Einbruchsaison

In Deutschland wird immer häufiger eingebrochen:
151.000 Einbrüche gab es allein im vergangenen Jahr – rund 40% mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um die eigenen vier Wände effektiv abzusichern.

Lieblingstechnik: aufhebeln
Bei Einfamilienhäusern steigen die Diebe in vier von zehn Fällen über Fenster oder Fenstertüren ein, denn die am häufigsten verwendete Technik ist das Aufhebeln. In 40% der Fälle scheitern Einbrecher an vorhandenen Sicherungen. Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich also – und zwar, bevor es zu spät ist. Mit dem Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster machen Immobilienbesitzer in Sachen Sicherheit alles richtig. Auch das Nachrüsten von älteren Fenstern und Türen ist immer möglich. Ein innen angebrachtes Querriegelschloss schiebt Einbrechern im buchstäblichen Sinne einen Riegel vor. Für Fenster sind abschließbare Griffe und einbruchsichere Beschläge sinnvoll. Wichtig dabei ist, dass alle Sicherheitselemente bei der Montage aufeinander abgestimmt werden. Weitere effektive Maßnahmen sind Weitwinkel-Spione, Außenbeleuchtung und Türsprechanlagen, eventuell mit integrierter Videokamera. Wer neu baut, umbaut oder renoviert, sollte also die technischen Sicherungsmaßnahmen auf keinen Fall außer Acht lassen. Natürlich gibt es auch bei Einbruchsicherungen große Qualitätsunterschiede. Wer vergleichen möchte, wird bei Stiftung Warentest fündig: Hier werden regelmäßig Alarmanlagen, Tür- und Fenstersicherungen, Tresore usw. getestet.

Fehlalarm und Einstiegshilfe
Eine Alarmanlage bietet zusätzlichen Schutz und wirkt abschreckend – jedoch nur, wenn sie richtig funktioniert. Mehrmaliger Falschalarm führt zu einem Gewöhnungseffekt und könnte bewirken, dass im Ernstfall niemand reagiert. Greifbare Gartenmöbel und Leitern sind Hauptgewinne für Einbrecher. Derartige Aufstiegshilfen gehören gut verstaut und verschlossen – genauso wie Wertgegenstände im Haus: Offen herumliegende Wertsachen sind ein gefundenes Fressen. Am sichersten ist es, Wertgegenstände in einem Schließfach im Geldinstitut oder zu Hause in einem versteckten und fest verankerten Tresor aufzubewahren. Noch mehr Info zum Schutz gegen Einbrecher und hilfreiche Sicherheitstipps finden sie auf http://www.k-einbruch.de .

Gute Karten mit der Hausrat
Sollte es trotz allem zu einem Einbruch kommen, haben Opfer gute Karten, wenn sie hausratversichert sind. Eine Hausratversicherung bietet umfassenden Schutz für kleines Geld und springt nicht nur bei Einbruch, sondern auch nach einem Brand oder Wasserschaden ein. Mehr Infos zur wgv Hausratversicherung.

Bei Fragen zur Hausratversicherung rufen Sie einfach wgv Berater Helmut Halt an: 0711 317667

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Ein Herz für Tiere

Hasso und Bello sind out. Waldi übrigens auch. Ben oder Benny, Sam oder Sammy – das sind die aktuellen Trend-Namen für den geliebten Wau Wau.

Dem nachgegangen ist  eine Studentin der Uni Mainz im Rahmen ihrer Magisterarbeit. Sind ja auch niedliche Namen. Aber wir fragen uns: Was hat ein Hund mit Alkohol gemein? Vielerorts gehen Herrchen mit ihren haarigen Jim Beam’s, Asti’s oder Brandy’s Gassi. Wir finden: die Namenssuche ist eine Sache. Was aber, wenn der kleine Lumpi wirkliche Flausen im Kopf hat? In unserem Blog geht es diesmal um die Tierhalterhaftpflicht. Wir zeigen Ihnen, wann sie Sinn macht. Und welche Schäden Sie damit absichern.

Zu allererst ist Tier nicht gleich Tier. Logisch. So gelten Hamster, Meerschweinchen, Katzen, Hasen und auch die Wellensittiche als „zahm“ bzw. „gezähmte Kleintiere“ im Fachjargon. Das heißt: Schäden, die Ihr kleines Wollknäuel oder der gefiederte Mitbewohner verursachen, sind über Ihre eigene Privathaftpflicht abgesichert – wie etwa eine zerstörte Louis Vuitton Handtasche Ihrer betuchten Tante, die Ihr Kater mit dem Kratzbaum verwechselt hat. Auch Bienen sind mitversichert. Die würden wir an Ihrer Stelle aber dennoch nicht frei rumfliegen lassen. Was aber, wenn Sie das Kätzchen Ihrer Freundin zur Pflege zu Hause haben während diese im Urlaub ist? Stellen Sie sich vor: Sie gehen zum Briefkasten. Dabei huscht die Katze aus der Wohnung und direkt ins nächstgelegene Haus. Ganz aufgeregt zerkratzt sie die teure Designercouch. Keine Panik! Auch hier greift Ihre private Haftpflichtversicherung.Klar: für Ihren kleinen Welpen Sammy, falls er Schäden in Ihrer Mietwohnung verursacht.

Oder Streuner Ben, der abhaut und einen Verkehrsunfall auslöst. In Niedersachsen ist die Tierhalterhaftpflicht für Hunde deshalb übrigens seit Juli 2011 bereits Pflicht. Eine etwaige Police für Kampfhunde wie Mastino Napoletano oder Pit Bull Terrier gibt es bei der wgv allerdings nicht. Dafür aber Reit- oder Zugtiere, also Pferde, Ponys, Mulis und auch Esel. Die Tierhalterhaftpflicht ist gerade für Reitpferde wichtig, die viel außerhalb der Koppel laufen. Es könnte sich erschrecken, bocken, einen Unfall auslösen oder aber einen Passanten verletzen. Auch Schäden am Reitstall, wo Ihr Tier untergebracht ist und versorgt wird, sind in der wgv Tierhalterhaftpflicht inklusive.

Alle Sach- und Personenschäden sind mit der wgv Tierhalterhaftpflicht übrigens bis 50 Millionen Euro versichert.

Und wenn Ihr Vierbeiner Nachwuchs erwartet? Kein Problem! Welpen und Fohlen versichern wir beim Muttertier 12 Monate lang umsonst mit.

Schon gewusst? Auch im Ausland gilt der Versicherungsschutz – in der EU, der Schweiz, Norwegen, Island und  Liechtenstein sogar unbegrenzt, in sonstigen Ländern bis zu zwei Jahren.

Wie? Ihr Hund ist noch nicht versichert?

Besuchen Sie wgv-versicherungen.de oder rufen Sie uns an: wgv Telefon 0711 317667. Wir freuen uns auf Sie!

PS. Laut der oben genannten Studie aus Mainz sind wir Deutschen in punkto Hundewahl wieder beim Klassiker gelandet. Favorit ist aktuell der Retro-Dackel. Wer es gar nicht gern haarig mag, kann sich diesen ja als Wackelversion hinten ins Auto stellen.

Tierhalterhaftpflichtversicherung –  Weltweit und umfassend

Auch im Urlaub ist Ihr vierbeiniger Liebling natürlich voll abgesichert.

Inklusive Welpen/Fohlen

Bekommt Ihr vierbeiniger Freund Nachwuchs, ist dieser ab Geburt über Ihren Vertrag mitversichert.

Zusätzlicher Nachlass

Wer mehrere Hunde oder Pferde versichert, kann auch gleich mehrfach sparen.

