier gibt es zu Silvester und am Neujahrstag Schläge auf den Rücken. Unglaublich,
aber wahr. Die Schläge sollen Gesundheit und Reichtum bringen.
Und so funktioniert es: Es wird ein Ast des Kornelkirschbaums bunt geschmückt, der
so zu einer Surwatschka wird. Kinder gehen dann von Haus zu Haus und schlagen
diese den Bewohnern auf den Rücken und wünschen ein gesundes, glückliches,
fruchtbares und reiches neues Jahr. Als Gegenleistung gibt es kleine Geschenke
wie Bonbons, Kuchen, Früchte oder Kleingeld.
Tschechien
Auch in Tschechien geht es um Glück und Erfolg für das nächste Jahr. Viele Familien
gießen Blei, um in die Zukunft zu schauen – noch älter aber ist der Brauch,
einen Apfel zu halbieren und am Kerngehäuse das Schicksal abzulesen. Bilden
die Kerne ein Kreuz, droht Unglück. Stehen die Kerne in Sternform sagt das Glück
voraus. Das Essen von Linsen um Mitternacht soll finanziellen Erfolg bringen.

Großbritannien
Das größte Feuerwerk wird im Königreich bereits am 5. November gezündet, dem
Tag an dem der Offizier Guy Fawkes ein Attentat auf König Jakob I. versuchte.
Organisierte Feuerwerke gibt es zu Silvester jedoch trotzdem. Das wohl größte
Feuerwerk steigt am Londoner Riesenrad London Eye.

USA
Auch im Süden der USA wird zu Silvester gerne Linsensuppe gegessen. Weil die
Linsen ein bisschen wie Münzen aussehen, sollen diese für Glück und Geldsegen
sorgen. In Teilen Pennsylvanias – dort, wo früher viele Deutsche siedelten – gehört
Sauerkraut auf den Speiseplan. Die Regel Nothing Goes Out besagt, dass man am
ersten Tag des Jahres nicht das Haus verlassen darf (auch nicht zum Müll rausbringen).
Falls doch, droht Unglück!

Russland
An Silvester endet traditionell die zehntätige Festphase. In der Neujahrsnacht
bringen Väterchen Frost (Pendant zum Weihnachtsmann) und seine Begleiterin
Snegurotschka (Schneeflöckchen) die Geschenke. Im ganzen Land werden
Jolka-Feste (Jolka = Tannenbaum) gefeiert. Nachdem die Präsidentenrede im
Fernsehen vorbei ist, wird auf das neue Jahr angestoßen. Die russisch-orthodoxe
Kirche richtet sich anders als die westlichen Kirchen nicht nach dem Gregorianischen,
sondern nach dem Julianischen Kalender: Weihnachten wird erst in der
Nacht zum 7. Januar gefeiert, Neujahr ist erst am 13. Januar.

China
Das Neujahrsfest in China wird nach dem traditionellen Mondkalender gefeiert, das
dieses Jahr auf Mitte Februar fällt. Das ganze Land kommt für mindestens eine
Woche praktisch zum Stillstand. Millionen Chinesen reisen in ihre Heimatdörfer.
Am Vorabend des Neujahrsfestes, das auch Frühlingsfest genannt wird, werden
traditionell kleine Teigtaschen gegessen, deren Form an alte chinesische Geldstücke
erinnert und Glück und Reichtum versprechen. Den ganzen Abend gibt es
Feuerwerke.
wgv Berater Helmut Halt wünscht einen guten Rutsch in 2017

 