Optimale Konditionen

Profitieren Sie von günstigen Konditionen und zusätzlichen Sparmöglichkeiten wie dem Mehrvertragsbonus.

Unsere Beiträge:

je Hund: ab €64,80, ab 2 Hunde 15% Nachlass

je Pferd: €125,40,40, ab 2 Pferde 25% Nachlass

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Noch Fragen? Einfach wgv Berater Helmut Halt anrufen: 0711 317667

 

Die Hausratversicherung ist eine Sachversicherung. Sie bietet für das Inventar, also für Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes (Hausrat) Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Außerdem sind neben den reinen Sachschäden auch dabei entstehende Kosten wie zum Beispiel Aufräumungskosten, Schutzkosten und Hotelkosten versichert. Zusätzlich sind weitere Einschlüsse möglich, wie zum Beispiel der Diebstahl von Fahrrädern oder die Abdeckung von Elementarschäden (wobei mögliche Selbstbehalte zu beachten sind) und Überspannungsschäden. Die Vorschriften über die Sachversicherung im Versicherungsvertragsgesetz (§§ 88 ff VVG) finden deshalb grundsätzlich Anwendung. Üblich ist die Versicherung des Hausrats zum Wiederbeschaffungswert, d. h. der Versicherer ersetzt die Kosten, die entstehen, um Sachen der gleichen Art und Güte in neuwertigem Zustand wieder zu beschaffen. Bezüglich ihrer Grundelemente ist die Hausratversicherung eine verbundene Sachversicherung. Dies bedeutet, dass die einzelnen versicherten Gefahren nur in Kombination abgeschlossen werden können und auch nur der gesamte Vertrag gekündigt werden kann. Die Hausratversicherung schützt das zumindest überwiegend privat genutzte bewegliche Eigentum des Versicherungsnehmers gegen die oben aufgeführten Gefahren, die eine Zerstörung, Beschädigung oder Abhandenkommen zur Folge haben. Anschaulich gesprochen sind nahezu alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmers über die Hausratversicherung versichert. Dazu gehören beispielsweise Möbel, Haushaltselektronik, Kleidung und auch Nahrungsmittel und Fahrräder. Streng genommen nicht zum Hausrat gehörend, aber durch die Versicherungsbedingungen grundsätzlich einbezogen sind auch beruflich genutzte Gegenstände wie PC, Aktendeckel und Diktiergerät, nicht jedoch Handelsware und Musterkollektionen. Nicht einbezogen sind beruflich genutzte Gegenstände, die sich in einem Arbeitszimmer befinden, das einen eigenen Eingang hat und nicht über den Wohnungszugang erreichbar ist. Entsprechende Ausschlüsse sind immer dann begründet, wenn die Gegenstände einer anderen Versicherungsgruppe zuzuordnen sind bzw. wenn bereits Deckung über einen anderen Versicherungsvertrag besteht. Als Versicherungsort gilt die im Versicherungsschein (Police) bezeichnete Wohnung des Kunden. Darunter fallen neben der eigentlichen Wohnung auch Terrassen, Balkone und Loggien. Versicherungsort sind auch gemeinschaftlich genutzte Räume in einem Mehrfamilienhaus, zum Beispiel Stellflächen für Fahrräder im Hausflur oder Waschkeller. Meist ist auch Hausrat, der in Nebengebäuden auf dem gleichen Grundstück lagert, mitversichert. Garagen, die sich in unmittelbarer Nähe zum Versicherungsort befinden, stehen der Wohnung gleich. Als unmittelbar gilt nach herrschender Meinung eine Entfernung, aus der eine regelmäßige Überwachung der Garage noch möglich ist. Dies kann im Einzelfall zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen führen: Eine etwa 200 Meter von einer Wohnung entfernt liegende Garage in einer großen Wohnanlage kann noch unter den Nähebegriff gefasst werden, eine Garage in 100 Metern Entfernung, die durch eine Straße und einen Gewerbebetrieb von der Wohnung getrennt wird, ist nicht mehr als nah einzustufen. Versichert ist nicht nur der Hausrat des Versicherungsnehmers, sondern auch der von allen mit diesem in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen wie zum Beispiel Ehegatten oder Kinder, nicht jedoch Mieter und Untermieter. Im Rahmen der Außenversicherung ist teilweise der in der Police genannte Versicherungsort erweitert und damit persönlicher Hausrat, der sich beispielsweise vorübergehend (nicht dauerhaft) in einer Ferienwohnung befindet – im Rahmen des jeweiligen Versicherungsvertrages – mitversichert werden. Die Außenversicherung gilt weltweit und für einen Zeitraum von meistens drei Monaten. Es ist aber zu beachten, dass bei einer Reise, die von vorneherein für vier Monate geplant ist, auch in den ersten drei Monaten kein Versicherungsschutz besteht. Sofern Kinder des Versicherungsnehmers im Rahmen ihrer Ausbildung/Studium/Wehr- oder Zivildienstes eine eigene Wohnung beziehen, gelten Sachen dort bis zum Ende der Ausbildung mitversichert. Sollte allerdings ein eigener Hausstand gegründet werden und keine Absicht mehr zur späteren Rückkehr in die elterliche Wohnung bestehen, entfällt der Versicherungsschutz. Zudem sind hier die allgemeinen Entschädigungsgrenzen der Außenversicherung zu beachten. Bei Umzügen erweitert sich der Versicherungsschutz vorübergehend sowohl auf die alte als auch die neue Wohnung des Versicherungsnehmers, meist für drei Monate ab Umzugsbeginn. Der Umzug ist anzeigepflichtig. Auch Schäden auf Transportwegen gelten dann als mitversichert, sofern sie durch eine der versicherten Gefahren verursacht wurden. Bei den meisten Gesellschaften sind aber nur Umzüge innerhalb Deutschlands mitversichert, bei Umzügen ins Ausland endet der Versicherungsschutz dann an der Landesgrenze. Bei Umzügen ist unerheblich, wo der Versicherungsnehmer gemeldet ist, es kommt darauf an, wo er seinen Lebensmittelpunkt hat. Daher kann der Versicherungsschutz auch auf eine neue Wohnung übergehen, wenn der Versicherungsnehmer aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt zieht, allerdings nur wenige Gegenstände zur Körperhygiene etc. mitnimmt. Sofern die alte Wohnung weiterhin im Eigentum des Versicherungsnehmers bleibt, entfällt für diese dann drei Monate nach Umzugsbeginn der Versicherungsschutz. Ähnliche Regelungen gelten für die Trennung von Ehegatten. Der genaue Umfang dieser Regelung unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Besondere Entschädigungsgrenzen gelten in der Hausratversicherung für die sogenannten Wertsachen. Darunter fallen unter anderem Bargeld, Sparbücher, Schmucksachen, Briefmarken, Pelze, Gemälde, Antiquitäten (Gegenstände mit einem Alter von mehr als 100 Jahren mit der Ausnahme von Möbelstücken) sowie Sachen aus Gold und Silber. Für diese Gegenstände ist zunächst eine generelle Entschädigungsgrenze von meist 20 % vorgesehen, die aber je nach Versicherungsunternehmen unterschiedlich ist und auch erweitert werden kann. Zudem gibt es für einzelne Kategorien von Wertgegenständen besondere Entschädigungsgrenzen, wenn sich diese nicht in Wertschutzschränken befinden. Bei vielen Unternehmen beträgt die Grenze für Bargeld dann beispielsweise 1000 Euro. Die Prämie der Hausratversicherung bemisst sich nach der Höhe der Versicherungssumme, den individuellen Einschlüssen und der Lage der versicherten Räume (Einbruchdiebstahl/Sturm/Überschwemmungs-Tarifzone). Die Versicherungssumme wird von vielen Versicherern durch eine Faustformel über die Wohnfläche errechnet („Quadratmetermodell“). Diese Wohnfläche ist jedoch von der Wohnfläche eines Mietvertrages zu unterscheiden. Bei der versicherungstechnischen Wohnfläche werden zum Beispiel Balkone und Terrassen nicht berücksichtigt. Eine Alternative zum Quadratmetermodell ist die Festlegung der Versicherungssumme durch ein „Versicherungssummenmodell“. Wichtig ist wie in allen Versicherungssparten die korrekte Festlegung der Versicherungssumme. Sollte der tatsächliche Wert des Hausrates höher sein als die vereinbarte Versicherungssumme, kommt es zu einer Unterversicherung, die sich im Schadensfall nachteilig auswirkt. Das bedeutet, dass zum Beispiel bei einem Hausrat im Wert von 80.000 Euro und einer Versicherungsdeckung von 50.000 Euro die Versicherung immer nur 5/8 vom Schaden, max. 50.000 Euro (Entschädigung = Schaden x Versicherungssumme/Versicherungswert) bezahlt. Nahezu alle Versicherer sind bereit, auf diese sogenannte „Einrede der Unterversicherung“ im Schadensfall generell zu verzichten, wenn der Kunde bereit ist, eine festgesetzte Versicherungssumme pro Quadratmeter Wohnfläche – meist 650 Euro/m² Wohnfläche – abzuschließen (Unterversicherungsverzicht) einige Anbieter bieten sogar generell ohne besondere Voraussetzungen den Verzicht auf den Einwand der Unterversicherung an. Diese garantiert dem Kunden den tatsächlichen Ersatz bis zur Höhe der Versicherungssumme + einer eventuellen Vorsorge in der Regel von 10 % der Versicherungssumme, kann jedoch bei sehr großen Wohnungen auch schnell zu einer ebenfalls nicht erwünschten Überversicherung führen. aus WIKIPEDIA

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Die wgv ist Top Anbieter bei Hausratversicherungen! Focus Money, Ausgabe 42/2017

Was isst die Welt zu Weihnachten?Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. – Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Frankreich: Das Festmahl beginnt mit Austern und Salat, angerichtet mit Räucherlachs. „Dinde aux Marrons“, ein mit Maronen gefüllter Truthahn, folgt als Hauptspeise. Das traditionelle Dessert „Bûche de Noël“ darf in Frankreich nicht fehlen. Dabei handelt sich um einen Buttercreme-Kuchen, der einem Baumstamm ähnelt. Getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse und verschiedene Obstsorten werden dazu serviert. Italien: Am 24. Dezember besteht das Weihnachtsessen der Italiener nur aus Fisch-Gerichten. Am 25. Dezember dürfen traditionell nur Gerichte „alla terra“ (vom Boden) serviert werden, z. B. Wildschwein oder Kalbsbraten. Als Dessert gibt es „Panettone“, eine Mailänder Kuchenspezialität. Norwegen: Rippchen, gepökelte Lammrippe oder Fischgerichte (z. B. Dorsch, Kabeljau) sind typische Weihnachtsgerichte in Norwegen. Zum Nachtisch wird der Weihnachtskuchen „Julekake“ mit Rosinen serviert. Dazu gibt es einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel. Wer die Mandel findet, ist der Glückpilz unter der Familie: Der Person wird eine Heirat prophezeit. Slowakei: In der Slowakei wird traditionell saure Pilzsuppe und Karpfen mit Sauerkraut serviert. Als Dessert gibt es süßes Gebäck. Island: Die traditionelle Weihnachtsspezialität ist geräucherter Lachs oder Meerforelle mit Schweinefleisch oder gebratenem Lamm. In der Vorweihnachtszeit werden Ginger Plätzchen und das sehr beliebte „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, gebacken. Dies ist ein dünnes Fladenweißbrot, das mit kunstvollen weihnachtlichen Ornamenten verziert wird. Das Dessert besteht aus Milchreis mit einer versteckten Mandel. USA: Das us-amerikanische Weihnachts-Essen unterscheidet sich nicht so sehr vom traditionellen Thanksgiving-Dinner: Ein großer Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffelpürree und Mais. Großbritannien: Hier ist Truthahnbraten, der mit Backpflaumen, Äpfeln und Brot befüllt ist, ein absolutes Muss. Auch der traditionelle „Plumpudding“ und ein Eierpunsch gehören zum Nachtisch dazu. Mexiko: Beim weihnachtlichen Festmahl darf Salat „Ensalada de Noche Buena“ nicht fehlen. Dieser wird in den mexikanischen Nationalfarben grün, weiß und rot angerichtet: Kopfsalat, rote Beete, Äpfel, Erdnüsse, Karotten etc. Auch ein klassisch gebratener Truthahn mit scharfer mexikanischer „Mole-Sauce“, sowie „Pozole“, eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, Chili und Knoblauch wird serviert. Dazu gibt es traditionell „Ponche“, einen heißen mexikanischen Fruchtpunsch, zu trinken. Und was gibt´s bei euch zu Weihnachten? #WGV #Berater Helmut #Halt #weihnachten #weltweit #traditionell #Festmahl #Versicherung #festlich #essenWas isst die Welt zu Weihnachten? Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. – Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? WGV Berater Helmut Halt wünscht allen schöne Festtage – und einen guten Appetit! Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette, Enten- oder Gänsebraten – die Klassiker der deutschen Weihnachtsküche sind in jedem Haushalt bestens bekannt. Aber was kommt eigentlich bei anderen Ländern während der Weihnachtsfeiertage auf den Tisch? Sitten und Bräuche sind ohne Frage weltweit unterschiedlich und das Weihnachtsessen ist da keine Ausnahme. Werft selbst einen Blick auf die weltweiten traditionellen Gerichte an Weihnachten: Frankreich: Das Festmahl beginnt mit Austern und Salat, angerichtet mit Räucherlachs. „Dinde aux Marrons“, ein mit Maronen gefüllter Truthahn, folgt als Hauptspeise. Das traditionelle Dessert „Bûche de Noël“ darf in Frankreich nicht fehlen. Dabei handelt sich um einen Buttercreme-Kuchen, der einem Baumstamm ähnelt. Getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse und verschiedene Obstsorten werden dazu serviert. Italien: Am 24. Dezember besteht das Weihnachtsessen der Italiener nur aus Fisch-Gerichten. Am 25. Dezember dürfen traditionell nur Gerichte „alla terra“ (vom Boden) serviert werden, z. B. Wildschwein oder Kalbsbraten. Als Dessert gibt es „Panettone“, eine Mailänder Kuchenspezialität. Norwegen: Rippchen, gepökelte Lammrippe oder Fischgerichte (z. B. Dorsch, Kabeljau) sind typische Weihnachtsgerichte in Norwegen. Zum Nachtisch wird der Weihnachtskuchen „Julekake“ mit Rosinen serviert. Dazu gibt es einen Haferbrei mit einer versteckten Mandel. Wer die Mandel findet, ist der Glückpilz unter der Familie: Der Person wird eine Heirat prophezeit. Slowakei: In der Slowakei wird traditionell saure Pilzsuppe und Karpfen mit Sauerkraut serviert. Als Dessert gibt es süßes Gebäck. Island: Die traditionelle Weihnachtsspezialität ist geräucherter Lachs oder Meerforelle mit Schweinefleisch oder gebratenem Lamm. In der Vorweihnachtszeit werden Ginger Plätzchen und das sehr beliebte „Laufabrauð“, auch Schneeflockenbrot genannt, gebacken. Dies ist ein dünnes Fladenweißbrot, das mit kunstvollen weihnachtlichen Ornamenten verziert wird. Das Dessert besteht aus Milchreis mit einer versteckten Mandel. USA: Das us-amerikanische Weihnachts-Essen unterscheidet sich nicht so sehr vom traditionellen Thanksgiving-Dinner: Ein großer Truthahn mit Beilagen wie Süßkartoffelpürree und Mais. Großbritannien: Hier ist Truthahnbraten, der mit Backpflaumen, Äpfeln und Brot befüllt ist, ein absolutes Muss. Auch der traditionelle „Plumpudding“ und ein Eierpunsch gehören zum Nachtisch dazu. Mexiko: Beim weihnachtlichen Festmahl darf Salat „Ensalada de Noche Buena“ nicht fehlen. Dieser wird in den mexikanischen Nationalfarben grün, weiß und rot angerichtet: Kopfsalat, rote Beete, Äpfel, Erdnüsse, Karotten etc. Auch ein klassisch gebratener Truthahn mit scharfer mexikanischer „Mole-Sauce“, sowie „Pozole“, eine Maismehl-Suppe mit Schweine- oder Hühnchenfleisch, Chili und Knoblauch wird serviert. Dazu gibt es traditionell „Ponche“, einen heißen mexikanischen Fruchtpunsch, zu trinken. Und was gibt´s bei euch zu Weihnachten? wgv Berater Helmut Halt wünscht schöne Festtage und einen guten Appetit