Was isst die Welt zu Weihnachten?Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. – Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Frankreich: Das Festmahl beginnt mit Austern und Salat, angerichtet mit Räucherlachs. „Dinde aux Marrons“, ein mit Maronen gefüllter Truthahn, folgt als Hauptspeise. Das traditionelle Dessert „Bûche de Noël“ darf in Frankreich nicht fehlen. Dabei handelt sich um einen Buttercreme-Kuchen, der einem Baumstamm ähnelt. Getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse und verschiedene Obstsorten werden dazu serviert. Italien: Am 24. Dezember besteht das Weihnachtsessen der Italiener nur aus Fisch-Gerichten. Am 25. Dezember dürfen traditionell nur Gerichte „alla terra“ (vom Boden) serviert werden, z. B. Wildschwein oder Kalbsbraten. Als Dessert gibt es „Panettone“, eine Mailänder Kuchenspezialität. Norwegen: Rippchen, gepökelte Lammrippe oder Fischgerichte (z. B. Dorsch, Kabeljau) sind typische Weihnachtsgerichte in Norwegen. Zum Nachtisch wird der Weihnachtskuchen „Julekake“ mit Rosinen serviert. Dazu gibt es einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel. Wer die Mandel findet, ist der Glückpilz unter der Familie: Der Person wird eine Heirat prophezeit. Slowakei: In der Slowakei wird traditionell saure Pilzsuppe und Karpfen mit Sauerkraut serviert. Als Dessert gibt es süßes Gebäck. Island: Die traditionelle Weihnachtsspezialität ist geräucherter Lachs oder Meerforelle mit Schweinefleisch oder gebratenem Lamm. In der Vorweihnachtszeit werden Ginger Plätzchen und das sehr beliebte „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, gebacken. Dies ist ein dünnes Fladenweißbrot, das mit kunstvollen weihnachtlichen Ornamenten verziert wird. Das Dessert besteht aus Milchreis mit einer versteckten Mandel. USA: Das us-amerikanische Weihnachts-Essen unterscheidet sich nicht so sehr vom traditionellen Thanksgiving-Dinner: Ein großer Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffelpürree und Mais. Großbritannien: Hier ist Truthahnbraten, der mit Backpflaumen, Äpfeln und Brot befüllt ist, ein absolutes Muss. Auch der traditionelle „Plumpudding“ und ein Eierpunsch gehören zum Nachtisch dazu. Mexiko: Beim weihnachtlichen Festmahl darf Salat „Ensalada de Noche Buena“ nicht fehlen. Dieser wird in den mexikanischen Nationalfarben grün, weiß und rot angerichtet: Kopfsalat, rote Beete, Äpfel, Erdnüsse, Karotten etc. Auch ein klassisch gebratener Truthahn mit scharfer mexikanischer „Mole-Sauce“, sowie „Pozole“, eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, Chili und Knoblauch wird serviert. Dazu gibt es traditionell „Ponche“, einen heißen mexikanischen Fruchtpunsch, zu trinken. Und was gibt´s bei euch zu Weihnachten? #WGV #Berater Helmut #Halt #weihnachten #weltweit #traditionell #Festmahl #Versicherung #festlich #essenWas isst die Welt zu Weihnachten? Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. – Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? WGV Berater Helmut Halt wünscht allen schöne Festtage – und einen guten Appetit! Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Frankreich: Das Festmahl beginnt mit Austern und Salat, angerichtet mit Räucherlachs. „Dinde aux Marrons“, ein mit Maronen gefüllter Truthahn, folgt als Hauptspeise. Das traditionelle Dessert „Bûche de Noël“ darf in Frankreich nicht fehlen. Dabei handelt sich um einen Buttercreme-Kuchen, der einem Baumstamm ähnelt. Getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse und verschiedene Obstsorten werden dazu serviert. Italien: Am 24. Dezember besteht das Weihnachtsessen der Italiener nur aus Fisch-Gerichten. Am 25. Dezember dürfen traditionell nur Gerichte „alla terra“ (vom Boden) serviert werden, z. B. Wildschwein oder Kalbsbraten. Als Dessert gibt es „Panettone“, eine Mailänder Kuchenspezialität. Norwegen: Rippchen, gepökelte Lammrippe oder Fischgerichte (z. B. Dorsch, Kabeljau) sind typische Weihnachtsgerichte in Norwegen. Zum Nachtisch wird der Weihnachtskuchen „Julekake“ mit Rosinen serviert. Dazu gibt es einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel. Wer die Mandel findet, ist der Glückpilz unter der Familie: Der Person wird eine Heirat prophezeit. Slowakei: In der Slowakei wird traditionell saure Pilzsuppe und Karpfen mit Sauerkraut serviert. Als Dessert gibt es süßes Gebäck. Island: Die traditionelle Weihnachtsspezialität ist geräucherter Lachs oder Meerforelle mit Schweinefleisch oder gebratenem Lamm. In der Vorweihnachtszeit werden Ginger Plätzchen und das sehr beliebte „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, gebacken. Dies ist ein dünnes Fladenweißbrot, das mit kunstvollen weihnachtlichen Ornamenten verziert wird. Das Dessert besteht aus Milchreis mit einer versteckten Mandel. USA: Das us-amerikanische Weihnachts-Essen unterscheidet sich nicht so sehr vom traditionellen Thanksgiving-Dinner: Ein großer Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffelpürree und Mais. Großbritannien: Hier ist Truthahnbraten, der mit Backpflaumen, Äpfeln und Brot befüllt ist, ein absolutes Muss. Auch der traditionelle „Plumpudding“ und ein Eierpunsch gehören zum Nachtisch dazu. Mexiko: Beim weihnachtlichen Festmahl darf Salat „Ensalada de Noche Buena“ nicht fehlen. Dieser wird in den mexikanischen Nationalfarben grün, weiß und rot angerichtet: Kopfsalat, rote Beete, Äpfel, Erdnüsse, Karotten etc. Auch ein klassisch gebratener Truthahn mit scharfer mexikanischer „Mole-Sauce“, sowie „Pozole“, eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, Chili und Knoblauch wird serviert. Dazu gibt es traditionell „Ponche“, einen heißen mexikanischen Fruchtpunsch, zu trinken. Und was gibt´s bei euch zu Weihnachten? wgv Berater Helmut Halt wünscht schöne Festtage und einen guten Appetit