Geschichte der Versicherung

Versicherung (Kollektiv)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Mit Versicherung (veraltet Assekuranz) wird das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme (Versicherungsprinzip oder Äquivalenzprinzip) bezeichnet: Viele zahlen einen Geldbetrag (= Versicherungsbeitrag) in die Kapitalsammelstelle Versicherer ein, um beim Eintreten eines entsprechenden Schadens, dem Versicherungsfall, aus dieser Kapitalsammelstelle einen Schadenausgleich zu erhalten. Da der Versicherungsfall nur bei wenigen Versicherten eintreten wird, reicht das Vermögen der Kapitalsammelstelle bei bezahlbarem Beitrag aus. Voraussetzung ist, dass der Umfang der Schäden statistisch abschätzbar ist und demnach mit versicherungsmathematischen Methoden der von jedem Mitglied des Kollektivs benötigte Beitrag bestimmbar ist.

Grundprinzip der Versicherung

Rechtliche Beschreibung

Eine gesetzliche Definition der Versicherung besteht nicht. Im Richterrecht haben sich folgende Kriterien für das Versicherungsgeschäft im Sinne von § 1 Abs. 1 VAG herausgebildet:

  • Entgeltlichkeit der Übernahme der Verpflichtung
  • Planmäßiges Betreiben des Geschäftes durch absichtlichen Aufbau des Risikoausgleichskollektivs
  • Selbständiges Geschäft, also keine unselbständige Nebenabrede eines anderen Geschäfts
  • Rechtsanspruch auf die Leistung bei Eintreten des Versicherungsfalls
  • Ungewissheit der Leistung (Risikoübernahme)
  • Systematische Übernahme einer Vielzahl gleichartiger Gefahren (möglichst homogenes Risikoausgleichskollektiv)

Während die ersten vier objektive Kriterien sind, sind die beiden letzteren subjektiv. Bei Großrisiken mag es nur sehr wenige Risiken geben, bei denen die Gefahr gleichartig ist. Dennoch liegt eine Versicherung vor, wenn diese auch mit relativ wenig gleichartigen anderen Risiken in einem damit relativ wenig homogenen Kollektiv zusammengefasst werden. In einigen Fällen mag die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr hoch sein (z. B. bei der Brillenverlustversicherung) und damit die Leistung relativ wenig ungewiss, ohne dass dies die Eigenschaft „Versicherung“ ausschließt.

Wirtschaftswissenschaftliche Beschreibung

Alfred Manes (in Encyclopedia of the Social Sciences, Vol. 8, 1935, Seite 95) definiert Versicherung als Beseitigung des Risikos eines Einzelnen durch Beiträge von Vielen („The essence of insurance lies in the elimination of the uncertain risk of loss for the individual through the combination of a large number similarily exposed individuals who each contribute to a common fund of premiums sufficient to make good the loss caused any one individual.“). Karl Hax definiert Versicherung als „die planmäßige Deckung eines im einzelnen ungewissen, im ganzen aber schätzbaren Geldbedarfs auf der Grundlage eines zwischenwirtschaftlichen Risikoausgleichs“. Versicherungsbegriff nach Farny: Versicherung ist die Deckung, eines im Einzelnen ungewissen, insgesamt schätzbaren Geldbedarfs, auf der Grundlage eines Risikoausgleiches im Kollektiv und in der Zeit.

Mathematische Beschreibung

Der Versicherung liegt der Mechanismus der gemeinsamen Tragung von Risiken in einem Kollektiv (Pool, Portefeuille) zu Grunde. Der Vorteil dieser gemeinsamen Tragung beruht auf einer mathematisch durch das Gesetz der großen Zahlen beschriebenen Gesetzmäßigkeit, nach der bei steigender Anzahl von gleichartigen Ereignissen sich der tatsächliche Ausgang dem erwarteten Ausgang (also dem mittleren Wert aller möglichen Ausgänge) anpasst. Die Streuung (Variabilität) der Ausgänge um den mittleren Wert nimmt mit steigender Kollektivgröße gesetzmäßig, mathematisch beschrieben durch den Zentralen Grenzwertsatz, ab. Im Idealfall des Zentralen Grenzwertsatzes fällt die Standardabweichung bei einer steigenden Anzahl von Risiken von n wie 1 / n {\displaystyle 1/{\sqrt {n}}} 1/{{\sqrt  {n}}}. Demnach verringert sich das Risiko der Schwankung des Ausgangs umso mehr, je größer das Kollektiv ist. Dieser risikomindernde Effekt einer gemeinsamen Tragung von Risiken in einem Kollektiv wird als Risikoausgleich im Kollektiv bezeichnet. Im Ergebnis wird dadurch das Risiko des Versagens des Risikoausgleichs, also dass das Kollektiv nicht genügend Geld hat, alle Schäden zu bezahlen, mit steigender Kollektivgröße gesetzmäßig immer kleiner. Ein großes Kollektiv braucht letztlich proportional weniger Kapital als Vorsorge für ein solches Versagen, als ein kleines Kollektiv oder gar ein Individuum für sein eigenes Risiko. Geringeres Kapital bedeutet aber vor allem geringere Finanzierungskosten und damit bewirkt der Risikoausgleich im Kollektiv, dass Risiken für alle Beteiligten günstiger abgesichert werden können, als dies individuell möglich wäre.

Beispiel

Ein Haus hat einen Wert von beispielsweise 100.000 €. Nehmen wir an, die Wahrscheinlichkeit, dass es abbrennt, sei 0,1 % in jedem Jahr. Um sich selbst gegen den Verlust des Hauses zu schützen, müsste der Hausbesitzer ständig 100.000 € als Reserve verfügbar haben. Dieses ständige Bereithalten von Geld bewirkt Finanzierungskosten von beispielsweise 1 %, also 1.000 € pro Jahr. Damit kostet die individuelle Absicherung des Hauses gegen Brand jedes Jahr 1.000 €, selbst wenn das Haus nicht abbrennt (zusätzlich kommt noch der durchschnittliche Verlust aus Bränden in Höhe von 100 € pro Jahr hinzu). Tun sich hingegen 100.000 Hausbesitzer zusammen und sichern sich gemeinsam ab, treten im Kollektiv fast mit Sicherheit Brände auf, durchschnittlich 100 pro Jahr mit Gesamtkosten von 10.000.000 €. Dies kostet aber, verteilt auf alle 100.000 Hausbesitzer, den einzelnen nur die 100 € durchschnittliche Brandkosten. Um gegen zufällig viele Brände gewappnet zu sein, muss das Kollektiv zwar noch zusätzlich Kapital bereitstellen, doch beträgt dies bei ausreichender Sicherheit zum Beispiel nur 10.000.000 €. Selbst wenn man für dieses Kapital besonders hohe Finanzierungskosten unterstellt, beispielsweise 20 %, entfallen auf den Einzelnen nur Finanzierungskosten von 20 €. Damit würde die Absicherung im Kollektiv jeden Einzelnen nur 120 € kosten, statt (langjährig durchschnittlich) 1.100 € bei individueller Absicherung. Je größer das Kollektiv ist, desto weniger Kapital wird zur Absicherung benötigt und desto mehr nähert sich der Preis der Versicherung dem reinen Erwartungswert des Schadens von 100 € an.

Damit ergibt sich auch direkt die Kalkulation des Preises für den Versicherungsschutz (Versicherungsbeitrag), der erforderlich ist: Er besteht pro Haus aus dem Erwartungswert von 100 € zuzüglich einem Sicherheitszuschlag von 20 €, der die Finanzierungskosten für das Kapital des Kollektivs darstellt und damit letztlich den erwarteten Gewinn. Durch Versicherungsnahme überträgt der Hausbesitzer eine Unsicherheit im Wert von 1.100 € für ein Entgelt von 120 € auf das Versicherungskollektiv. Dieser extreme Wertunterschied erlaubt es, dass selbst wenn die Organisation des Kollektivs noch zusätzlich Kosten verursacht und auch noch ein angemessener Gewinnzuschlag erhoben wird, dennoch durch die Versicherung ein hoher Nutzen für das einzelne Wirtschaftssubjekt bewirkt wird.

Organisation der Versicherung

Wirtschaftliche Funktion der Versicherung

Diese wesentliche Verbilligung der Absicherung gegen Risiken durch Versicherung machte überhaupt erst den für die moderne Wirtschaft wesentlichen Aufbau wertvoller Industrieanlagen und auch den Aufbau privater Werte möglich, deren große Zahl wiederum erst eine effektive Absicherung im Kollektiv ermöglicht. Damit ist die Entwicklung der modernen Industriestaaten untrennbar mit der Entwicklung des Versicherungswesens verbunden.

Versicherer als Organisator des Risikoausgleichskollektivs

Grundsätzlich lässt sich dieser Effekt stets auch durch ein gemeinschaftlich organisiertes Risikoausgleichskollektiv erzielen. Doch sind solche in der Praxis im Hinblick auf die benötigte Zahl von Risiken meist nicht auf rein gemeinschaftlicher Basis ohne zentrale Koordination organisierbar. Daher treten in einer Marktwirtschaft Unternehmer (als Versicherer bezeichnet) auf, die solche Kollektive organisieren und sie damit als Dienstleister der Wirtschaft verfügbar machen.

Sie selbst machen sich den Risikoausgleichseffekt zu Nutze, um die systematische Übernahme von Risiken mit einem im Hinblick auf die Gewinnmöglichkeiten akzeptablen unternehmerischen Risiko durchzuführen.

Die wesentlichen Merkmale eines solchen privatwirtschaftlich organisierten, gewinnorientierten Versicherers sind:

  • Der Versicherer erhebt von den Versicherungsnehmern einen fest vereinbarten Versicherungsbeitrag. Ggf. auftretende Schäden muss der Versicherer dann ausgleichen.
  • Der Versicherer stellt zur Absicherung höherer Schäden Eigenkapital, das demzufolge unter Risiko steht. Sind die Beiträge höher als die Schäden und übrigen Aufwendungen des Versicherers, verbleibt der Rest als Gewinn zur Entlohnung für die Stellung dieses risikobehafteten Eigenkapitals. Sind sie niedriger, muss der Versicherer den Verlust aus dem Eigenkapital decken. Soweit die Sicherheits- oder Gewinnzuschläge in den Beiträgen ein angemessenes Entgelt für das Risiko des Eigenkapitals darstellt, werden die Kapitalmärkte in dem Fall willens sein, das verlorene Eigenkapital wieder zu ersetzen und damit kann der Versicherer das Geschäft fortsetzen.

Oft werden die Gewinne aber nicht ausgeschüttet, sondern verbleiben im Versicherer, um die Eigenkapitalbasis und damit die Sicherheit des Versicherers zu erhöhen. Zugleich erhöht sich durch diese Thesaurierung von Gewinnen auch der Wert des Versicherers für den Eigentümer.

Wegen des Risikoausgleichseffekts genügen dem Versicherer schon geringe Sicherheitszuschläge in den Beiträgen und ein relativ niedriges Eigenkapital, um das Geschäft mit ausreichender Sicherheit für die Versicherungsnehmer und angemessenem Gewinn auf das Eigenkapital betreiben zu können.

Gegenseitigkeitsversicherung und Erwerbsversicherung

Damit ist Versicherung die nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip arbeitende wirtschaftliche Absicherung von Risiken gegen Beitragszahlung; sie wird entweder nach dem Assoziationsprinzip als Gegenseitigkeitsversicherung oder nach dem Spekulationsprinzip als Erwerbsversicherung betrieben. Allerdings betreiben auch die Gegenseitigkeitsversicherer heute kaum noch ein reines Risikoausgleichskollektiv (abgesehen von einigen wenigen kleineren Vereinen, meist Tierversicherungen, z. B. Kuhgilden), sondern erheben feste Beiträge nach dem Spekulationsprinzip. Grundsätzlich gehören aber die Gewinne und das Eigenkapital den Mitgliedern, also den Versicherungsnehmern.

Antike Vorformen der Gegenseitigkeitsversicherung begegnen uns in den ägyptischen, griechischen und römischen Begräbnisvereinen (collegia tenuiorum), die mittels regelmäßiger Beiträge für ein anständiges Begräbnis ihrer Mitglieder und für den Totenkult sorgten. Die bis in die Neuzeit fortwirkende Entwicklung der Gegenseitigkeitsversicherung beginnt jedoch erst im frühen Mittelalter in Nordeuropa mit der auf einem gegenseitigen Treueverhältnis beruhenden und sich zur gemeinsamen Erfüllung religiöser, politischer, wirtschaftlicher und geselliger Zwecke zusammenschließenden Gilden und Genossenschaften, die sich bevorzugt der gemeinschaftlichen Risikoübernahme und Hilfeleistung bei Tod, Brand, Viehsterben, Schiffbruch und Gefangennahme widmeten. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden auf staatliche Initiative die ersten öffentlich-rechtlichen Versicherungsanstalten, die ebenfalls nicht gewinnorientiert sind.

Sozialversicherung

Die Zweige der Sozialversicherungen können nur eingeschränkt zu den Versicherungen gezählt werden, da es sich nur um umlagefinanzierte (Umlageverfahren) staatlich organisierte Pflichtversicherungen handelt. Zudem werden in der gesetzlichen Rentenversicherung die Beiträge nicht unter den Leistungsberechtigten umgelegt, sondern von einer Generation für die andere erbracht (Generationenvertrag). Sie bildet keine Rückstellungen, sondern finanziert sich aus den laufenden Einnahmen und ist damit nicht demographiefest.