Bei rot über die Ampel kann teuer werden

Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit sollte der Autoversicherungsvertrag enthalten

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Autounfall

Im Straßenverkehr reicht eine Sekunde der Unachtsamkeit und schon hat man dem Vordermann einen kleinen Stups gegeben, hängt mit dem Auto im Straßengraben oder übersieht das warnende Rot der Ampel und verursacht einen Unfall. Da Versicherungen, insbesondere im Rahmen der Vollkaskopolice, nur äußerst ungern zahlen, prüfen sie jeden dieser Vorfälle. Sollte sich dabei herausstellen, dass der Kunde grob fahrlässig gehandelt hat, droht Ärger bis hin zum Gerichtsverfahren. Um diesen Rattenschwanz an Problemen zu umgehen, bietet sich ein Vertrag mit „Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit“ an.

Einst: das Alles-oder-Nichts-Prinzip

Doch was bedeutet dieser Verzicht überhaupt und was bringt er? Um diese Frage zu beantworten, muss man ein wenig zurückblicken. Bis vor einigen Jahren galt bei Vollkaskoschäden das Alles-oder-Nichts-Prinzip. Konnte die Assekuranz dem Versicherten grobe Fahrlässigkeit nachweisen und stand das Gericht aufseiten des Unternehmens, gab es für den Betroffenen keinen Pfennig, weil für die Kfz-Versicherung keine Leistungspflicht mehr bestand. Diese Vorgehensweise wurde zugunsten der Kunden geändert. Inzwischen wird quotiert. Das heißt: Die Versicherung übernimmt nur einen Teil der Kosten. Der Rest geht zulasten des Kunden.

Heute: Quotierung

Wie genau diese Quotierung aussieht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Der Deutsche Verkehrsgerichtstag hat zwar einige Vorschläge unterbreitet. Letztlich kommt es aber immer auf den Einzelfall an. In den Gerichtsurteilen, bei denen bereits quotiert wurde, mussten die Assekuranzen bei einem Rot-Verstoß zum Beispiel nur 50 Prozent der Kosten tragen. Das sind immerhin 50 Prozent mehr als nach dem alten System. Trotzdem wird es für Versicherte bei grober Fahrlässigkeit relativ teuer, vor allem, wenn es sich um einen Totalschaden handelt.

Kundenfreundliche Lösung

Durch den Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit zahlt die Kfz-Versicherung immer in voller Höhe, ob der Kunde nun durch das Lesen einer SMS abgelenkt wurde oder weil er sich nach einem Schokoriegel gebückt hat. Da sich niemand davon freisprechen kann, mal kurz nicht aufzupassen, ist die Klausel ideal und äußerst kundenfreundlich. Die Vereinbarung, die inzwischen bei vielen Vollkaskopolicen zum Standard gehört – einen Überblick kann man sich mittels eines Kfz-Versicherungsvergleichs verschaffen –, ist allerdings kein Freibrief. Sich alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ans Steuer zu setzen, ist nicht grob fahrlässig, sondern schlichtweg dumm. Auch wenn man den Schlüssel stecken oder für jedermann zugänglich liegen lässt, greift der Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit nicht. aus Kfz-Versicherungsvergleich.de