Versicherbare Risiken

Die versicherbaren Risiken sind sehr vielfältig. Voraussetzung ist allerdings, dass sie sich nach statistisch fassbaren Gesetzmäßigkeiten realisieren. Daher sind beispielsweise Risiken, die wesentlich auf dem Verhalten von Menschen beruhen, wie wirtschaftlicher Erfolg einer Unternehmung, Marktpreisrisiken oder vorsätzliches Verhalten nicht versicherbar. Die versicherbaren Risiken lassen sich aber auf wenige Risikogruppen reduzieren, die allerdings keine exakten Grenzen haben:

  • biometrische Risiken, darunter versteht man die das Leben und den Lebensunterhalt betreffenden individuellen Risiken wie Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit, Langlebigkeit und vorzeitigen Tod. Sie werden durch Lebensversicherungsprodukte abgedeckt
  • Kostenrisiken (beispielsweise Gerichtskosten, Krankheitskosten) werden beispielsweise durch die Rechtsschutzversicherung und die Krankenversicherung gedeckt
  • Schadensrisiken (beispielsweise Feuer, Unfall, Diebstahl) werden durch zahlreiche Schadensversicherungsarten gedeckt (beispielsweise Wohngebäudeversicherung, Unfallversicherung, Hausratversicherung)
  • Haftungsrisiken werden durch zahlreiche Formen der Haftpflichtversicherung gedeckt

Rechtsgrundlagen

Die Rechtsordnung trennt das Versicherungsrecht in das immer umfangreicher werdende Sozialversicherungsrecht und das Privatversicherungsrecht, das wiederum Versicherungsunternehmensrecht, Versicherungsaufsichtsrecht und Versicherungsvertragsrecht umfasst. Das Versicherungsvertragsrecht ist besonderes Schuldvertragsrecht und als solches das den Besonderheiten des Versicherungsvertrages gerecht werdende Sonderprivatrecht.

Gestaltungen von Versicherungen

Deckungsprinzipien

Für die Deckung der Anwartschaften insbesondere bei Personenversicherung haben sich zwei grundlegende Deckungsprinzipien herauskristallisiert.

Untypische Versicherungen

Eine Lotterie ist einer Versicherung in manchen Aspekten sehr ähnlich, nicht zuletzt auch deshalb, weil Versicherungen ursprünglich vielfach Wett- oder Lotteriecharakter hatten. Allerdings dient das Glücksspiel weder der finanziellen Risikovorsorge noch dem kollektiven Ansparen. Ferner soll eine Versicherung die finanziellen Folgen eines bestimmten Ereignisses absichern; dieses Ereignis ist jedoch das gewünschte Ziel bei einer Lotterie. Der Spieler will den Gewinn ja nicht verhindern sondern möglichst erringen.

Eine besondere Form der Lotterie ist die Tontine, bei der eine Gesamtheit von Anlegern einen Betrag aufbringt, der nach dem Ablauf einer vereinbarten Laufzeit verzinst an die Überlebenden der Gesamtheit ausbezahlt wird. Hier steht die Beitragszahlung nicht unter Risiko. Für die Leistung wird das biometrische Risiko zur Erhöhung der Rendite für die Überlebenden genutzt. Allerdings ist die Tontinenversicherung als Vorläufer unserer heutigen Rentenversicherungen anzusehen.

Die insbesondere in Frankreich üblichen Kapitalisierungsgeschäfte (Sparversicherungen), frz. Contrats de capitalisation sind ebenfalls keine (Lebens-)versicherungen im eigentlichen Sinn, da hier ausschließlich ein Sparvorgang vorliegt.

Versicherung im Kontext des Risikomanagements

Bevor ein Risiko richtig versichert werden kann, muss es erkannt, bewertet und der Umgang mit dem Risiko festgelegt werden. Mit diesem Prozess, welcher als Vorstufe jedem Versicherungsabschluss vorausgehen sollte, befasst sich das Risikomanagement. Risikomanagement oder Risk-Management (englisch) ist der gesamtheitliche Umgang mit Risiken. Eine generelle, einfache Definition von Risiko ist Unsicherheit. Die Komponenten eines Risikos sind:

  1. Ein Wert (Sache, Person, Prozess, System, Zustand)
  2. Die Gefahren, welchen die Werte ausgesetzt sind
  3. Die Auswirkungen, wenn sich die Gefahr am Wert verwirklicht (direkte und indirekte finanzielle und nicht-finanzielle Auswirkungen).

Weitere Dimensionen von Risiko sind Eintrittswahrscheinlichkeit und Häufigkeit. Die Versicherungswirtschaft oder der Versicherungsmarkt (als Begriff für alle, welche sich mit versicherbaren Risiken befassen) kümmert sich primär um die durch einen Versicherer versicherbaren Risiken. Nur ein Teil aller Risiken ist durch einen Versicherer versicherbar. Weitere Risiken sind in anderer Art und Weise absicherbar, wie zum Beispiel das Risiko von sinkenden Aktienkursen durch Optionen (Bsp. Put-Option). Außerdem gibt es die Versicherungswirtschaft konkurrierende oder ergänzende Techniken, wie die Verbriefung (Securitization), welche den Kapitalmarkt zur finanziellen Absicherung von Risiken anzapft. Viele Risiken sind nicht oder nur teilweise auf andere überwälzbar, wie das Risiko des Unternehmers, dass ein neu lanciertes Produkt am Markt keinen Erfolg hat; könnte man dieses Risiko voll abwälzen, hätte man auch kein Recht auf einen Gewinn. Denn der Gewinn ist der Lohn für eingegangene Risiken.

Welches die richtigen Instrumente, die richtige Methoden im Umgang mit Risiken sind, ist eine Frage, welche das Risikomanagement zu beantworten hilft. Vielfach ist die Antwort nicht ein Allheilmittel, sondern ein Mix aus verschiedenen Maßnahmen (z. B. Risikohäufigkeit reduzieren, planmäßiger Umgang mit der Situation, wenn sich Risiko verwirklicht, einen Teil der finanziellen Auswirkungen selbst tragen, einen Teil versichern). Ein kritischer Schritt im Umgang mit Risiken ist die Erkennung von Risiken, denn mit nicht erkannten Risiken kann auch nicht planmäßig umgegangen werden.

Rechtliche Ausgestaltung der Versicherung

Versicherungsschutz wird im Rahmen eines besonderen Rechtsverhältnisses, des Versicherungsverhältnisses gewährt. Der Versicherungsschutz gewährende ist der Versicherer, der Versicherungsschutz erhaltende ist der Versicherungsnehmer. Versicherungsverhältnisse können durch Vertrag, Gesetz oder seltener Gerichtsentscheidung begründet werden. Da Versicherung definitionsgemäß auf der Basis des Risikoausgleichs im Kollektiv erfolgt, sind die Versicherer bemüht, große Zahlen möglichst ähnlicher Versicherungsverhältnisse zu begründen, die sich nur durch die unvermeidliche Individualität der einzelnen Risiken unterscheiden. Daher sind die Versicherungsverhältnisse, deren Risiken in einem Kollektiv ausgeglichen werden sollen, grundsätzlich identisch ausgestaltet und unterscheiden sich nur durch das individuell abgesicherte Risiko. Hierzu gestalten die Versicherer für einen bestimmten Typ von Versicherungsverhältnissen einheitliche Bedingungen, die sogenannten Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die eine möglichst große Einheitlichkeit der auf dieser Basis begründeten Versicherungsverhältnisse bewirken. Diese Typen von möglichen Versicherungsverhältnissen, die ein Versicherer anbietet, werden von den Versicherern auch als Produkte bezeichnet. Da Versicherung ein kollektives Geschäft ist, „produziert“ der Versicherer nicht einzelne Versicherungsverhältnisse, sondern die Kollektive. Daher ist dies wirtschaftlich sein „Produkt“. Der Produktbegriff wird hier aber auch zugleich im weiteren Sinn verwendet, der sich nicht auf das einzelne Wirtschaftsgut oder die einzelne Dienstleistung bezieht, sondern sich auf das Fertigungsverfahren oder den Typ von im Massenfertigungsverfahren hergestellten Einzelprodukten bezieht. Diese Produkte waren oder sind teilweise noch Gegenstand der staatlichen Beaufsichtigung der Versicherung. In dem Fall ist das Produkt der zum Teil staatlich beaufsichtigte Versicherungstarif.

Klassifikation von Versicherungsformen

Es existieren verschiedene Möglichkeiten, um die Vielfalt der Versicherungen systematisch darzustellen. Sechs solcher Gruppierungsansätze sind nachfolgend dargestellt:

  1. Individual- und Sozialversicherung
    • Die Individualversicherung entsteht durch Abschluss eines privatrechtlichen Versicherungsvertrages
    • Die Sozialversicherung entsteht durch Gesetz auf Grund bestimmter Umstände, z. B. durch abhängige Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder andere geschützte Umstände.
  2. Personen- und Nichtpersonenversicherungen
  3. Schadens- und Summenversicherungen
    • Die Schadensversicherung deckt im Schadensfall die konkrete, meist nachzuweisende Höhe des tatsächlich angefallenen Schadens. Eine vereinbarte Versicherungssumme beschreibt bei dieser Versicherungsform lediglich die maximale Versicherungsleistung. Typische Schadensversicherungen sind die Kranken-, die Hausrat-, die Haftpflicht- und die Rückversicherung sowie die Kraftfahrtversicherung.
    • Die Summenversicherung leistet im Versicherungsfall eine vorbestimmte Versicherungssumme, ohne dass ein tatsächlicher Schaden konkretisiert werden müsste. Summenversicherungen sind fast immer Personenversicherungen, bekanntestes Beispiel ist die Lebensversicherung, daneben steht noch die Unfallversicherung. Gelegentlich gibt es auch Tierversicherungen oder (im Ausland) Kfz-Versicherungen in der Form der Summenversicherung. Die Neuwertversicherung, bei der ohne Rücksicht auf den Wert des zerstörten Objekts immer der Wiederbeschaffungswert eines neuen Objekts erstattet wird, ist ein Grenzfall zwischen Schaden- und Summenversicherung.
  4. Aktiven- und Passivenversicherungen
    Bei den Schadensversicherungen kann man folgende Einteilung vornehmen:

    • Aktivenversicherung schützen Sachwerte, die bei einem Unternehmen auf der Aktivseite stehen. Beispiele sind Gebäudeversicherung oder Kaskoversicherung.
    • Passivenversicherungen schützen die Haftung gegenüber Dritten, das heißt, es wird die Passivseite einer Bilanz geschützt, beispielsweise durch eine Produkt-, oder eine Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung.
    Beide Gruppen unterscheiden sich in der Funktionsweise. Während es bei der Aktivenversicherung das Prinzip der Unterversicherung gibt (der Schaden wird nur im Verhältnis Versicherungssumme zum Wert des beschädigten Gegenstandes ersetzt), gilt bei der Passivenversicherung das Prinzip der Erstrisikodeckung, das heißt, der Schaden wird immer in voller Höhe bis zum Erreichen der vereinbarten Deckungssumme ersetzt.
  5. Nach der Art des versicherten Risikos
    Es werden verschiedene Risikoarten unterschieden und auf dieser Basis werden entsprechende Versicherungen in Versicherungsarten, und weiter in Versicherungssparten bzw. -zweige und Versicherungszweiggruppen zusammengefasst.
  6. Lebens- und Nicht-Lebensversicherung
    • Die Lebensversicherung ist eine Summenversicherung, die keine Teilschäden abdeckt und durch meist langfristige Verträge charakterisiert ist. Auf Grund des versicherten Risikos sind keine Mehrfachschäden pro Risiko möglich, aber sie ist möglicherweise von Zufallsschwankungen betroffen. Bei Versicherungsfall ist die Abwicklung recht schnell – aufgrund der einfach zu beweisenden Sachlage (Totenschein) -, die Beiträge begründen sich auf gutem statistischem Material.
    • Die Nicht-Lebens-Versicherung deckt auch Teilschäden und Mehrfachschäden ab. Eine Abwicklung eines Versicherungsfalles kann recht langwierig werden, da alle Schäden bewiesen werden müssen (evtl. durch Gutachten etc.). Meist handelt es sich um kurz bis mittelfristige Verträge, die anfällig für Kosteninflation sind. Sie sind stark anfällig für Zufallsschwankungen (Wind & Wetter).

Diesel – ein Motor mit explosiver Kraft

2016: Abgasskandal: VW einigt sich mit US-Händlern auf Entschädigung

Seit fast einem Jahr können VW-Autohäuser in den USA keine Dieselmodelle verkaufen. Nun sollen sie für die Folgen des Abgasskandals entschädigt werden. Zehntausenden Kunden warten hingegen noch auf eine Lösung.

Geschichte des Dieselmotors:

1893: Rudolf Diesel: Er bekommt ein Patent für seinen neuartigen Antrieb. Der Dieselmotor wird weltweit ein Erfolg, doch seinem Erfinder bringt er kein Glück.

Jahrelang tüftelt Rudolf Diesel an einem Motor mit hohem Wirkungsgrad.

Rudolf Diesel wird am 18. März 1858 in Paris geboren. Sein Vater, ein gelernter Buchbinder, arbeitet dort als Lederwarenfabrikant. Als 1870 der deutsch-französische Krieg ausbricht, muss die Familie Frankreich verlassen. Die Diesels ziehen nach London, doch der zwölfjährige Rudolf wird bald zu Verwandten nach Augsburg geschickt. Dort besucht er zunächst die Gewerbe- und anschließend die Industrieschule, beide mit großem Erfolg. Dank eines Stipendiums kann er an der Technischen Hochschule in München studieren. 1880 beendet er sein Studium mit dem besten Zeugnis aller bisherigen Studenten.

 Anfangs dienten Dampfmaschinen als Fahrzeugantrieb.

Rudolf Diesel interessiert sich schon früh für Maschinen und Motoren. Im Physikunterricht fasziniert ihn besonders ein Kompressionsfeuerzeug, wie es damals üblich ist. Es besteht aus einem Glaskolben, in dem Luft so fest zusammengepresst wird, bis durch die Hitze des Drucks ein Stück Zunder entflammt. Später, im Studium, beschäftigt sich Diesel mit Wärmekraftmaschinen wie der Dampfmaschine. Bald erkennt er deren Schwächen. Diesel will einen Antrieb mit einem weit höheren Wirkungsgrad bauen. Dabei orientiert er sich an der „idealen Wärmekraftmaschine“ nach der Theorie des idealen Kreisprozesses, die von dem französischen Physiker Sadi Carnot stammt.

Erfinder Carl von Linde

Nach dem Studium muss Diesel erst einmal Geld verdienen. Einer seiner Professoren an der Technischen Hochschule München ist der Erfinder der Kältemaschine, Carl von Linde. Er verschafft dem jungen Ingenieur eine Stelle in seiner Fabrik. Schon ein Jahr später wird Diesel Direktor von Lindes Tochterfirma in Paris. Neben seiner Arbeit für Linde verfolgt Diesel weiterhin seine Pläne für einen neuartigen Motor. 1889 zieht Diesel, der inzwischen geheiratet und drei Kinder hat, nach Berlin. Dort leitet er das technische Büro von Lindes Eismaschinenfabriken.

Vom Patent zur Praxis

Der erste Dieselmotor im MAN-Museum in Augsburg

Nach vielen Jahren Entwicklung trägt seine Arbeit Früchte: 1893 erhält er ein Patent auf sein Konzept für eine „Neue, rationelle Wärmekraftmaschine“. Doch sein Motor existiert bislang nur in der Theorie. Daher lässt Diesel im gleichen Jahr in der Maschinenfabrik Augsburg den ersten Prototyp bauen. Die Arbeiten erleiden immer wieder Rückschläge, doch 1897 funktioniert die Konstruktion endlich so, wie es Diesel vorgesehen hat. Mit einem Wirkungsgrad von rund 26 Prozent arbeitet der Motor mehr als doppelt so effizient wie die Dampfmaschinen, die damals nur etwa zwölf Prozent Wirkungsgrad erreichen.

Erfolg und Streit

Im Jahr 1901 zieht Diesel mit seiner Familie nach München. Seine Maschine wird im In- und Ausland nachgebaut und er kann Lizenzen auf seine Erfindung erteilen. Auf der Weltausstellung 1900 in Paris wird Diesels Motor mit dem „Grand Prix“ ausgezeichnet. 1903 gehört Rudolf Diesel zu den Mitbegründern des Deutschen Museums in München. Er gilt jetzt als erfolgreicher Erfinder, doch der Bau einer teuren Villa, Spekulationsgeschäfte und Patentstreitigkeiten zehren an Diesels Vermögen und Gesundheit.

Geheimnisvolles Verschwinden

Traktor mit Dieselmotor aus dem Jahr 1922

1913 bricht Diesel mit Geschäftsfreunden zu einer Reise nach England auf. Am 29. September will er mit dem Dampfer „Dresden“ von Antwerpen nach Harwich übersetzen. Doch in der Nacht der Überfahrt des Ärmelkanals verschwindet Diesel spurlos von Bord. Zwei Wochen später finden niederländische Seeleute eine im Meer treibende Leiche. Anhand einiger persönlicher Gegenstände in deren Kleidern identifiziert Diesels Sohn Eugen seinen Vater. Einzelheiten bleiben aber letztlich ungeklärt, da die Seeleute die Leiche nicht mit an Land nehmen. Heute gilt als am wahrscheinlichsten, dass sich Diesel selbst das Leben nahm. Doch bis heute kursieren auch Theorien, dass er ermordet wurde.

Siegeszug um die Welt

Erster PKW mit Dieselmotor: Mercedes-Benz 260 D

Den weltweiten Durchbruch seines Motors erlebt Diesel nicht mehr. Der Antrieb wird zunächst in Schiffen und U-Booten, später auch in Luftschiffen eingesetzt. Aber erst ab den 20er-Jahren setzt er auch serienmäßig Last- und Personenwagen in Bewegung. Heute werden die meisten Dieselmotoren für Kraftfahrzeuge produziert. Dank Leichtbauweise, Turbolader und Rußfilter ist er heute ein ernsthafter Konkurrent des Otto-Motors. Dabei arbeitet er aber deutlich effizienter als dieser – so, wie Rudolf Diesel es sich vorgestellt hatte.

Zunächst zu schwer für das Automobil

Der Dieselmotor des Mercedes-Benz 260 D

Im Inneren des Dieselmotors wird Luft so stark verdichtet und dadurch erhitzt, dass sich der eingespritzte Kraftstoff selbst entzündet. Deswegen muss der Dieselmotor sehr massiv und robust sein: Der erste funktionstüchtige Antrieb wiegt rund 4,5 Tonnen. Daher werden die ersten Dieselmotoren nur stationär eingesetzt. Automobile treibt weiterhin der Otto-Motor an. Bei diesem löst ein Funken die Explosion in der Brennkammer aus. Weil dabei weit weniger Druck entsteht, lässt sich ein Otto-Motor lange Zeit deutlich leichter bauen als ein Diesel-Motor. (übernommen von BR Wissen)

 

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Die Launen der Natur werden immer unberechenbarer

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Vermehrt Unwetter

Sintflutartiger #Platzregen, Gewitter, Sturm und #Hagel

– in vierzig Jahren hat sich die Zahl der Unwetter in Deutschland verdreifacht. In diesem Jahr sind die Launen der Natur wieder heftig. Wie größere Unwetterschäden häufig vermieden werden können, weiß #Versicherungsexperte Helmut Halt von der #wgv.
#Haus sturm- und wetterfest machen
Damit sich das Abwasser aus dem Kanal bei starkem Regen nicht ins Haus zurückstauen und den Keller unter Wasser setzen kann, sollten Hausbesitzer regelmäßig prüfen, ob alle Rückstauventile und Bodeneinläufe frei sind. Steht ein Unwetter unmittelbar bevor, heißt es schnell sein: „Dann zählt jede Minute“, so Helmut Halt. „Schließen Sie alle Fenster- und Rollläden und nehmen Sie Haushaltsgeräte möglichst durchgängig vom Stromnetz. Denn auch ein Blitzeinschlag in einiger Entfernung kann zu kostspieligen Überspannungsschäden führen.“
#Hochwassergefahr trifft viele
Mit heftigen und lang andauernden Niederschlägen steigt auch die Gefahr von Überschwemmungen. „Auch der kleine, beschaulich vor sich hin plätschernde Mühlbach kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln. Der wird dann im Handumdrehen zum Verhängnis für die nichts ahnenden Anrainer“, weiß #Versicherungsexperte Helmut Halt von der #wgv.. Allerdings kann jeder Hausbesitzer Vorsorge-Maßnahmen treffen, die dabei helfen, die Folgen heftiger Unwetter so gering wie möglich zu halten. Wichtig ist zum Beispiel, dass der Öltank gegen Auftrieb gesichert ist, und Tiefkühltruhen sowie Waschmaschinen auf einem mindestens 15 cm hohen Podest stehen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der sollte die so genannte Rückstauklappevon einem Klempner überprüfen lassen – dabei handelt es sich um spezielle Ventile gegen den Rückstau von Abwässern aus der Kanalisation in Waschbecken und Toiletten. „Dieser Schutz ist zwar mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben, fehlt jedoch immer noch in vielen Altbauten“, so wgv Experte Helmut Halt
Schutz vor #Elementarschäden nicht vernachlässigen
Eine hundertprozentige Sicherheit, ohne Schäden davonzukommen, gibt es leider auch bei guter Vorbereitung nicht. Der wgv Experte Helmut Halt aber beruhigt: „Ein vollständiger #Versicherungsschutz sorgt dafür, dass zum Ärger über das Wetterchaos nicht auch noch finanzielle Sorgen kommen.“ Deshalb gehört auch ein kritischer Blick in die #Versicherungsverträge zur Vorbereitung auf die Unwettersaison: „Wenn #Hausrat- und #Wohngebäudeversicherung den Schutz vor Elementarschäden beinhalten, sind #Hausbesitzer auf der sicheren Seite. Falls er fehlt, sollten sie allerdings nachbessern.“

HOCHWASSER IN …STERREICH: NIEDER…STERREICH